Produkt: Download Zugunglück Bad Aibling
Download Zugunglück Bad Aibling
Ausführlicher Einsatzbericht zum schweren Zugunglück in Bad Aibling (BY) im Februar 2016. Zwölf Menschen starben, über 100 wurden teils schwer verletzt.
Für den mehrtägigen Einsatz gut vorbereiten

Packliste für den Katastropheneinsatz

Katastropheneinsatz mit der Feuerwehr kilometerweit von zu Hause entfernt. Zur Unsicherheit über Umstände und Dauer des Einsatzes mischt sich auch die Frage: Was soll ich mitnehmen? Pack-Tipps für den Ernstfall.

  • Grundsätzlich klären: Wie lange dauert der Einsatz ungefähr? 24 Stunden oder eine Woche? Nur so lässt sich der Bedarf an frischer Kleidung festlegen.
  • Auf Koffer jeder Art möglichst verzichten. Die sind nicht nur unpraktisch zu verstauen, sie nehmen auch viel Platz weg und werden leicht beschädigt (besonders Hartschalenkoffer). Lieber Reisetaschen nutzen. Das bedeutet auch: Mitnehmen was nötig ist – aber auch nicht mehr!
  • Auch hilfreich: ein wasserdichter Brustbeutel oder eine Gürteltasche, die im Einsatz getragen werden können – für etwas Bargeld und EC-Karte sowie Ausweis. In Sammel-Unterkünften gehen viele Menschen ein und aus, Wertsachen sollten dort nicht in der Reisetasche bleiben! Teure Uhren oder Schmuck oder große Bargeldbeträge bleiben am besten zu Hause.
  • Persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehr komplett mitnehmen: Helm, Stiefel, Schutzhose, Einsatzjacke, Handschuhe, Gurt, ggf. Atemschutzmaske – auch wenn man vermeintlich nur in der Einsatzleitung oder bei der Verpflegungsgruppe arbeitet. Auf der An- und Rückfahrt oder am Einsatzort könnten unter Umständen “herkömmliche” Aufgaben warten.
  • Bei Hochwasser-Einsatz: Gummistiefel und Wathosen nicht vergessen.
  • Bei Waldbrand-Einsatz: erweiterte persönliche Schutzausrüstung bedenken (z. B. Atemschutz für Flächenbrände)
Für den mehrtägigen Einsatz sollten die Kameraden kompakte Sporttaschen mitnehmen, die gut verstaut werden können. Foto: Klöpper
  • Nach Möglichkeit: Einsatzbekleidung zum Wechseln mitnehmen.
  • Nicht immer sind die Schlafmöglichkeiten geklärt: ein Schlafsack, ein kleines Kissen, eine Iso-Matte und/oder eine Luftmatratze sollten sich daher im Gepäck befinden. Je leichter, desto besser.
  • Kleidung: witterungsangepasste T-Shirts und Pullover, mindestens eine trockene Hose sowie Schlafkleidung.
  • Ausreichend Unterwäsche und Strümpfe. Achtung: Je nach Stiefelart sollten gerade bei länger andauernden Einsätzen dicke Socken beziehungsweise zwei Paar Socken übereinander getragen werden.

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  • Eventuell ein paar trockene Schuhe für Pausen und Badelatschen für die Dusche (unbekannte Hygieneumstände) – bei längerem Einsatz ist auch ein Stiefel-Pflegeset sinnvoll.
  • Hygiene-Artikel: Dusch-, Wasch- und Rasiersachen (besser keine Elektro-Rasierer), mindestens ein großes Handtuch.
  • Taschentücher, ausreichend Mückenspray, Arznei zum Behandeln von Mückenstichen, Erste-Hilfe-Box, mindestens ein paar frische (Blasen-)Pflaster, eventuell Waschmittel in der Tube.
  • Persönliche Medikamente (Kameraden beziehungsweise Einsatzleiter sollten über Erkrankungen oder gesundheitliche Einschränkungen Bescheid wissen: wie Allergien (Sonne, Wespen), Asthma und Diabetis.
  • Desinfektionsmittel und Handcreme.
  • Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor, “After-Sun”-Creme, Kappe, kleines Handtuch oder Kopftuch, als Nackenschutz bzw. Schweißfänger.
  • Sonnenbrille.
  • Brillenträger sollten auch eine eine Ersatzbrille in Sehstärke mitnehmen.
  • Etwas Bargeld, EC-Karte, Führerschein, Personalausweis, Krankenversicherungskarte, Impfpass, wichtige Telefonnummern (separat notiert, falls das Smartphone ausfällt/abhanden kommt).
  • Smartphone (Kfz-Ladekabel und/oder Powerbank nicht vergessen, aber besser bei Nichtbedarf ausgeschaltet lassen, um Energie zu sparen).
  • Wenn es sein muss: Raucher sollten an Ihre Zigaretten denken – Nachschub vor Ort ist nicht immer sicher, Entzugserscheinungen können die ganze Mannschaft nerven.
  • Tipp vom Praktiker: Katzenstreu in alten Socken kann aus Stiefeln die Feuchtigkeit wieder entziehen.
  • Eventuell ein kleines Lunchpaket für die Anreise und zwei bis drei Flaschen eigene Getränke.

 

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Ausführlicher Einsatzbericht zum schweren Zugunglück in Bad Aibling (BY) im Februar 2016. Zwölf Menschen starben, über 100 wurden teils schwer verletzt.

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