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Was auf die Feuerwehren zukommt und wie sich vorbereiten können.
Engagement mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet

Radio Wuppertal warnte vor der Flutwelle

Hamburg/Wuppertal – Vor kurzem wurde in Hamburg der Deutsche Radiopreis vergeben. Unter den Preisträgern findet sich in diesem Jahr auch der Lokalsender “Radio Wuppertal”. Der Beirat vergab für das Engagement der Wuppertaler in der Flutnacht vom 14. Juli auf den 15. Juli einen Sonderpreis an die Moderatoren Laura Mertens und Jens Voss.

Einen Sonderpreis des Beirats beim Deutschen Radiopreis 2021 erhielt “Radio Wuppertal”
für den herausragenden Einsatz in der Nacht der Flutkatastrophe. Foto: Deutscher Radiopreis/Morris Mac Matzen

Wuppertal fiel während der Hochwasserkatastrophe Mitte Juli in Westdeutschland gleich in mehrfacher Hinsicht positiv auf. Anders als in vielen anderen Regionen klappte die Warnung der Bevölkerung nahezu vorbildlich. Um 0.38 Uhr am 15. Juli heulten fast im gesamten Stadtgebiet die Sirenen. Anwohner entlang der Wupper sollten den Bereich sofort verlassen. Es bestand akute Lebensgefahr, zumal die Wuppertalsperre überzulaufen drohte. 

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Bereits seit 21 Uhr am Vortag sendete der Lokalsender Radio Wuppertal eine Sondersendung wegen der drohenden Überflutungsgefahr. Im Viertelstundentakt wurden die “Amtlichen Gefahrendurchsagen” von Feuerwehr und Krisenstab verlesen. Vergleichbare Informationen beim WDR gab es nicht. Das Verhalten der Verantwortlichen des “kleinen” Senders in Wuppertal sprach sich in der Szene schnell rum. Der Beirat des Deutschen Radiopreises vergab deshalb einen Sonderpreis an Laura Mertens und Jens Voss, die beiden Moderatoren der Sendung in der Nacht. Die Würdigung erfolgte auch stellvertretend für alle Radioreporter, die in der Nacht im Einsatz waren, hieß bei der Begründung. 

Text: Jan-Erik Hegemann / Peter Fichte

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Selbst das Radio Wuppertal war sehr kritisch in den Medien mit der späten Warnung. Leider ist es so gewesen, dass das Radio tatsächlich erst ab 21h am 14.07. über die Überflutung berichtete, nachdem größere Teile schon überflutet waren. So steht es ja auch hier im Artikel, wenn auch etwas ungünstig formuliert. Mehrere Feuerwehrmänner, mit denen ich in den Tagen geredet habe, wurden auch überrascht, da nicht mal die Feuerwehr genug Informationen hatte. Auch wenn ich zugestehen muss, dass das Radio sich wirklich bemüht hat. Mehr konnten die aber auch nicht machen so spät 🙁 viele Tragödien hier passiert, Rainer und Michael, da merkt man, dass ihr nicht betroffen gewesen seid, da hilft so eine Art euer Antworten auch nicht und ist etwas respektlos den Opfern der Flut gegenüber

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  2. Jo genau, richtiger Hinweis, lieber Michael: Lese den Artikel – dann lese ihn doch richtig, Michael. Ich spreche vom Vortag, den 14.07.2021, wobei ich zugeben muss, der Artikel ist was den Umgang mit der Abgabe des Datums angeht, nicht so gekonnt geschrieben. Vielleicht hat du ja kein Radio gehört den ganzen Tag und schreibst einfach so, um was von dir zu geben, ohne etwas damit zu tun zu haben, und weißt nicht, dass Mittwoch der 14.07. gemeint ist, denn genau ab der Uhrzeit kam dann die Warnung… Leider zu spät

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  3. Bereits seit 21 Uhr am Vortag sendete der Lokalsender Radio Wuppertal….
    Eine Meldung mit über 24 Stunden Vorlaufzeit dürfte für einige Vorbereitungen auf so ein Ereignis schon sehr viel helfen…

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  4. Lies den Artikel. Die Warnung erfolgte am VORTAG ab 21 Uhr! Bewusst lesen hilft bevor man nen Kommentar loslässt.

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  5. Eine “Warnung” um 21h hilft nicht viel, wenn um 19h bereits alles unter Wasser stand. Ich weiß nicht wem in Wuppertal das geholfen haben soll, aber eine Warnung vor starkem Regen den Tag über hilft nicht, wenn eigentlich informiert werden soll, dass die Talsperre kontrolliert Wasser gelassen hat, was letztendlich den Ausschlag gegeben hat. So eine Flutwelle sollte man vorher kommen sehen, und nicht nachher. Nach der Flut “warnen” nennt sich nicht Warnung, sondern Berichterstattung. Ich mein, herzlichen Glückwunsch an Radio Wuppertal, no offense, die sind ja nicht schuld an der Flut, aber eine Warnung war es nicht.

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