Austrittswelle nach Wehrführer-Wechsel

Teupitz (BB) – Innerhalb weniger Tage, nachdem die Freiwillige Feuerwehr Teupitz (Kreis Dahme-Spreewald) einen neuen Wehrführer erhalten hat, sind sieben Kräfte aus der Feuerwehr ausgetreten. Das berichtet die “Märkische Allgemeine”. Grund dafür soll die Art und Weise sein, wie der neue Wehrführer zu seinem Amt kam. Einige Aktive äußerten sich kritisch über eine “Entscheidung über den Kopf der Feuerwehr hinweg” und ein fehlendes Mitbestimmungsrecht. Laut dem Bericht der Zeitung soll es in der Wehr jedoch schon länger interne Querelen gegeben haben.

Artikel: “Sieben Brandschützer haben ihre Arbeit niedergelegt” (Märkische Allgemeine, 23. November 2012)

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Leider kein Einzelfall…

    Gibt auch bei mir in der Wehr seit längerem immer wieder Ärger um die selben Personen…
    Und das Thema Kameradschaft existiert nur für diejenigen die mitziehen

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  2. Nun ja, hier gibt es auch Leute, die nur nach Gesicht und Vitamin-B, bei Lehrgaengen und den Befoerderungen, bevorzugt werden und die ein-und dieselbe Person mehrere Aemter bekleidet und die Kameraden, die jahrelang darauf warten eine Chance zu bekommen, einfach uebergangen werden. Und da darf man nicht angepisst sein ?

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  3. Vor allem wenn die Person gerade mal 2 Jahre in der aktiven ist und evtl. noch “Tittenbonus” bekommt.

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  4. Vor allem wenn die Person gerade mal 2 Jahre in der aktiven ist und evtl. noch “Tittenbonus” bekommt.

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  5. Naja, immer hin wurde die wehr dazu ja angehört. Man wird ja nicht einfach so wehrführer. Vielleicht ist ja auch genau das, das Problem. Das der wehr hierzu angehört und nicht gewählt wird.

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  6. Alexander, einen 29 Jaehre jungen Wehrfuehrer hat bestimmt nicht jede Feuerwehr.
    Wenn er was kann und es auch beweist oder bewiesen hat, dann sehe ich 0 Grund, jemanden nicht zum Wehrfhr. zu waehlen.
    AAAAAAber die Wahl muss Komform und gem. Satzung stattfinden.
    Wieviele “alte” Wehrfuehrer gibt es, denen nur wichtig ist, dass das Bier nach dem Dienst auf der Back steht?

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  7. ohhja..is 2 orte weiter. allerdings sind mir die worte des amtsdirektors etwas befremdlich

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  8. Weshalb wird der Ortswehrführer nicht, demokratisch, von allen Mitgliedern der Ortswehr gewählt und dann nur noch vom Amtsdirektor bestätigt?

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  9. Scheint so, als wäre der Wunschkandidat der sieben nicht der WF geworden. Es wäre dann aber mal erstrebenswert zu erfahren, ob das Mainstreammeinung innerhalb der Wehr ist oder ob es halt nur Trotzreaktion von wenigen ist. Ich bin mit 28 zum Wehrführer gewählt worden, und das auch nicht einstimmig. Das liegt aber keineswegs an meinem Alter, sondern an meiner Einstellung. Man kann es nie jedem Recht machen- daher sehe ich das gelassen. Ich habe sicherlich auch mal eine Einstellung, die dann denen nicht passt, die mich gewählt haben und die passt dann denen, die mich nicht gewählt haben- unterm Strich müssen wir aber einem Strang ziehen, damit wir unsere Arbeit vernünftig machen. So ist das in der Demokratie eben!

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  10. Bei der Bestimmung von Führungskräften sollte es nur um Qualifikationen gehen, und zwar menschlich wie fachlich. Da spielt das Alter weniger die rolle, oder?

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  11. Eher ziemlich traurig, das Ganze. Wer mit seinem Austritt aus der Feuerwehr sein Mißfallen einer Person oder einer Entscheidung gegenüber zum Ausdruck bringt, kippt das Kind mit der Wanne aus, denn er hilft seiner Wehr nicht im Geringsten damit. Laut dem Brandenburgischen Brand- und Katatstrophenschutzgesetz vom 24.05.2004, §28, Abs 1 und 2 hat vor dem Einsetzen eines Wehrführers eine Anhörung zu erfolgen……und da kann man meines Wissens nach eine fundierte Meinung zu einem solchen Thema äußern. Und dazu gehört sicher kein “Tittenbonus”

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  12. @ Daniel Metzger! Demokratie hat in der Feuerwehr nicht so viel zu suchen, deshalb wählen wir unsere Wehrführer auch nicht!

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  13. Wir haben auch zwei junge wehrführer bekommen die unter 30 sind. Ich Sehe darin kein Problem. Des Problem das ich Sehe ist ganz einfach dass die beiden als kanonenfutter für ältere wehrführer in unserer 3 Abteilungen wehr werden können

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  14. Ich kenne einen der ist mit 29 jahren Wehrführer von einer Schwerpunktfeuerwehr geworden ! Das war vor ca.5 jahren und er macht sein job heute noch , und das sehr gut . Ich finde das Alter spielt keine Rolle . Wenn sich das einer zu traut dann soll er es machen , egal ob 25 ist oder 50. Und ausserdem muss er immer er von seinen Kameraden gewählt werden 😉

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  15. Es gibt das FSHG, welches eine Wahl zum Wehrführer nicht vorsieht. Um sich aber eine Meinung bilden zu können, gibt es die Anhörung vom Kbm, der dann der Gemeinde einen Vorschlag unterbreitet, welchen die Wehr auch trägt . 100./’ gibt es nie.

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  16. Hallo,
    ich persönlich bin mit 26 OrtsBM einer Schwerpunktfeuerwehr geworden und bin auch der Meinung, dass es nicht am Alter, sondern an der persönlichen Qualifikation liegen sollte. Auch gebe ich meinem Vorredner Recht, man kann es nicht jedem einzelnen Recht machen. Das “Gesamtpaket” muss stimmen. Das hängt aber nicht nur am Wehrführer sondern maßgeblich an der kompletten Führung der Feuerwehr. Vom Gruppenführer bis zum OrtsBM. Wir haben in Nds. den Vorteil, dass die Leiter der Feuerwehren von den Kameraden in einer demokratischen und geheimen Wahl “vorgeschlagen” werden. Der Rat der Kommune kann dann diesem “Vorschlag” zustimmen (was meistens auch passiert) oder ablehnen. Leider steht in dem Bericht nicht, wie viele Mitglieder die Wehr hat und wie alt die Kameraden waren. Wir sind aktuell auch in einem Umbruch. Das Durchschnittsalter liegt bei knapp über 30 Jahren. Vielleicht sind es in diesem Fall die “älteren”, die sich übergangen fühlen? Alles Spekulation, solange sich keiner der Betroffenen dazu äußerst. Generell gilt aber doch, Ein- und Austritt ist freiwillig, der Rest ist Dienst. Wenn sich jemand dazu entscheidet, die Feuerwehr zu verlassen, ist das seine persönliche Entscheidung. Die Wehr wird weiterhin funktionieren, jemand anderes den Posten / die Funktion einnehmen. Ob besser oder schlechter, wird sich zeigen. Aber die meisten Feuerwehren bestehen seit knapp 100 Jahren, von mir persönlich allein (oder jemand anderen) wird nicht abhängen, ob die Wehr weiterhin gute Arbeit leistet oder nicht. Jeder ist ersetzbar. Vom Feuerwehrmann bis zum Regierungsbrandmeister. Meistens sind solche Dinge von persönlichen Befindlichkeiten der beteiligten Personen abhängig, darauf kann man nur begrenzt Einfluß nehmen. Oft schaden die Herren und Damen damit aber “ihrer” Feuerwehr mehr, als das sie damit helfen…

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  17. Meine Meinung dazu:
    Man sollte auf die Wehrführung vertrauen können. Ihr Urteilsvermögen im Einsatz kann über Leben und Tod entscheiden. Wenn man als Mannschaftsmitglied nicht der Führung vertraut und sich die Führung auch nicht ändert bleibt einem ja nur der Austritt.

    Schon traurig was mancher hier so von sich gibt weil er sich in seiner Feuerwehr nicht ausreichend gefördert sieht. Vielleicht hat das ganze aber auch eher mit Vertrauen der Wehrführung in die Mannschaft zu tun als mit einem “Tittenbonus”.

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  18. Häää…. Die Art und Weise??? Wie jemand Wehrführer wird steht doch im Brandschutzgesetz! Wie kann dann die Art und Weise nicht in Ordnung sein!! 1. Vorschlag mit mindestens zwei Unterschriften beim Bürgermeister/Ordnungsamtsleiter 2. Geheime Wahl durch die aktiven Kameraden….. 3. Glückwunsch zur Wahl oder auch nicht…… Wo ist das Problem!!

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  19. Es ist gut das Wehrführer demokratisch gewählt werden und es steht jedem frei wenn er mit dem Ergebnis der Wahl nicht zufrieden aus der Wehr auszutreten. Allerdings sollte sich dabei jeder bewußt sein das er SEINE Wehr schwächt und angesichts der immer schlechter werdenden Tagesalarmstärken kann ich nicht verstehen das mann eine demokratische Entscheidung nicht akzeptiert. Mann kann ja bei der nächsten Wahl sich zur Wahl stellen.

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  20. Richtig nicht schön. Dennoch: nach dem BbgBKG werden Ortswehrführer im Land Brandenburg aber nunmal nicht demokratisch gewählt sondern, nach Anhörung der örtlichen Feuerwehreinheit bestellt. In vielen Wehren wird aber “indirekt” trotzdem gewählt.

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  21. Eine demokratische und dann auch noh geheime Wahl bei der Feuerwehr….nach genauem Studium der einzelnen Brandschutzgesetze der Bundesländer hab ich nirgendwo gefunden, daß allein das Gewinnen einer solchen Wahl gleich den Wehrführer macht…..dieser wird trotzdem berufen.

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  22. Ich finde ein Wehrführer Oder Kommdant solllte von der Mannschaft gewählt werden. so kann er sich sicher sein das er den grossteil oder gar die ganze Mannschaft hinter sich hat.

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  23. Ich finde ein Wehrführer Oder Kommdant solllte von der Mannschaft gewählt werden.

    So einen Unsinn gibt es nur bei der Freiwilligen Feuerwehr. Weder die WAF der Berufsfeuerwehren, noch deren Leiter, weder Führungskräfte der Polizei noch der Bundeswehr und im Beruf auch nicht dein Chef werden gewählt. Es ist reichlich absurd eine Führungsposition durch Wahl zu besetzen. Von daher finde ich es gut, dass in Bundesländern wie Brandenburg oder NRW nicht gewählt wird.
    Die Wahl von Führungskräften bei der Freiwilligen Feuerwehr hat nur einen einzigen Vorteil: Man bekommt was man verdient.

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  24. Das scheint ja mal wieder eine tolle Feuerwehr zu sein, wie sie leider heutzutage immer öfter anzutreffen ist. Wenn ich schon lese oder höre: “In der Wehr gibt es schon länger Querelen”, dann muss man sich die Frage stellen: Warum ist man überhaupt noch in der Feuerwehr? Etwa um im Einsatz Menschen zu helfen, oder aber nur noch um des Selbstwillen? Es wird innerhalb der Wehren nur noch hinterfragt und kritisiert insbesondere an Vorgesetzte und deren Entscheidungen. Kameradschaft was ist das?? Antwort: “Keine Ahnung, nie gehört.”
    Als ich vor 27 Jahren in die Feuerwehr eintrat, gab es einen Wehrführer, einen Zugführer und drei Gruppenführer der Rest war Indianer und alles war gut. Heute gibt es über zehn Führungskräfte und immer weniger Indianer und jeder kratzt dem anderen die Augen aus. Der Truppführer will den Gruppenführer bevormunden, die Gruppenführer wollen Zugführer spielen und der Zugführer findet den Wehrführer doof.
    Früher mußten einige Feuerwehren vor Politikern oder anderen Entscheidungs-trägern Angst haben ihre Daseinsberechtigung nicht zu verlieren, heute zerfleischen sich die Feuerwehren selbst. Deswegen meinen Glückwunsch nach Teupitz, macht weiter so und löst euch nach und nach selber auf, dann brauchen es die Politiker nicht mehr zu tun. Glückwunsch von mir, zu so viel Intelligenz.

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  25. Ich wette das war, allgemein gesehen, schon vor 30 Jahren auch so. Damals gab es nur kein Internet und über das ganze wurde wenn überhaupt in der Lokalpresse berichtet.
    Schaut mal in eure Chroniken ob es mal in einem kurzen Zeitraum mehrere Wehrführer gab.

    Immer wenn irgendwas an einer Struktur einer Feuerwehr geändert wird gibt es Leute denen das Sauer aufstösst.

    Man sagt ja die Feuerwehr ist kein Verein wie jeder andere.
    Trotzdem tauchen immer wieder Probleme auf die es auch in jedem Verein gibt.

    Da braucht man sich nur die Meldungen anschauen die im Feuerwehr-Magazin in den letzten Jahren erschienen sind.
    Geltungssucht, Diebstahl, Alkohol- und Drogenmissbrauch, Gewalt, Sexuelle Belästigung, Radikale Politische Meinungen usw.

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  26. Ihr habt ja alle irgendwie recht, aber in der Teupitzer Wehr liegen die Dinge etwas anders. Richtig ist, dass es wegen eines Kameraden, der nicht der Wehrführung angehört, schon einige Zeit Meinungsverschiedenheiten gab, aber nur zwischen der Wehrführung und diesem Kameraden.
    Da es keine Klärung gab und auch nach Bitten an den AD und Bürgermeisters, sich nicht änderte, legte die alte Wehrführung ihr Amt nieder. Altersmäßig ist die alte Wehrführung nocht nicht dort, um von einem Generationswechsel sprechen zu können.
    Es fand eine Anhörung statt, die die alte Führung bestätigte. Der Amtsdirektor war nicht anwesend, aber der AWF und eine Vertretung.
    Diese Anhörung wurde durch den AD, wegen Formfehlern für ungültig erklärt.
    Eine zweite Anhörung, bei der der AD anwesend war, bestätigte das Ergebnis der ersten Anhörung.
    Während der zweiten Anhörung erklärte der jetzige OWF sein Interesse an dieser Aufgabe.
    So ging man auseinander. Tags darauf wurde der neue OWF vom AD berufen und die alte Wehrführung abberufen.

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