In 1.000 Meter Höhe ging der Motor aus

Feuerwehr rettet Flugzeug-Insassen aus dem Rhein

St. Goar (RP) – Das hätte auch anders ausgehen können: Als ein Sportflugzeug-Pilot am Dienstag zusammen mit zwei Fluggästen einen Rundflug zum Loreleyfelsen bei St. Goar (Rhein-Hunsrück-Kreis) unternahm, fiel plötzlich der Motor der Propellermaschine aus. Der Pilot musste eine Notwasserung einleiten.

Laut Polizei befand sich die Maschine in rund 3.300 Fuß Höhe (etwa 1.000 Meter), als auf einmal der Motor ausging. Die mechanische Benzinpumpe funktionierte nicht mehr. Der Pilot schaltet daraufhin die elektrische Ersatz-Benzinpumpe ein. Doch diese konnte nicht genug an Fördermenge bereitstellen, um die Treibstoffleitungen zu füllen. Der Pilot entschied sich daraufhin, eine Notwasserung auf dem Rhein durchzuführen.

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Mit sinkender Flughöhe suchte der Flugzeugführer nach einer Stelle auf dem Fluss, auf der keine Schiffe unterwegs waren. Schließlich fand er einen Platz für die Notwasserung und brachte die Maschine runter. Das Flugzeug setzte auf dem Rhein auf. Keine der Personen wurde verletzt.

Nach der Landung versuchte der Pilot zusammen einem Fluggast, das Flugzeug mit einem Paddel an einer Sandbank anzulanden. Dies misslang jedoch. Die Besatzung einer Motoryacht erkannte die Situation und nahm es in Schlepp.

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Währenddessen näherten sich die Freiwilligen Feuerwehren St. Goar und Oberwesel mit Mehrzweckbooten. Sie übernahmen die Sicherung des Flugzeugs und schleppten es in den Loreleyhafen.

Die Propellermaschine wurde mittlerweile repariert und soll am 2. November einen Wasserstart versuchen. Für diesen Zeitraum wird die Schifffahrt auf dem Rheinabschnitt gesperrt.

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