Konzept für Feuerwehrführerschein umgesetzt

Sehnde (NI) – Die Neuregelung der Führerscheinklassen 1999 hat vielen freiwilligen Feuerwehren Probleme bereitet. Alle Führerscheinneulinge durften ab dann nur noch Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht bis 3,49 Tonnen fahren. Das ist für die meisten Feuerwehrfahrzeuge aber nicht ausreichend. Der Feuerwehrführerschein sollte das Problem umgehen und das Führen von 7,5-Tonnern erlauben. In der Stadt Sehnde (Region Hannover) haben nun zehn Feuerwehrleute diesen Sonderfahrgenehmigung erworben.

Symbolfoto: Olaf Preuschoff

Trotz der Neureglung müssen ausreichend Fahrer im Einsatz für die Fahrzeuge der Feuerwehr Sehnde zur Verfügung stehen. Die Stadtverwaltung hat sich daher mit dem Stadtausbildungsleiter der Feuerwehr zusammen gesetzt und ein Konzept erarbeitet, welches den Anforderungen an den sogenannten Feuerwehrführerschein gerecht wird. Gefordert sind ein Mindestalter von 19 Jahren sowie der Besitz der Führerscheinklasse B seit mindestens zwei Jahren.

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Die Fahrausbildung umfasst 36 Ausbildungsstunden mit Theorie, Praxis und Prüfungstag. Im Konzeptinhalt sind die Sonder- und Wegerechte sowie Gefahren des toten Winkels, Beladungszustände und Fahrzeugabmessungen enthalten. Zehn Teilnehmer aus den Ortsfeuerwehren Wassel, Haimar, Müllingen und Bolzum haben ihre Prüfung am Samstag erfolgreich auf Einsatzfahrzeugen bestanden.

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