Fahrer nach dem Unfall verschwunden

Pkw bohrt sich in Reisebus

Radstadt (Österreich) – Ein spektakulärer Unfall ereignete sich auf der B 320 in Höhe der Tankstellen bei Radstadt (Bundesland Salzburg). Bei einem Wendemanöver fuhr ein Pkw seitlich in einen zweistöckigen Reisebus. Mehrere Sitzreihen wurden zerstört. Als Polizei, Feuerwehr und Rettung wenige Minuten später am Unfallort eintrafen, fehlte vom Pkw-Fahrer jede Spur. 

Knapp hinter dem Fahrersitz bohrte sich ein Pkw in der Nacht von Sonntag auf Montag in einen doppelstöckigen Reisebus. Foto: Feuerwehr

Der 50-jährige Busfahrer hatte in der Nacht von Sonntag auf Montag sein Fahrzeug auf der Bundesstraße wenden wollen. Ein herannahender Pkw-Lenker erkannte den in diesem Moment querstehenden Reisebus nicht und kracht nahezu ungebremst in die Seite. Der Pkw, ein Mini-Van, bohrte sich bis zum Mittelgang in den Doppeldecker. Mehrere Sitze wurden aus den Verankerungen gerissen und zusammengedrückt. Verletzte gab es aber nicht, da dieser Bereich zum Unfallzeitpunkt unbesetzt war.   

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Kräfte der Feuerwehr Radstadt sicherten die Unfallstelle ab und transportierten die 36 Reisenden und den Busfahrer zur weiteren Versorgung in ihr Feuerwehrhaus. Dort konnte die Gruppe auch auf einen Ersatzbus warten. Anschließend unterstützten die Feuerwehrleute ein Unternehmen bei der Fahrzeugbergung und räumten die Unfallstelle auf. Die B 320 war während der gesamten Zeit komplett für den Verkehr gesperrt.

Glücklicher Zufall: diese Sitze im Reisebus waren zum Unfallzeitpunkt unbesetzt. So gab es keine Verletzten im Bus. Foto: Feuerwehr

Vergebliche Suche nach dem Unfallverursacher

Kurios: Beim Eintreffen der Rettungskräfte war der Unfallverursacher verschwunden. Tatsächlich hatte niemand der Businsassen den oder die Fahrerin gesehen. OE.24 berichtet, dass ein Feuerwehrmann dass Auto erkannt und den Besitzer angerufen habe. Der 36-Jährige bestätigte, gefahren zu sein, wollte aber seinen Aufenthaltsort nicht verraten. Außerdem teilte der Mann mit, dass er verletzt sei.

Dieses Bild bot sich den eintreffenden Helfer zu Anfang. Der Mini-Van steckt fast bis zur Windschutzscheibe im Reisebus. Foto: Feuerwehr

Daraufhin lief eine große Suchaktion an. Kräfte der Feuerwehren Altenmarkt und Eben sowie der Wasserrettungseinheiten aus Altenmarkt und Bischofshofen unterstützten dabei. Insgesamt suchten rund 120 Helfer die Gegend um die Unfallstelle ab. Um 3 Uhr wurde die Suche ohne Erfolg abgebrochen.

Am Tag nach dem Unfall meldete sich der 36-Jährige bei der Polizei. Er gab an, die Nacht bei einem Bekannten verbracht zu haben.    

Kommentare zu diesem Artikel

  1. @wm1:
    Wo steht im Artikel was von Schuldigen? Der einzige der hier jemanden die Schuld zu weißt bist du
    Der Feuerwehr ist das egal wer da jetzt schuld ist! Das zu klären ist die Aufgabe von anderen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Warum ist der pkw Fahrer der Schuldige hat er die Fahrbahn Blockiert wo sogar eine Sperlinie ist bei einer Unübersichtlichen Kurve?
    Komisch normalerweise muss die Feuerwehr das schon wissen

    Auf diesen Kommentar antworten

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