Für den überörtlichen und internationalen Einsatz

CCFM 3000 „Niedersachsen“: Waldbrand-TLF nach französischem Vorbild

Hannover – Iturri hat das erste von vier Erprobungsfahrzeugen vom Typ CCFM 3000 „Niedersachsen“ ausgeliefert. Diese sollen laut niedersächsischem Innenministerium für die Verwendung bei überörtlichen und internationalen Einsätzen getestet werden.

So sieht das erste Erprobungsfahrzeug vom Typ CCFM 3000 “Niedersachsen” aus, das Iturri auslieferte.

CCFM steht für französisch Camions citerne feux de forêts de classe M, deutsch: Tanklöschfahrzeug Waldbrand der Klasse M. Als Basis der Erprobungsexemplare dienen geländegängige Renault D14 R4x4 mit spurgleicher Singlebereifung.

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Die Fahrzeuge werden von einem 280 PS (206 kW) starken Dieselmotor (Euro 6 mit Ad-Blue) angetrieben. Sie verfügen über permanenten Allradantrieb, Differentialsperren (längs, vorn, hinten) sowie ein manuelles Schaltgetriebe mit Untersetzung.

Die CCFM 3000 „Niedersachsen“ besitzen eine zulässige Gesamtmasse von 14.000 Kilogramm. 6,5 Meter beträgt die Länge, 2,4 Meter die Breite und 3,08 Meter die Höhe bei einem Radstand von 3,5 Meter. Wattiefe: 0,7 Meter

Atemluftversorgung in der Kabine

Vier Einsatzkräfte (1/3) plus eine weitere auf einem Notsitz finden in dem Fahrzeug Platz. In der Kabine befindet sich eine Atemluftversorgung mit fünf Atemanschlüssen.
Der Löschwassertank der CCFM 3000 „Niedersachsen“ fasst 3.000 Liter, der Schaummitteltank 80 Liter. Im offenen Heck ist eine FPN 10-2000 mit Pump & Roll-Möglichkeit montiert. Auch eine Druckzumischanlage (48 l/min) ist an Bord.

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Löschmittel kann über eine 60-Meter-Schnellangriffshaspel, eine 120-Meter-Langdinstanzhaspel und einen elektrisch gesteuerten Frontmonitor (maximal 1.000 l/min) abgegeben werden.

Blick auf das offene Heck mit Schlauchhaspeln und FPN 10-2000.

Zur Ausstattung der Waldbrand-TLF à la française zählen außerdem: manuelle Reifendruckregelung, Kamerasystem mit Rundumüberwachung, Klimaanlage, thermischer und mechanischer Schutz für Leitungen und Schläuche, Rollover-Protection-System (ROPS), Selbstschutzanlage mit separatem Wassertank (500 Liter) und separater Pumpe sowie Selbstschutzsystem zur Überwachung relevanter Daten. Die Beladung enthält neben Schlauchmaterial und Armaturen unter anderem Löschrucksäcke, Wiedehopfhacken, eine Motorkettensäge und eine Wärmebildkamera.

Als Erprobungsfahrzeug für den kommunalen Einsatz lieferte Schlingmann bereits im Dezember 2020 ein TLF 3000 auf Mercedes Unimog U 5023 aus. 

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Das ist falsch; es gibt eine Atemschutzeinrichtung, doch ist diese Fahrzeug integriert!

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  2. Ich weiß ja nicht was ihr alles mit den TLF machen wollt das ihr so meckert.
    Zur Wasserversorgung in Pendelverkehr ist es mehr als ausreichend, es hat einen Monitor zum Hallen gießen, und als Prellfahrzeug bei VU wird es Dank seiner geringen Beladung um so besser sein da man weniger ersetzen muss falls etwas passiert.
    Und bei der Geländegängigkeit muss man bedenken das unsere Deutschen TLF auf Unimog höchst wahrscheinlich Überladen sind und somit deren Geländegängigkeit nicht der des Datenblattes entspricht.

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  3. Dieses TLF ist nur für die Wald und Wiesenbrand gedacht, im normalen Feuerwehralltag wird es auch mal als Wasserzubringer genutzt, es laso nicht als Erstfahrzeug gebraucht werden.

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  4. Wir hätten so ein Auto echt gerne bei der BW 😀

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  5. Die Rückkehr des offenen Pumpenbedienstandes, wer hätte denn damit gerechnet. Den hatten deutsche Feuerwehren schon mal abgeschafft. Da liegt der Fortschritt wieder mal im Rückschritt.

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  6. Nur überörtliche bzw. internationale Einsätze!!! Dann ist dieses reine Waldbrand-TLF mit seiner sehr speziellen und geringen Beladung bei @fire oder einer Bundeswehr- Brandschutzeinheit besser aufgehoben. Bei der BW hätte man auch die entsprechenden geländegängigen Fahrzeuge für den Transport von z. B. Lösch- und Bergepanzer usw.. Sowie die Zeit für langfristige Auslandseinsätze. Bei einer kleinen Ortsfeuerwehr ist kein Platz für ein so spezielles Fahrzeug, dass nicht mal über Atemschutzgeräte verfügt.

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  7. Siehe mein Beitrag oben:
    Bodenfreiheit am Verteilergetriebe 430 mm
    Bodenfreiheit unter den Achsen 405 mm

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  8. Der Renault ist geländegängig, hat aber definitiv nicht die gleichen Daten wie ein Unimog. Dafür sind es aber immer noch wesentlich bessere Werte als die meisten Mercedes, MAN oder Iveco Fahrgestelle die für TLF sonst verwendet werden und der Radstand ist kleiner als beim Unimog.
    Die folgenden Daten sind zwar nicht von Iturri sondern von Desautel, aber für das gleiche Renault Fahrgestell:
    Radstand 3,5m
    Vorderer Überhangwinkel 35°
    Hinterer Überhangwinkel 35°
    Rampenwinkel 30°
    Bodenfreiheit am Verteilergetriebe 430 mm
    Bodenfreiheit unter den Achsen 405 mm

    Außerdem hat das Fahrgestell ab Werk einen Überrollkäfig, Frontschutzbügel und Hitzeschutz für Kabel, Luft und Krafstoffversorgung.

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  9. Dafür ist das Fahrzeug aber viel wendiger im Gelände, da es nur einen Radstand von 3,5m hat & 13t gewogene Masse.

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  10. Das ist aber mit nichts was es bisher an Fahrzeugen in einer Deutschen FF gibt, zu vergleichen. Vor allem nicht mit einem Staffel-TLF mit Ausstattung für VBBK!
    Das TLF ist nur zur VBBK geeignet bzw. an Wasserfass für den normalen Brand – mehr ist nicht bei der Beladung

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  11. Da bin ich gespannt wie die Bewertung ausfällt da ich zu einer Südfranzösischen Feuerwehr Kontakt habe und auch deren Feuerwehschule schon besichtigen durfte aber vor allem ihre Fähigkeiten im Bereich Waldbrand kenne wird es interessant wie die Kameraden den Nutzwert dieses speziellen Fahrzeugs einschätzen.

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  12. Guter Versuch!
    Bei Uns stehen neben ein paar TLF2000 und alten TLF 8/18 und TLF 16/24 bzw. TLF 8/24 seit kurzem zwei TLF3000 Staffel welche mit Waldbrandausrüstung und Selbstschutznalage ausgestattet sind.
    Diese sind aber trotzdem sehr gut für den Standard Wohnungsbrand oder Einsätzen zur Absicherung von Verkehrsunfällen ausgestattet.

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  13. Bei den technischen Daten fehlt die Bodenfreiheit, diese ist weniger als 340 mm beim Renault. Der Unimog hat 500 mm

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