Halle 27 kann im Juni 2022 genutzt werden

Planungssicherheit für die Interschutz

Hannover – Vor wenigen Tagen wurde auf dem Gelände der Deutschen Messe AG in Hannover ein Verteilzentrum für Flüchtlinge aus der Ukraine eingerichtet. Diese niedersächsische Einrichtung könnte sogar zum bundesweiten Verteilzentrum ausgebaut werden, heißt es aus der niedersächsischen Landeshaupthauptstadt. Aktuell werden bereits mehrere Hallen des Messegeländes genutzt, unter anderem die Halle 27. Diese Halle spielt allerdings auch bei der Interschutz im Juni eine ganz zentrale Rolle, da hier eine ganze Reihe der Branchengrößen zu finden sein werden (wie Rosenbauer, Dräger, MAN, Lentner und Mercedes). Auf der heutigen Pressekonferenz stellte Dr. Jochen Köckler, der Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Messe AG klar: “Die Halle 27 wird für die Interschutz zur Verfügung stehen.” 

So ist die Hallenbelegung für die Interschutz geplant. Und so soll es auch bleiben. Auch die Hallen 13, 26 und 27 sollen im Juni zur Verfügung stehen. 

Nach Auskunft von Dr. Köckler hat die Messe AG die Zusage von Stadt, Land und Region, dass das Verteilzentrum zur Not in andere Bereiche des Messe Geländes oder an einen anderen Ort in der Region verlegt wird. “Unter Führung der Feuerwehr Hannover wurde die Infrastruktur innerhalb von 24 Stunden  aufgebaut”, so Dr. Köckler, der bei der Gelegenheit die Arbeit der rund 260 Helfer ausdrücklich lobte. “Also gehe ich davon aus, dass es ebenso schnell auch wieder abgebaut werden kann.” 

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Anders als bei der vorherigen Flüchtlingskrise dürfen sich die aus der Ukraine vor dem Krieg geflohenen Menschen auch frei in Deutschland bewegen. Sie belieben in der Regel nur kurz im Verteilzentrum, reisten dann weiter. Aktuell können etwa 1.150 Menschen gleichzeitig in Hannover aufgenommen werden. Allerdings werden die Kapazitäten noch ausgebaut.  Aktuell gibt es 36 sogenannte Dörfer, die aus jeweils vier Zelten mit Schlafplätzen und einem Gemeinschaftsbereich verfügen. “Dieser Aufbau soll den Geflüchteten ein wenig Privatsphäre ermöglichen”, erklärt Hannovers Feuerwehrchef Dieter Rohrberg.  

In Halle 13 auf dem Messegelände hat inzwischen auch eine Außenstelle der Landesaufnahmebehörde ihren Betrieb aufgenommen. In dieser Halle werden alle Ankommenden registriert. Aktuell würde zudem die Anmietung der Halle 26 vorbereitet, um weitere Aufnahmekapazitäten zu schaffen, teilte die Landeshauptstadt Hannover am Donnerstag mit.  

Die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine hatte die Stadt Hannover übrigens in der ehemaligen Feuerwache am Goetheplatz untergebracht. Hier standen aber nur 136 Plätze in 36 Zimmern zur Verfügung. 

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