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Zeitung beleidigt Wehr nach Feuerwehrhaus-Brand

Suderbruch (NI) – In Suderbruch (Gemeinde Gilten, Heidekreis) ist es am Sonntag zu einem Küchenbrand in einem kombinierten Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus gekommen. Dabei entstand Inventarschaden durch Flammen, Hitze und Ruß – auch an der Feuerwehrausrüstung. Die Redaktion der “taz” stellte mit ihrer Berichterstattung über den Vorfall die Feuerwehr an den Pranger. Erschienen ist der Beitrag in der Rubrik “Die Wahrheit” – die von der “taz” als “Satire- und Humorseite” bezeichnet wird.

Feuerwehreinsatz bei einem Brand im Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus Suderbruch. Foto: Führer/Feuerwehr
Feuerwehreinsatz bei einem Brand im Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus Suderbruch. Foto: Führer/Feuerwehr

Auch wenn der Artikel als Satire bezeichnet wird – schon die Überschrift dürfte insbesondere die Betroffenen hart treffen: “Hurra, die Wache brennt!” titelte die “taz”. Die Redaktion bezeichnet Suderbruch als “gottverlassenen Flecken”, und gibt an, dass es hier “mehr Schnucken als Menschen gibt”. Die Feuerwehr habe mehr mit Feuerwehrfesten als mit Bränden zu tun, wird in dem 14-Zeiler behauptet.

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Und dann kommt es in dem Artikel ganz dick: “Wie viel schöner wäre es da, wenn endlich mal wieder ein richtiges Feuer ausbräche – zum Beispiel auf der eigenen Wache.” Die Feuerwehr hatte in einer Pressemitteilung wörtlich gemeldet: “Durch einen glücklichen Zufall befand sich das Einsatzfahrzeug nicht in der Fahrzeughalle und wurde somit nicht beschädigt.” Eine Agenturmeldung gab diese Information weiter. Die “taz”-Redaktion setzte das Wort “zufällig” in Anführungszeichen – und überließ dem Leser die Interpretation. Der Artikel endet mit dem Satz: “Hauptsache, die Feuerwehr von Suderbruch konnte endlich mal wieder anderes als ihren Durst löschen.”

Bei den Feuerwehrleuten dürften diese Zeilen trotz Einsortierung alles andere als humorvoll aufgenommen worden sein – zumal auch die Einsatzkleidung durch den Brandrauch kontaminiert wurde und das Dorfgemeinschafts- und Feuerwehrhaus einer Teilsanierung bedarf. Zu dem Brand am Sonntagmorgen waren die Feuerwehren aus Suderbruch, Norddrebber, Gilten, Nienhagen und Schwarmstedt ausgerückt – insgesamt 65 Kräfte mit sieben Fahrzeugen. Die Einsatzkräfte nahmen nach Angaben eines Feuerwehrsprechers vier Rohre vor, zwei davon im Innenangriff.

Zur Brandursache konnte ein Polizeisprecher auf Nachfrage von feuerwehrmagazin.de am Dienstag noch keine konkrete Aussage treffen. Es wird an dieser Stelle nachberichtet.

Hinweis: Dieser Artikel wurde überarbeitet. Der Hinweis, dass der Beitrag in der Rubrik “Die Wahrheit” erschienen ist, wurde nach Veröffentlichung eingefügt.

Nach dem Brand im Feuerwehrhaus hat sich Ruß auf den Helmen abgesetzt. Foto: Führer/Feuerwehr
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