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Praxisbeispiel für die Verpflegung an der Einsatzstelle: Wie ein GW-Küche der Feuerwehr helfen kann.
Rollwagen im Selbstbausatz

Lücke geschlossen: Verpflegungskomponente mit GW-L1

Seelze (NI) – Bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Seelze (Region Hannover) steht seit diesem Jahr eine Verpflegungskomponente mit einem Gerätewagen Logistik (GW-L1) im Dienst. Damit konnte eine einsatztaktische Lücke zur schnellen Versorgung von Kräften an Einsatzstellen im Stadtgebiet geschlossen werden.

Bei der FF Seelze seit diesem Jahr im Dienst: GW-L1 mit Verpflegungskomponente für länger dauernde Einsätze.

Transportfahrzeug ist ein MAN-VW Modell 8.100. Diesen hatte die Stadt im Dezember 2015 von der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) Ronnenberg in der Region Hannover erworben.

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Der Lkw mit Pritsche und Plane, Baujahr 1994, besitzt ein zulässiges Gesamtgewicht von 7.490 Kilogramm. Er wurde von der Firma Meindl aufgebaut.

Die Ladebordwand von Dautel verfügt über eine Tragfähigkeit von 500 Kilogramm. Als Sondersignaleinrichtung sind an dem GW-L1 zwei Hella KL 700-Drehspiegelleuchten und eine Starktonwarneinrichtung sowie ein Blaulicht am Heck montiert. Die Kabine bietet Platz für eine Truppbesatzung (1/2).

Eine Arbeitsgruppe aus den Ortsfeuerwehren Letter, Harenberg und Velber hat die Konzeption für eine Verpflegungskomponente und deren Ausstattung erarbeitet.

Rollwagen als Selbsbausatz

Nach einem Marktvergleich fiel die Entscheidung, für die Beladung des GW-L1 auf Rollwagen und Profile der Firma Hüttinger GmbH & Co. KG als Selbstbausatz zurückzugreifen. Diese dienen der Verlastung von Material sowie von Stapelboxen der Firma Auer Packaging.

Liste der Rollwagen

  1. Strom und Licht
  2. Getränke
  3. Küche
  4. Verbrauchsmaterial I
  5. Verbrauchsmaterial II
  6. Zelte

Die ortsansässige Firmen Venter Stahl- und Maschinenbau GmbH fertigte zwei weitere Rollwagen. Dort lagert die Feuerwehr sechs Bierzeltgarnituren sowie Klapptresen, Stehtische und ein Hygieneboard. Der Bau erfolgte in Zusammenarbeit mit der Tischlerei Bruns, Seelze.

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Eigenversorgung bei längeren Einsätzen

Die Verpflegungskomponente dient ausschließlich der Eigenversorgung bei längeren Einsätzen. Die Einsatzkonzeption sieht zwei Einsatzmodule vor, um bedarfsorientiert an der jeweiligen Einsatzstelle agieren zu können und somit auch nur das notwendige Personal per Funkmeldeempfänger alarmieren zu müssen.

Das Modul 1 ist für mittlere Einsätze vorgeplant und vorrangig auf den Aufbau einer Ruhezone für Einsatzkräfte, insbesondere Atemschutzgeräte- bzw. CSA-Träger, ausgelegt. Hierfür stehen Sitzmöglichkeiten und Stehtische, aber auch Wetterschutz in Form von Pavillons sowie einer Zeltheizung zur Verfügung.

Es können heiße und kalte Getränke sowie kleine Speisen, wie zum Beispiel Müsli- und Schokoriegel, ausgegeben werden. Aufgrund des geringen Personalbedarfs wird hierfür nur eine Teileinheit der Verpflegungskomponente alarmiert.

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Das Modul 2 ist für Großeinsätze ausgelegt und soll eine Vollversorgung von bis zu 50 Einsatzkräften gewährleisten. Sollte die Zahl der Einsatzkräfte darüber liegen, kommt die Versorgungseinheit einer Schnelleinsatzgruppe zum Einsatz.

Das notwendige Personal setzt sich aus Angehörigen den Seelzer Ortsfeuerwehren Letter (Standort der Komponente), Harenberg und Velber zusammen. Aufgrund der Dislozierung der Einsatzkräfte ist gewährleistet, dass neben dem originären Einsatz der Ortswehren zur Gefahrenabwehr immer genügend Kameraden für die Verpflegungseinheit zur Verfügung stehen.

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Praxisbeispiel für die Verpflegung an der Einsatzstelle: Wie ein GW-Küche der Feuerwehr helfen kann.

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