Produkt: Download Feuerwehr Falkensee
Download Feuerwehr Falkensee
Im Umbruch: Reportage über die Freiwillige Feuerwehr Falkensee.
Satire der "Tageszeitung" über die Feuerwehr

Feuerwehr verarschen: Ist das noch witzig?

Die “Tageszeitung” (taz) hat in ihrer satirischen Rubrik “Die Wahrheit” die Feuerwehr aufs Korn genommen. Der Autor des Beitrags “Nackte Kokeljockel” fragt unter anderem, warum Feuerwehrmänner solche Komplettversager sind und hält “Wer nichts wird, wird Wirt! Wer nichts kann, wird Feuerwehrmann!” für ein volkstümliches Sprichwort. 

Die “Tageszeitung” fragt: “Warum sind Feuerwehrmänner solche Komplettversager?” . Symbolfoto: Hegemann

“Satire ist eine Kunstform, mit der Personen, Ereignisse oder Zustände kritisiert, verspottet oder angeprangert werden”, heißt es in der Definition der größten Online-Enzyklopädie Wikipedia. Welchen Zustand die taz mit ihrem Beitrag kritisieren oder anprangern möchte, bleibt offen. Die Sinnhaftigkeit des reinen Spotts ebenfalls. Eines ist dem Blatt jedoch sicher: die Aufmerksamkeit. 

Anzeige

Lasst Eure Kinder nie in die Nähe der Feuerwehr, wenn Ihr sie liebt

So heißt es in dem Artikel, die Arbeit der Feuerwehrleute sei so minderwertig, dass sie freiwillig sei und es dafür “offensichtlich keine Profis braucht, sondern nur geltungssüchtige Freizeitmacker”. Nur Menschen, “denen der Verstand abtrainiert wurde – falls je welcher vorhanden war” seien so dämlich, sich in ein Feuer zu begeben. Ferner seien Feuerwehrkräfte “Rettungsgassen-VIPs” und man solle seine Kinder nie in die Nähe von ihnen lassen, sofern man sie liebt.

Mehr auf feuerwehrmagazin.de

Wer halte schon seinen Kopf für eine Gesellschaft hin, die “Investmentbanker und YouTuber reich macht, während man selbst von netten Tweets, mitgebrachtem Kuchen auf dämlichen Feuerwehrfesten und den Erlösen von Pin-up-Kalendern lebt”?

Den Originalbeitrag gibt’s hier (taz online, vom 24. April 2019)

Produkt: Feuerwehr-Magazin 6/2019
Feuerwehr-Magazin 6/2019
Digitalfunk+++Feuerwehr Norden: Umwelt LF+++Uni Paderborn forscht+++Schwimmende Feuerwehrschule+++Freiwillige Feuerwehr Donzdorf+++Ausbildung: Feuerwehr Hamburg

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Was die TAZ schreibt ist mir egal. Ich liebe meine Feuerwehr. Ich bin Teil einer Gemeinschaft die Nächstenliebe aktiv lebt. Ich brauche kein Geld, dafür habe ich in Deutschland alleine 1,3 Millionen Brüder und Schwestern, weltweit sogar noch viel mehr. Ich bekomme das Lächeln von Menschen, denen ich Familienangehörigen zurück bringe. Das reicht mir! Rettungsgassenblockierer, Feuerwehranpöbler, Rettungdienstverprügler… können mir das nicht nehmen. Ich lebe und liebe Feuerwehr.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Satire ist eine Form des Ausdrucks, der hier auf empörender Weise formuliert wurde. Dennoch hat es sein Ziel nicht verfehlt. Das die Empörung groß ist, kann ich verstehen. Nur wenn man die Tatsachen kennt, was in vielen Städten los ist, so werden mit dieser Satire die Missstände geradezu deutlich. Leider verfehlt das Ganze die Verantwortlichen, die in den Kommunen, Kreisfreien Städte oder in Stadt Staaten sitzen. Für die ist die Feuerwehr nur ein enormer Kostenfaktor. Wenn es das BHKG nicht geben würde, hätte man diesen Kostenfaktor schon reduziert oder abgeschafft. So ist das Denken der Politiker! Das werden sie aber nie öffentlich kund tun. Über die krasse Satire kann ich nur lachen, da jeder weiß, das man nur hauptberuflich zur Feuerwehr kann, wenn man vorher einen Beruf erlebt hat. Also ist das schon mal falsch. Und was das Ehrenamt der Feuerwehr betrifft, so haben die meisten einen erlernten Beruf. Also erneut falsch. Zudem muss man auch im Ehrenamt Prüfungen ablegen, was voraussetzt, das man vorher etwas gelernt hat. Und das macht das Ehrenamt in der Freizeit, sozusagen Nebenberuflich und unentgeltlich. Tja, und so nach und nach kann man die Satire auf das Wesentliche bringen. Denn warum soll man einen Ehrenamtler nicht entschädigen für seine Aufopferungsvolle Zeit? Da bleibt die Ehre doch nicht bei auf der Strecke, wenn man eine Aufwandsentschädigung erhält. Zudem wäre es gut für das Ehrenamt so auch neue Mitstreiter zu bekommen. Wäre doch eine Überlegung wert, oder ist da jemand anderer Meinung?
    Aber auch hier macht die Satire deutlich, welche Missstände durch die Politik geschaffen werden. Von der mitunter schlechten Ausbildung und Menschenführung bis hin zur Materialbeschaffung und Einsatzuntauglichkeit ist alles dabei. Dabei fällt mir der Kampf gegen Windmühlen der Politik der Berliner Kollegen ein. Und dass, was ich hier kurz aufgezählt habe, ist nur eine kleine Spitze des Eisberg. Dass liebe Kolleginnen und Kollegen ist unwürdig und Respektlos.

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Liebe(r) Frau oder Herr “steht in der Mail” – einen Namen finde ich ja leider nicht – jetzt ärgere ich mich schon zum zweiten Mal:
    Meinen ersten Ärger hatte ich über diesen völlig misslungenen taz-Text, der auch dadurch weder an Niveau noch an Richtigkeit und erst recht nicht an Relevanz gewinnt, dass er unter der Satire-Flagge segelt.
    Meinen zweiten Ärger haben allerding Sie verursacht: Dass der völlig indiskutable taz-Text Sie verärgert, verstehe ich. Das eint uns. Aber dass Sie völlig undifferenziert auf “die Presse” losgehen, kann ich nicht tolerieren. Warum nicht? Weil ich seit 31 Jahren Feuerwehrmann und seit über 25 Jahren Nachrichtenredakteur bin.
    Schimpfen Sie auf den Kollegen der taz. Das ist in diesem Fall zu 100 Prozent richtig. Schimpfen Sie in diesem Fall auf die taz insgesamt, weil die Redaktion einen solchen Beitrag für veröffentlichungsfähig hält. Auch okay. Aber “die Presse” insgesamt anzugreifen ist in dieser Verallgemeinerung leider zu 100 Prozent falsch.
    Mit Ihrem undifferenzierten Generalangriff treten Sie nicht nur (berechtigt) der taz sondern auch (unberechtigt) vielen ordentlich arbeitenden Journalisten grundlos und unfair ans Bein.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. Hmmm, bedenkt bitte, dass die TAZ aus Berlin kommt. Und Berlin brennt ja nun mittlerweile sogar doppelt.
    Und manchmal kommt es mir so vor, als ob gewisse (möchtegern) Entscheidungsträger hier und da im Land exakt diese Vorstellung von Feuerwehr haben, auch wenn sie in ihren Sonntagsreden natürlich das genaue Gegenteil erzählen. Insofern eine durchaus hintersinnige Eulenspiegelei.

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. “Die Wahrheit
    ist die einzige Satire- und Humorseite einer Tageszeitung weltweit.

    Die Wahrheit
    hat den einzigartigen täglichen Cartoonstreifen: ©Tom Touché.

    Die Wahrheit
    hat drei Grundsätze:

    Warum sachlich, wenn es persönlich geht.
    Warum recherchieren, wenn man schreiben kann.
    Warum beweisen, wenn man behaupten kann.

    Deshalb weiß Die Wahrheit immer, wie weit man zu weit gehen kann.
    Das Zentrum der Macht”

    Das sind die Grundsätze der TAZ-Satire.
    Für mich sind das Grundsätze, für den Versuch eine maximale Auflagenerhöhung und sich ins Gespräch bringen.

    Wie andere schon geschrieben haben, das ist keine Satiere mehr, sondern Beleidigung in reinster Form.
    Wobei der Autor mit der folgenden Stelle leider Recht hat mit der Kritik an unserer Gesellschaft.
    “…dass man seine leicht entflammbare Haut für eine Gesellschaft hinhält, die Investmentbanker und YouTuber reich macht, während man selbst von netten Tweets, mitgebrachtem Kuchen auf dämlichen Feuerwehrfesten und den Erlösen von Pin-up-Kalendern lebt?”

    Ansonsten ist es keine Satire, sondern eine Brandrede gegen das Ehrenamt in der Feuerwehr
    Ich wünsche ihm, und das sage ich ihm auch gerne persönlich, das wenn sein Haus brennt, er eingeklemmt im Auto sitzt oder in einer sonstigen gefährlichen Situation ist, die Feuerwehrleute genauso reagieren wie er fordert. Nämlich mit weglaufen und nicht kommen.

    Sollte unser Trend in der Gesellschaft so weiter gehen, was das Ehrenamt angeht, haben wir sowieso bald nur noch hauptamtliche Kräfte in Feuerwehr, Rettungsdienst, etc…

    Auf die dann kommenden Schlagzeilen bin ich gespannt.

    Leider muss immer erst was schlimmes passieren. Dann kommt der große Aufschrei in der Presse. Und vlt dann eine kleine Verbesserung der Situation um dann wieder in den alten Trott zu gehen. Also weiter sinkende Mitgliederzahlen.

    Also mein Appell an alle Feuerwehrbegeisterten, werbt selbst um neue Mitglieder und kämpft gegen das Image der Sauftruppe.

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Ich würde diesem Artikel überhaupt keine Aufmerksamkeit schenken.
    Wenn man sich die Zahlen der TAZ anschaut, dann braucht man entweder mehr/neue Leser oder, wie eigentlich immer, mehr Kohle.

    Was liegt da näher als den Berufszweig mit dem höchsten Ansehen zu diskreditieren….das der Artikel wenig bis nix mit Satire zu tun hat, ist wohl klar.
    Am Ende kann die TAZ sagen, dass sie alles richtig gemacht hat, denn je mehr wir Feuerwehrleute uns darüber aufregen und Fässer aufmachen umso mehr Publicity bekommt diese Drecksblatt.

    Schlechte Werbung ist immer noch besser als keine Werbung und zumindest steigt der Bekanntheitsgrad des Schundblatts rapide an.

    Ich halte es da mit dem Wald.

    Was interessiert es die Deutsche Feuerwehreiche, wenn sich ein rotes Schwein dran reibt 🙂

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Das hat nichts mehr mit Satire zu tun. Das sind einfach nur stumpfe Beleidigungen. Ich bin gespannt, ob die Taz sich dafür entschuldigt.

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Mit Satire hat das nicht im Ansatz zu tun. Bitte morgen noch so ein Artikel über Rettungsdienst, Plekekräfte, Schwule, Lesben, Muslime, Juden, Polizisten und Richter. Dann wird Eure Hütte bald brennen und ihr ruft die Feuerwehr. Reporter werden auf offener Straße attackiert und rufen den Rettungsdienst (in Großstädten auch meist die Feuerwehr). Schämt Euch.

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. Der Präsident vom DFV Hartmut Ziebs hat schon per Twitter von der TAZ “eine Distanzierung von dem Artikel und Wertschätzung der 1,3 Millionen Feuerwehrleute” gefordert. Ich denke, dass da auch noch was vom DFV direkt kommen wird. Ich finde 90% von dem Brandbrief einfach nur erniedrigend und beleidigend. Frag mich einfach, wie man sowas schreiben kann – Satire hin oder her. Der Artikel ist, meiner Meinung nach, meilenweit übers Ziel hinausgeschossen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. Was seit ihr für arme Volltrottel, hoffentlich brsucht ihr nie die Feuerwehr, Pfui deibel ihr schmierfinken , ich könnte über euch kotzen, hoffentlich hat das Konsequenzen für euer Popelblatt , auch wenn’s eine Satire ist , ich könnte kotzen

    Auf diesen Kommentar antworten
  11. Hier wird das Ehrenamt mit Füßen getreten!
    Erst wenn ihr ähnlich viel Freizeit für die Allgemeinheit opfert, dürft ihr euch ein Urteil erlauben! !!!! Schämt euch!!!!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  12. Naja man liest schon raus was der Sinn dahinter war, zwar auch nur kurz (mit dem Gehalt). Man kann das Gedicht mit Böhmermanns Schmähgedicht vergleichen, welches auch als Satire seitens der Staatsanwaltschaft so bestätigt wurde. Jeder Mensch weiß was die Feuerwehr leistet, da rüttelt auch die Satire nicht dran, vielmehr bestärkt sie dies noch da sie so überspitzt dargestellt wurde. ( Auch ein Stilmittel sprechend für eine Satire)

    Auf diesen Kommentar antworten
  13. Wie heißt es denn im Gesetz,die Würde des Menschen ist unantastbar.
    Daß hat auch nichts mit Satire zu tun denn in jeder Uniform steckt ein Mensch. Ich hoffe sehr das Herr Wolf so viel Arsch in der Hose hat und es dankend ablehnt falls Er mal in einer Notsituation kommt wo ihm diese Rettungsgassen V.I.P’s helfen wollen.
    Ob in der Öffentlichkeit oder Privat.

    Auf diesen Kommentar antworten
  14. Ich würde mal aufpassen was ihr hier von der Presse schreibt. Wir sind keine Versager Punkt ihr könnt froh sein dass wir überhaupt existieren. Wenn eure Hütte nämlich mal brennt. Dann ist das Geschrei groß. Wenn keine Feuerwehr mehr da wäre. Und ich glaube nicht dass ihr imstande seid so ein großes Feuer selbst zu löschen. Die Presse sollte sich mal die Zunge hüten. Und nicht so ein Schwachsinn ja schreiben. Kümmert euch lieber um euer eigenes Leben. Aber nicht um so einen Scheiß hier zu schreiben. Ihr solltet euch schämen. Ich hoffe eure Booten brennen mal nicht ab..

    Auf diesen Kommentar antworten
  15. Wer die TAZ kennt, wundert sich nicht. Dummheit, gepaart mit der Unfähigkeit, echte Satire zu schreiben, ist leider kein Hinderungsgrund, in der TAZ zu veröffentlichen. Nur nicht aufregen, die ganz große Mehrheit der Menschen weiß, was Feuerwehrleute leisten. Ich denke, das gilt auch für die große Mehrzahl der TAZ-Leser, die wissen, dass auch sie einmal einen heißen Hintern bekommen können – und wen rufen sie dann? Leider muss man dann auch bei der TAZ-Reaktion anrücken!

    Auf diesen Kommentar antworten
  16. Schlechtester Satire Beitrag seit langem. In dem Moment, wo Satire beleidigend wird, ist es keine Satire mehr, sondern einfach nur ein geistloser Beitrag eines Möchtegern-Komikers.

    Auf diesen Kommentar antworten
  17. Unerträglich!!!
    Ich hoffe der DFV und die Verantwortlichen in der Politik formulieren eine entsprechende Antwort!

    Satire und freie Meinungsäußerung enden dort, wo andere herabgewürdigt werden.

    Ich persönlich fühle mich zu tiefst beleidigt! Und ich denke das geht anderen Kameraden auch so…

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar zu Alexander Kraus Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren