Ein Zeichen gegen den Krieg

Einsatzkräfte zeigen Solidarität mit der Ukraine

Neumünster (SH) – Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfsorganisationen setzten am Sonntagabend ein Zeichen der Solidarität auf dem Großflecken Neumünster.

Einsatzkräfte Neumünster
Einsatzkräfte in Neumünster solidarisieren sich mit der Ukraine. Foto: Thomas Nyfeler / BF Neumünster

Insgesamt 170 Kräfte stellten sich mit 48 Einsatzfahrzeugen für zwei Schweigeminute und die Europahymne in der kreisfreien Stadt Neumünster auf. Der gemeinsame Leitspruch der Veranstaltung lautete: “Einer für Alle und Alle für Einen”. Mit dem Blaulicht und den gelben Warnblinklichtern – den Nationalfarben der Ukraine – bekundeten die Rettungskräfte ihre Solidarität mit den Bürgern der Ukraine.

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Alle Beteiligten wollten mit der Veranstaltung ein deutliches Zeichen gegen den Krieg setzen. Außer allen Freiwilligen Feuerwehren des Stadtgebiets nahmen die Berufsfeuerwehr Neumünster, die Freiwilligen Feuerwehren Großenaspe und Padenstedt, die Regieeinheit, die Technische Einsatzleitung, der Malteser Hilfsdienst sowie das Deutsche Rote Kreuz teil. Auch zahlreiche Bürger unterstützten die Aktion auf dem Großflecken – einer langen Freifläche entlang der gleichnamigen Straße.

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. In Hessen müssen Feuerwehrangehörige per Gesetz (§10 HBKG) für die demokratische Grundordnung eintreten. Das halte ich für gut und richtig.
    Aber ist das nicht auch ein politisches Statement?

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  2. Man kann das schließlich auch als Untersützung der ukrainischen Feuerwehren ansehen, nicht als politisches Signal.

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  3. Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen einem “politischen Statement” bzw. einer nicht näher bestimmten “Neutralität” zu einem friedlichen Zeichen gegen Krieg und der Bekundung von Solidarität der ukrainischen Gesellschaft gegenüber.
    Besonders schlimm finde ich, dass Hans im Zusammenhang mit einer gut gemeinten Aktion und Solidaritätsbekundung “Missbrauch” ins Spiel bringt.
    Das ist geradezu zynisch!
    Für mein Empfinden eine Top-Aktion, liebe Kameraden!

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  4. Hier geht es nicht um ein politisches Statement. Hier geht es um einen menschenverachtenden völkerrechtswidrigen Krieg!

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  5. Im Angesicht der durch Agressoren verursachten Katastrophe sind klare Bekenntnisse notwendig. Neutralität ist in dieser Situation keine Option mehr. Die freie Welt steht zusammen für Frieden. Diesen zu sichern bedarf den Mut der Stellungnahme. Danke an das starke Signal gegen Despoten und Unterdrücker.

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  6. Finde ich auch extrem problematisch.
    Man sollte ein (Ehren)-Amt niemals für ein politisches Statement missbrauchen.

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  7. So schwierig, wie es auch ist, aber hat sich nicht insbesondere das DRK zur Neutralität verpflichtet? Oder verstehe ich die Veranstaltung falsch?

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