Geocaching sorgt für Feuerwehreinsatz

Bocholt (NW) – Ein vermeintlich gefährlicher Gegenstand hat am Samstag in Bocholt (Kreis Borken) für einen Einsatz von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Ein Fehlalarm – ausgelöst durch einen so genannten “Geocache”.

Geocaching mit GPS. Symbolfoto: Feuerwehr-Magazin ArchivEin 12-jähriger Junge hatte gegen 16.30 Uhr in der Innenstadt auf einen verdächtigen Gegenstand im Bereich des Aa-Ufers entdeckt. Der Junge fotografierte den Gegenstand und suchte sofort mit seinen Freunden die Polizeiwache auf. Die Polizeibeamten zogen die Feuerwehr hinzu. Die wiederum setzte ein Schlauchboot ein und identifizierte den Gegenstand als einen alten Munitionskoffer. Noch bevor weitere Maßnahmen beschlossen werden konnten, erschien ein Zeuge und gab an, dass es sich um ein Geocaching-Versteck handeln würde. Die Beamten überprüften die Angaben konnten das bestätigen: In dem Koffer befanden sich ein Logbuch und eine Taschenlampe. Der Einsatz konnte schnell beendet werden.

Zum Spielverderber möchte die Polizei nicht werden – sie hält sich an den Ehrenkodex, der unter Geochachern gilt und teilte mit: “Der genaue Einsatzort wird geheim gehalten, damit das Versteck für die Geocachergemeinde nicht völlig verbrannt ist.”

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Im Namen der ca. 200 000 Geocachern in Deutschland:

    Vielen Dank für das Verständnis und die Rücksichtnahme!

    Wollte ich nur mal loswerden…

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  2. Ich finde das die polizei richtig gehandelt hat und die position geheim hällt

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  3. Ich bin auch ein geocacher sucher und vielen dank dank für das nicht sagen des genauen einsatzortes

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