Start für Juni 2023 geplant

Neue Fachmesse in Dortmund: die 112 RESCUE

Dortmund (NW) – Es gibt die Interschutz als weltweite Leitmesse für den Bereich Feuerwehr, Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungsdienst. Sie findet aber nur (planmäßig) alle 5 Jahre statt. Jährlich werden daneben die RettMOBIL in Fulda und die FLORIAN in Dresden veranstaltet. Und 2023 soll eine weitere Messe hinzukommen: die 112 RESCUE in Dortmund. Geplant ist die 112 RESCUE vom 14. bis zum 17. Juni. Das gab der Veranstalter, die Messe Dortmund GmbH, jetzt bekannt. Als ideeller Partner fungiert der Verband der Feuerwehren (VdF) in Nordrhein-Westfalen. 

Von links nach rechts: Christoph Schöneborn (Verband der Feuerwehren in NRW), Messechefin Sabine Loos, Thomas Westphal (Oberbürgermeister der Stadt Dortmund) und Dirk Aschenbrenner (Direktor der Feuerwehr Dortmund und Leiter des Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie) begrüßen die 112 Rescue in der Messe Dortmund. Foto: Messe Dortmund/Wolfgang Helm

„Mit der 112 RESCUE bietet die Messe Dortmund die zentrale Anlaufstelle für zukunftsweisende Technologien, Produkte und Dienstleistungen des modernen Rettungswesens. Fachkundige aus den Bereichen Feuerwehr, Rettungsdienst, THW, Hilfsorganisationen und dem gesamten Katastrophenschutz treffen hier auf ein überaus kompaktes Ausstellerangebot, um sich umfassend zu informieren, auf dem aktuellen Stand zu bleiben und sich mit Branchenkollegen zu vernetzen“, erklärt Sabine Loos, Messechefin und Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Unternehmensgruppe. „Mit dem starken Fokus auf Schutz und Rettungsdienste in Ballungsräumen nimmt die 112 RESCUE zudem ein besonderes Alleinstellungsmerkmal ein.“

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„Gerade in der jüngeren Vergangenheit haben sowohl die Corona-Krise als auch Extremwetterlagen die immense Bedeutung unterstrichen, in allen Schutzbereichen auf dem neuesten Stand der Technik aufgestellt zu sein. Der technische Innovationszyklus verläuft in unserer Branche rasend schnell, deshalb ist eine jährliche Fachmesse mit der Vorstellung der neuesten Produkte sowie eine Plattform für intensiven Austausch besonders wichtig“, erklärt der VdF-Vorsitzende Dr. Jan Heinisch.

Das Ausstellerportfolio der Messe soll breit gefächert sein: von Fahrzeugen oder der Ausstattung für Fahrzeuge, Feuer- und Rettungswachen und Einsatzstellen über Berufskleidung, Medizintechnik inklusive Sanitärausrüstung, Rettungsgeräte und -ausrüstung, Löschtechnik und Löschmittel, Messgeräte, Kommunikations- und Leitstellentechnik bis hin zu den Aspekten Isolation und Dekontamination. Die 112 RESCUE konzentriert sich allumfassend auf Produkte und Dienstleistungen aller wichtigen Sicherheitsgewerke. Das schließt auch Berufsgenossenschaften, Ausbildungsanbieter und die Fachpresse mit ein. Besondere Themenschwerpunkte werden die Aspekte „Vernetzung & Digitalisierung“, „Innovationen und Trends“ sowie „Metropolregionen und Ballungsräume“ sein.

Jährliche Leistungsschau dringend erforderlich

Dr. Sascha Rolf Lüder, Leiter des Verbindungsbüros (Rotkreuz-Büro NRW), sieht die dringliche Notwendigkeit, immer auf dem aktuellen Stand zu sein: „Als Bindeglied zwischen den Anliegen des Deutschen Roten Kreuzes gegenüber den politischen Entscheidungsträgern des Landes ist es unabdingbar, sich stets über das komplette Spektrum von Katastrophenschutz, Zivilschutz und Gefahrenabwehr auf deutscher und europäischer Ebene auf dem Laufenden zu halten.“ Eine jährliche Leistungsschau im Bereich Rettung, Brandschutz und Sicherheit ist auch für Dirk Aschenbrenner, Direktor der Feuerwehr Dortmund und Leiter des Institut für Feuerwehr- und Rettungstechnologie (IFR), von großer Bedeutung: „Um die Sicherheit und den Schutz der Bevölkerung und der Rettungskräfte vor Ort zu verbessern, suchen wir stets nach innovativen Ansätzen und Lösungen, um Fähigkeitslücken zu schließen und Einsätze schneller, besser und sicherer zu machen.“

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Ausstellende Unternehmen profitieren vom riesigen, wirtschaftlich nutzbaren Potential des Rettungswesens: So beträgt die jährliche Investitionspauschale alleine für die Aufgaben der Kreise und Gemeinden in NRW im Bereich Brand- und Katastrophenschutz 37,2 Millionen Euro. Zu den potentiellen Messebesuchern zählen 9.600 hauptberufliche Feuerwehrleute aus 30 Berufsfeuerwehren im einwohnerstärksten Bundesland Deutschlands, heißt es in einer Pressemeldung der Messe Dortmund.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo Ken und alle die es Interessiert.
    Wir haben heute eine Rückmeldung der Messe erhalten.
    Das Konzept, welches der Webseite ( Stand heute ) steht, ist nicht mehr Aktuell. Keine Mindestgröße – Keine Ordermesse

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Hallo liebe Mitschreiber ( in ) !

    Auch wir planten auf der Messe auszustellen.
    Bedingt durch die hier aufgeführten Infos + Messebedingungen , haben wir Kontakt mit der Messe aufgenommen, leider mit wenig Erfolg. Es wurde uns bestätigt das es eine reine Ordermesse ist, wer dort ordern soll ????.
    Die Mindestgröße für Stände war gänzlich unbekannt. Auf eine abschließende Rückmeldung warten wir seit 6 Wochen; leider vergeblich.

    Besuchen Sie uns auf der Florian Messe in Dresden: Halle 1 Stand A13

    Ihr Team vom Rescue-Point

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  3. Hallo Klaus , Hallo Ken,

    auch wir sind seit über 30 Jahren auf den Fachmessen mit präsent. Tendenz stark abnehmend.
    Unser Erfahrung ist das reine Ordermessen ohne Eventcharakter und die Einbindung von Endverbrauchern keine Zukunft haben. Jagd und Hund war sicherlich gut gedacht, gefühlt waren die Besucherzahlen jedoch nicht auf dem Niveau der Vorjahre, was vielleicht auch dem Datum geschuldet war.

    Ein Blick nach Düsseldorf zeigt das Hersteller die immer auf Ordermessen gesetzt haben, diese kaum noch veranstalten Die digitale Order Welt macht analoge Messen überflüssig. Kontakte, Warenpräsentationen und Bestellungen finden vermehrt im digitalen Raum statt. Die Besucherzahlen der Messen macht das deutlicher den je.

    Wer Aussteller haben möchte, muss mittlerweile ein gutes Konzept bieten. Nur nach dem Motto wir machen eine Messe in Dortmund reicht da bei weitem nicht aus. Für mich entsteht hier der selbe Eindruck wie bei Klaus. Es fängt schon schon mit der Webseite der Messe an ( professionell sieht anders aus ).

    Die Messe Leitung in Dortmund glaubt wahrscheinlich noch das Entscheider mit großem Budget auf der Messe Aufträge vergeben; Das ist ein großer Irrtum. Wir beliefern BOS in NRW, keiner der Geschäftskontakte ist auf einer Messe sondern über unsere digitale Warenpräsentation entstanden.

    Nachdem ich mir auch mal die Ausstellungsbedingungen genau durch gelesen habe, kam ich zu selben Ergebnis wie Ken. Bei den Preisen und Bedingungen wird man auf der Messe eher die Aussteller finden die durch unser Steuern bezahlt werden ( Partner der Messe ) . Uns nicht !

    Hier mal ein Paar Statistische Infos; ohne Anspruch auf 100 prozentige Genauigkeit .

    Feuerwehrmesse Messe Niederrhein 2020 – mangels Aussteller abgesagt
    Feuerwehrmesse Retter 2021 – mangels Aussteller abgesagt, dann 2x verschoben
    Interschutz – Besucherzahlen MINUS 40 Prozent
    Rettmobil 2022 Minus 10 Prozent
    Medica 2021 Minus 65 Prozent
    Florianmesse 2021 – PLUS 30 Prozent, als eher regionale Messe

    Vielteich überdenkt die Messe in Dortmund mal ihr Konzept und die Preisstruktur, ansonsten werden die sich wahrscheinlich einreihen in….mangels Aussteller abgesagt oder einmalige Messerveranstaltung , oder doch Corona bedingte Absage :-))

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  4. Hallo, Ken!

    Da kann ich Dir voll und ganz zustimmen.
    Da möchte die Messe Dortmund ein grosses Stück vom Kuchen abhaben und fantasiert von 9.000 Berufsfeuerwehrleute die “eventuell” Besucher sein könnten.

    Der qm-Preis für Aussteller liegt weit über dem für etablieten Messen in Dortmund, z.B. der JAGD &HUND mit 80.000 Besuchern pro Jahr.

    Wir sind auch auf den verschiedensten Messen im BOS-Bereich als Aussteller aktiv, daher erhielten wir auch den Flyer der Messegesellschaft Dortmund. Bei solch hohen Erwartungen einer städtischen Messegesellschaft ohne Fachkenntnis und total überzogenen Ausstellerkosten für mich leider eine Flopnummer.

    Die Messegesellschaften müssen allmählich mal merken, das der Online-Verkauf vielen Ausstellern sehr zu schaffen macht und ständig steigende, zum Teil unverschämte Kosten der Messegesellschaften nicht mehr aktzeptiert werden.

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  5. Super ! Dachte ich als ich gelesen habe das mal eine Messe im Ruhrgebiet stattfindet.
    Enttäuscht war ich als die die Messebedingen gelesen haben.

    Der kleinste Stand soll 25 qm groß sein ( Mindestgröße ), d.h. mit einfachem Standbau ist man mit 6000 Euro dabei. Für eine unbekannte Messe sollte man das mal überdenken. Noch nicht einmal die Messe Interschutz ruft solche Bedingungen auf. Bekanntlich bei nur 85.000 Besuchern

    Ein Verkauf von Artikeln ist laut Messebedingen untersagt.

    „Der Barverkauf (Handverkauf) an Messebesucher ist untersagt.
    Die Fachmesse 112 RESCUE ist eine reine Ordermesse „

    Die Mitglieder der Feuerwehren und Rettungsorganisationen kommen zur Messe um sich zu informieren und Schnäppchen zu machen. Ein Besuch am HAIX Stand der Interschutz , hätte ich dem Veranstalter empfohlen.
    Die Leute standen dort Schlage für Goodies und haben sich dann günstig mit Stiefeln eingedeckt.

    Meine persönliche Meinung:
    Sehr Schade um die Idee, unter diesen Messebedingen werden wohl nur Big Player oder staatliche Hilfsorganisationen kommen ; wenn überhaupt.
    HAIX – PAX – Rescue-Point – H+DG und sonstige Direktverkäufer wird man dann sicherlich vergeblich suchen. Ich hoffe geht der Messe nicht so wie der in Rheinberg geplanten Feuerwehmesse; die ist an wegen Mangel an Aussteller ausgefallen; und das als man Corona gar nicht kannte.

    Für mich bleibt es bei den gestanden Messen , im Mai zur Rettmobil und im Oktober zur Florian nach Dresden.

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