Buschbrand-Tragödie in Arizona

Erster deutscher Trailer zu “No Way Out – Gegen die Flammen”

Yarnell (USA) – 19 Feuerwehrmänner kamen im Juni 2013 im Kampf gegen Buschbrände im US-Bundesstaat Arizona ums Leben. Der Film “No Way Out – Gegen die Flammen” erzählt die Tragödie der Feuerwehr-Elite-Einheit. Das Action-Drama kommt am 3. Mai 2018 in die deutschen Kinos. Den ersten deutschen Trailer gibt es hier.

Am 3. Mai kommt das Action Drama ” No Way Out” in die deutschen Kinos. Foto: Studiocanal GmbH

“No Way Out – Gegen die Flammen”: Handlung

Eric Marsh (Josh Brolin) ist leidenschaftlicher Feuerwehrmann. Er bildet sein 19-köpfiges Team gerade zur renommierten Hotshot-Crew aus. Die “Hotshots” sind die am besten ausgebildeten und erfahrensten Feuerwehreinheiten zur Wald- und Flächenbrandbekämpfung in den USA. Diese Elite-Einheit macht sich im wahrsten Sinne des Wortes die Hände schmutzig und kämpft an vorderster Front gegen die Brände.

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Als sich der mit Drogenproblemen kämpfende Brandon “Donut” McDonough (Miles Teller) bei Marshs Einheit bewirbt, gibt dieser ihm eine Chance. “Donut” wird schnell ein wichtiger Kamerad der eingeschworenen Truppe. Mit der Unterstützung des Chefs der örtlichen Feuerwache, Duane Steinbrink (Jeff Bridges), und hartem Training, schafft es das Team um den erfahrenen Marsh zur offiziellen Hotshot-Crew zu werden. Fortan bekämpfen sie Waldbrände in der ganzen Region – bis es zu dem tragischen Ereignis kommt, das für immer alles verändern wird.

“No Way Out – Gegen die Flammen”: Trailer:

Regisseur Joseph Kosinski ist für “Tron: Legacy” bekannt. Das Drehbuch stammt von Ken Nolan “Black Hawk Down”) und Eric Warren Singer (“American Hustle”). Produzent Lorenzo di Bonaventura ist für die “Transformer”-Reihe verantwortlich. Mit im Cast sind unter anderem Pell James (“Unter Kontrolle”) und Jake Picking (“Dirty Grandpa”).

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“No Way Out – Gegen die Flammen”: Bildergalerie

Buschbrand-Tragödie in Arizona: Die Fakten

Bei dem Versuch, einen außer Kontrolle geratenen Waldbrand einzudämmen, kamen im Sommer 2013 in Arizona (USA) 19 Feuerwehrleute ums Leben. Wie die Forstbehörde des US-Bundesstaates im Südwesten des Landes mitteilte, wurden die Mitglieder der “Hotshot”-Spezialeinsatzgruppe vermutlich eingekesselt, als die von starken Windböen angefachten Flammen in der Nähe der früheren Goldgräberstadt Yarnell die Richtung änderten.

Alle 19 Feuerwehrleute versuchten laut übereinstimmenden Medienberichten noch, sich in Brandschutzhüllen zu retten, die sie bei sich trugen. Die Leichen einiger Feuerwehrleute wurden am 30. Juni 2013 in den Schlafsack-artigen Folien gefunden, andere Opfer lagen neben den Folien. “Die Schutzfolien aus feuerbeständigem Material bieten einem Feuerwehrmann die letzte Möglichkeit, sich in Sicherheit zu bringen. Er drückt sich auf den Boden, zieht den Brandschutz über den Körper und hofft, dass das Feuer über ihn hinwegzieht”, sagte der damalige Chef der Feuerwehr von Prescott, Dan Fraijo.

Nur ein Mitglied der Elite-Einheit überlebte die Katastrophe. Behördenangaben zufolge war der Mann zu einem anderen Einsatzort unterwegs gewesen und deshalb unverletzt geblieben.

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