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Wie kann die Lage bei größeren Übungen und Einsätzen für Einsatzleitung und Stab dargestellt werden? Ein Überblick über die Möglichkeiten, die der Markt anbietet.
Standorte stehen fest

Vier neue THW-Logistikzentren geplant

Bonn (NW) – Das Technische Hilfswerk wird ab diesem Jahr vier weitere Logistikzentren in Deutschland errichten. Gelagert werden dort dezentral Reserven an Schutzmaterialien. Sie sollen so im Katastrophenfall oder in Notsituationen (wie etwa einer Pandemie) zeitnah zur Verfügung stehen. Für den Aufbau stellte der Deutsche Bundestag rund 42 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Standorte der neuen THW-Logistikzentren stehen bereits fest: Baden-Württemberg (Raum Biberach/Riß), Bayern (Raum Aschaffenburg), Niedersachsen (Raum Westerstede) und Thüringen (Raum Altenburg/Nobitz).

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Für die Standortwahl waren nach Angaben des THW die zentrale Lage sowie gute Anschlussmöglichkeiten an Autobahnen und Flughäfen entscheidend. Für jedes Logistikzentrum stünden rund zehn Millionen Euro zur Verfügung. Für den dauerhaften Betrieb seien zusätzliche Arbeitsplätze geplant. 

Derzeit werden temporäre Standorte in den Regionen identifiziert, um mit dem operativen Betrieb schnellstmöglich zu beginnen. Gleichzeitig erkundet das THW gemeinsam mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) geeignete Dauerstandorte. In Einsatzsituationen sollen sowohl ehren- als auch hauptamtliche THW-Kräfte den Betrieb der Logistikzentren sicherstellen. Während der Corona-Pandemie habe sich dieses Modell an mehreren THW-Logistikstützpunkten bewährt. (Informationen: THW)

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Symbolfoto: Das THW bei einem Unwettereinsatz. (Bild: THW)
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Ausführlicher Einsatzbericht zum schweren Zugunglück in Bad Aibling (BY) im Februar 2016. Zwölf Menschen starben, über 100 wurden teils schwer verletzt.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Wer heute noch die denkweise hat THW = tausend hilflose Wichtel, der hat noch keine K-Fall mit gemacht.Wir waren bei dem Jahrhunderthochwasser im Landkreis sehr froh daß das THW so schnell und unkompliziert zur Stelle war. Zum Thema BW schreib ich lieber nix (die haben sich bei uns nicht mit Ruhm bekleckert) .

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  2. Die Bw kommt erst nach Tagen.
    Die Zuständigkeiten, gem. GG sid offensichtlich nicht bekannt!

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  3. KatS (Lädersache!)hat nichts mit Zivilschutz (V-Fall) zu tun, für den der Bund die Zuständigkeit hat.

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  4. Sorry aber was für ein Quatsch ist das denn???

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  5. Dieser unsachliche und inkompetente Kommentar ist einfach nur lächerlich. Ich bin seit über 50 Jahren im THW und habe in dieser Zeit erfolgreich zahlreiche Einsätze gefahren die die BW nicht leisten dürfte! Außerdem habe ich an zahlreichen Innlandseinsatzen teilgenommen die gezeigt haben wie gut sich BW und THW ergänzen können. Also erst einmal sachlich informieren und dann ein Urteil abgeben!

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  6. Es kommt immer auf die Kommunikation an, ob man sich gegenseitig behindert oder nicht.

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  7. Bei solchen Kommentaren habe ich immer folgendes Bild im Kopf:
    Rüdiger, Mitte 30, seit 2015 in der FF, mit jeglicher Logistik überfordert, die über die Stellfläche eines LF16 hinaus geht.

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  8. Sie brauchen mit dem THW ja nicht zusammen zuarbeiten. Dann haben sie keine Probleme

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  9. Wer dass THW kennt weiss, das es im Ernstfall eher behindert wie nützt so etwas sollte durch die Bundeswehr gemacht werden.

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  10. Wenn das jetzt angekündigt wird und jeder Standort mit ca. 10 Mio € zu Buche schlägt, wird es mit meiner Erfahrung bis ca. 2030 dauern, bis die Dinger fertig sind. Große Baumaßnahmen dauern eben ein wenig länger. Aber immerhin besser als nichts. In der jetzigen Situation hat sich eben gezeigt, dass die mutwillig in den 90ern zerschlagenen Strukturen doch recht hifreich gewesen sind. Katschutz beschränkt sich eben nicht nur auf den damals viel beschworenen V-Fall.

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  11. Sicher eine gute Idee und eine Stärkung der Schlagkraft des THW und eventuell aller Hilfsorganisationen bzw. deren Maßnahmen bei Grosseinsätzen und in Ausnahmesituationen der Zukunft.

    Es bleibt dabei nur zu hoffen, dass unter dem Eindruck des Pandemiegeschehens dieser Tage, die Ausrüstung dieser Zentren sich nicht zu stark an dem Bedarf daran orientiert.

    Denn auch schwere Hochwasserlagen, wie in der Vergangenheit, oder wie aktuell die “Winterkapriolen” derzeit, dürften auch in der Zukunft nicht ausbleiben und ein schnelles reagieren des THW, der Feuerwehren oder auch anderer Hilfsdienste erfordern. Auch in solchen Fällen könnte dafür geeignetes, eingelagerten Material oder spezifische Ausrüstung sehr hilfreich sein.

    Ich jedenfalls bin sehr gespannt, wo im Raum Aschaffenburg (ca 35 – 40 km von meiner Heimat entfernt) dieses Zentrum realisiert werden wird und freue mich schon heute darauf, mehr dazu, vielleicht einmal auch vor Ort, erfahren zu können.

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