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Dramatische Lagen

Unwetter-Tief „Bernd“: Unter den Toten auch zwei Feuerwehrmänner

Das Unwetter-Tief „Bernd“ verursacht in Teilen Deutschlands extreme Verwüstungen und katastrophale Zustände. In Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie Sachsen gibt es Tote und Vermisste. Im Märkischen Kreis kamen bei Einsätzen zwei Feuerwehrleute ums Leben.

Feuerwehreinsatz im überfluteten Langenfeld (NW, Kreis Mettmann). An vielen Orten ist die Lage extrem dramatisch, es gibt zahlreiche Tote und Vermisste.

In Altena hatte die Feuerwehr einen Mann aus dem Wasser gerettet. Beim Einsteigen in ein Einsatzfahrzeug fiel eine 46-Jähriger ins Wasser und trieb ab. Der Feuerwehrmann konnte später nur noch tot geborgen werden.

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Während eines Einsatzes im Bereich des Kraftwerks Elverlingsen nahe Werdohl ist ein 52-jähriger Feuerwehrmann kollabiert. Er ist trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen gestorben. Zurzeit geht die Polizei von einem internistischen Notfall aus.

Knapp 70 Vermisste in Schuld

In den von Unwetter und Wassermassen betroffenen Gebieten musste sich Bewohner teils auf die Dächer ihrer Häuser flüchten, von wo sie gerettet werden mussten. So waren Höhenretter der BF Wiesbaden in Rheinland-Pfalz mit Polizeihubschraubern im Einsatz.

Höhenretter der Feuerwehr Wiesbaden werden mit einem Polizeihubschrauber in das Überschwemmungsgebiet im nördlichen Rheinland-Pfalz geflogen. (Bild: BF Wiesbaden)

Besonders dramatisch ist die Lage zurzeit im Eifelort Schuld (RP, Kreis Ahrweiler), in dem mehrere Häuser eingestürzt und weitere Gebäude akut gefährdet sind. Dort gelten knapp 70 Menschen als vermisst.

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Im Kreis Euskirchen sollen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen sein. Auch in und um Köln gab es Todesfälle. In Sachsen wurde ein Polizist beim Sichern seines Privatgrundstücks von den Wassermassen mitgerissen und bislang nicht wieder aufgefunden.

Hochwasserlage in Altenburg, Ortsgemeinde Altenahr (RP, Kreis Ahrweiler).

Feuerwehren melden eine Anzahl von Einsätzen teils in drei- bis vierstelliger Bereich, viele davon sind noch offen. In der komplett überfluteten Innenstadt von Leichlingen (NW, Rheinisch-Bergischer Kreis) konnten die Einsatzkräfte einen Brand zunächst nur per Boot erreichen.

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Ausführlicher Einsatzbericht zum schweren Zugunglück in Bad Aibling (BY) im Februar 2016. Zwölf Menschen starben, über 100 wurden teils schwer verletzt.

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