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Kleinstes Bundesland geht Sonderweg 

Saarland: 14.000 Impfdosen für Freiwillige Feuerwehr und HiOrgs

Saarbrücken – 7.000 Einsatzkräfte von Feuerwehren, THW und anderen Hilfsorganisationen (HiOrgs) erhalten durch eine Sonderaktion im Saarland eine Impfung gegen das Coronavirus. Damit werden die Feuerwehrleute und Helfer dort bevorzugt behandelt. Denn gemäß offizieller Impfreihenfolge wären sie noch nicht dran.

Das Saarland vergibt 14.000 Impfdosen an Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen durch eine Sonderaktion. Damit werden die Feuerwehrleute und Helfer dort bevorzugt behandelt. Symbolfoto: Preuschoff; Pixabay/GDJ; Montage: Sander

“24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, 365 Tage im Jahr stehen die Sanitäterinnen und Sanitäter und Rettungskräfte bereit, um Menschen in Notlagen zu helfen”, begründet die Landesgesundheitsministerin Monika Bachmann ihren Sonderweg im Saarland. Die ohnehin schon kräftezehrenden Ehrenämter seien durch die Pandemie zusätzlich erschwert und tagtäglich stünden die Kräfte mit verschiedensten Menschengruppen in direktem Austausch. Kontaktbeschränkungen wären da kaum möglich.

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Eigentlich stehen die Einsatzkräfte in der vorletzten Priorisierungsgruppe und wären demnach noch gar nicht an der Reihe. Diesen Umstand haben unter anderem mehrere Feuerwehrverbände bereits kritisiert. Das Saarland reagierte nun: 7.000 Angehörige von Feuerwehr, Technischem Hilfswerk und anderen Hilfsorganisationen erhalten nun ein freiwilliges Impfangebot mit dem Präparat der Pharmafirma AstraZeneca.

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Aufgrund der medialen Berichterstattungen rund um den Impfstoff werde ein besonderes Augenmerk auf die ärztliche Aufklärung gelegt, heißt es aus dem Gesundheitsministerium. Bachmann betonte dabei, dass AstraZeneca vor einer schweren COVID-19-Erkrankung schützt. Die Impfungen sollen in den Impfzentren Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen an drei Sonntagen durchgeführt werden.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. AstraZeneca hat explizit seine Bedenken für dieses Vorhaben ausgesprochen. Zurecht.

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  2. Woher hast Du diesen Unsinn? Und warum verbreitest Du das?

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  3. Alles gut und schön. Natürlich sollte man über jedes Impfangebot freuen.
    Aber ich als Einsatzkraft im Saarland fühle mich da schon etwas verarscht: zuerst heißt es, warten, bis die Gruppe 3 dran ist, aber tagtäglich die Gefahr einer Infektion im Einsatz riskieren.
    Dann kommt das Impfverbot für Astra für U60-Jährige bzw. nur noch nach ausführlicher Aufklärung. Niemand will jetzt mehr Astra und dementsprechend liegen viele ungenutzte Impfstoffe auf Lager.
    Dann kommt man auf einmal auf die Idee, Einsatzkräfte, die zum größten Teil in die Gruppe, die nicht mit Astra geimpft werden soll, den Impfstoff zur Verfügung zu stellen.
    Das hat dann schon einen sehr faden Beigeschmack.

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  4. Es gibt 200 Impfstoffe gegen Corona –
    würde der Staat die nicht verbieten, wäre Corona längst ausgerottet.
    Dann bräuchten wir auch nicht mehr über Bevorzugung von Staatsdienern bei der Verteilung lebensnotwendiger Dinge lamentieren.

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  5. Fassen wir doch mal zusammen. Geimpft werden im SL nun nur jene erst mal die über 60 und noch im Einsatzdienst sind. Alle anderen müssen sich in die „Reihe“ stellen!

    Und Frau Bachmann, die sich hier als Große „Gönnerin“ und Heldin des ganzen darstellen lässt, hat es nicht mal nötig denjenigen die seit Beginn der „Krise“ weiterhin parat stehen, ihr bei Aufbau und der „Unterhaltung“ ihrer Impfzentren Tag Täglich unterstützen zu Informieren!
    Wir dürfen unsere Informationen aus der Tagespresse beziehen!

    Ein weiteres Beispiel für die Arbeitsweise und das Gebastel des „Haus“ Bachmann!
    Ganz nebenbei, ohne die Unterstützung des Innenministeriums wäre die ganze „Bude“ schon lange den Bach herunter gegangen!

    Sich aber in dieser Art und Weise, dann noch darzustellen ist wieder einmal nichts anderes als Unverschämt!

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  6. Wenn mir der Impfstoff von AstraZeneca angeboten würde wär ich dankbar und zufrieden, dass ich eine hochwirksame Impfung erhalte. Wenn unsere Presse nicht permanent Stimmung gegen diesen Impfstoff machen würde gäbe es den ganzen Widerstand doch garnicht. Wird bei den Nebenwirkungen einer Grippeschutzimpfung soviel rumpalavert? Jeder der in kritische Länder reist haut sich alle möglichen Reiseschutzimpfungen rein ohne über die möglichen Nebenwirkungen ins Grübeln zu kommen. Und für die weiblichen Mitmenschen ist die Antibaby-Pille vollkommen normal, da redet auch niemand groß über die Nebenwirkungen.
    Also m.E. Kann hier von Resterampe wohl kaum die Rede sein.

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  7. Ich sehe es wie Alina die wahrscheinlich das man davon Schwer erkrankt ist so als würde man empfindlich gegen eine Pille zum Beispiel reagieren sehr gering jeder Körber reagiert da anders und vorallem waren die wirklich zu hundert Prozent gesund beim Impfen oder hätten sie bei jeder anderen Spritze so reagiert.
    Ich würde mich sofort Impfen lassen egal ob mit Astra oder Johnsonn

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  8. Sehe da leider dasselbe Problem wie Paul. Es wird Impfstoff verimpft, der für diese Gruppe garnicht geeignet/empfohlen ist.

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  9. @Paul: warum Resterampe??? Jeder entscheidet ja wohl für sich selbst, ob er geimpft werden will und ob er den ihm angebotenen Impfstoff annimmt.
    Ich für mein Teil wäre sehr froh, wenn mir jemand Astra anbietet, damit ich endlich geimpft werden kann!
    Bitte nicht so abfällig. Wichtig ist, dass es überhaupt mal für uns losgeht!

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  10. Ganz ehrlich, lieber nehme ich (w, Mitte 20, wohlgemerkt) AstraZeneca als nicht geimpft zu werden. Das Risiko ist so gering, da sollte man echt einfach mal dankbar sein statt dumme Worte zu machen 🙂

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  11. Genau so sollte es in den anderen Bundesländer auch sein. Aber leider geht in dieser Hinsicht noch nichts.
    Schade eigentlich

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  12. Jetzt wird die Feuerwehr auch noch zur Resterampe, weil sonst keiner den Impfstoff von Astra will

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  13. Wird auch Zeit. Gerade Rettungskräfte sollten an der Reihe sein.

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  14. Geht doch , schnell und ohne diese ganze
    Bürokratiesch…. !

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