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Schwerer Verkehrsunfall mit Feuerwehrleuten

Seevetal: 18-jähriger Feuerwehrkamerad tödlich verunglückt

Ramelsloh – In der Nacht zu Dienstag ist es bei Ramelsloh (Kreis Harburg, NI) zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Unter den betroffenen Pkw-Insassen befanden sich unter anderem Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr beziehungsweise der Jugendfeuerwehr. Der 18-jährige Fahrer, ein aktives Mitglied der FF Marxen, erlag seinen Verletzungen.

Schwerer Verkehrsunfall bei Ramelsloh mit beteiligten Feuerwehrleuten. Ein 18-jähriger Feuerwehrmann erlag seinen Verletzungen im Krankenhaus. Foto: Feuerwehr Seevetal

Wie die Feuerwehr berichtet, sei gegen 1.50 Uhr ein mit fünf Personen besetzter Pkw auf einer Kreuzung bei Ramelsloh von der Straße abgekommen. Der Pkw prallte frontal gegen einen Baum. Bis auf den Fahrer konnten sich die Fahrzeuginsassen zunächst aus eigener Kraft befreien. 

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Nach dem Eingang des Notrufs ließ der Disponent der Winsener Rettungsleitstelle ein Großaufgebot an Rettungskräften alarmieren. Darunter die Freiwilligen Feuerwehren Ramelsloh, Ohlendorf und Maschen sowie vier Rettungswagen und einen Notarzt des DRK.

Als die Kräfte der Feuerwehr an der Unfallstelle eintrafen, irrten die Mitfahrer an der Unfallstelle umher. Feuerwehr- und Rettungskräfte versorgten sie. Zudem stand fest, dass der Fahrer ohne Bewusstsein im Pkw eingeklemmt war. Aufgrund seines kritischen Gesundheitszustandes veranlasste der Rettungsdienst eine Crashrettung.

Patient konnte zunächst stabilisiert werden

Aus dem Fahrzeug befreit, mussten die Einsatzkräfte den Patienten umgehend reanimieren. “Von der Alarmierung bis zum Beginn der Reanimation sind maximal 15 Minuten vergangen”, schätzt Matthias Köhlbrandt, Pressesprecher der Feuerwehren in der Gemeinde Seevetal. “Die Kräfte der FF Ramelsloh haben gesehen, dass es sich beim Fahrer um einen Kameraden aus der benachbarten Feuerwehr Marxen handelt. Zwischen den Feuerwehren gibt es eine enge Kooperation mit vielen Übungen. Die betroffenen Kräfte wurden umgehend von der Arbeit am Patienten abgelöst.” Parallel wurde die Notfallseelsorge angefordert.

Der lebensgefährlich Verletzte konnte stabilisiert werden. Rettungsdienst und Notarzt brachten ihn in ein Hamburger Krankenhaus. Dort erlag der Feuerwehrmann jedoch seinen Verletzungen.

Die anderen Fahrzeuginsassen – unter ihnen JF-Mitglieder – hatten leichtere Verletzungen davongetragen. Der Rettungsdienst transportierte sie in umliegende Krankenhäuser. Die Polizei ermittelt derweil die noch unbekannte Unfallursache.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. So einen Einsatz wünsche ich keinem!
    Aber leider ist unser kurzes Leben kein Wunschkonzert!
    Den Hut vor euch zu ziehen reicht nicht aus!
    Mögt ihr viel Kraft und Liebe bekommen!

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Ganz besonderer Einsatz der die Kameraden belastet. Etwa das gleiche wie der Garagist der im Auftrag der Polizei, das Auto seiner Frau wegbringen muss und im Werkhof deponieren soll.
    Dass der dabei Ausrastet ist ja verständlich.

    Auf diesen Kommentar antworten

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