Tragischer Einsatzverlauf

3-Jähriger und 17-Jährige sterben bei Wohnhausbrand

Pronstorf (SH) – Am frühen Samstagmorgen ist in einem zum Mehrfamilienhaus umgebauten Stall in Pronstorf (Kreis Segeberg) ein Brand ausgebrochen. Beim Eintreffen der Feuerwehr befanden sich noch Personen in dem Gebäude.

Trauer Feuerwehr
Bei einem Wohnhausbrand im Kreis Segeberg (SH) sind ein 3-Jähriger und eine 17-Jährige ums Leben gekommen (Symbolfoto).

In übereinstimmenden Medienberichten heißt es, dass zunächst nur eine Rauchentwicklung sichtbar gewesen sei. Das Feuer soll sich dann im Dachstuhl gezeigt haben.

Anzeige

Die Feuerwehr konnte eine Mutter und drei Kinder aus dem Wohnhaus retten. Eine 17-jährige Jugendliche starb nach Informationen des Hamburger Abendblatts noch an der Einsatzstelle, ein 3-jähriger Junge später im Krankenhaus. Die Mutter und eine weitere 12-jährige Tochter seien mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Bei dem Brand wurde das Wohnhaus komplett zerstört. Teile mussten Einsatzkräfte mit Baggern einreißen, um an letzte Glutnester zu gelangen. Die Feuerwehr war mit 18 Einheiten und bis zu 150 Kräften vor Ort.

Physische und Psychische Belastungen im Einsatz
Physische und psychische Belastungen erkennen und bewältigen Einsatzkräfte können je nach Einsatzart, Einsatzort, Einsatzsituation oder Einsatzdauer besonderen physischen und psychischen Belastungen oder Stresssituationen ausgesetzt sein.
16,99 €
AGB

Insgesamt fünf Familien verloren durch den Brand ihr Zuhause. Laut NDR sammelt die Gemeinde Geld- und Sachspenden zur Unterstützung.

Auf ihrer Facebook-Seite schreibt die FF Wulfsfelde/Reinsbek, eine der vier Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Pronstorf: „Ein für uns auch seelisch sehr belastender Einsatz liegt hinter uns. Unsere Gedanken sind bei der Familie und den Angehörigen.“

Kommentare zu diesem Artikel

  1. @I. Ro
    Ganz klar haben Sie den Kommentar von T. Goldmann falsch interpretiert.
    Denn der Kommentar bezieht sich auf den von Michael und den Hinweis mit den Rauchmeldern, in denen er selbst auf seine Position der Teamleitung Brandschutzerziehung hinweist.
    Der Kommentar von T. Goldmann hat nichts mit dem Einsatz zu tun.
    Aber gleich wieder so ‚ne Message raushauen: ich hoffe bei Ihnen.. bla bla bla…

    Unabhängig davon, wie es unter uns Kommentatoren hier miteinander zugeht, finde ich den Einsatz dramatisch für jeden Beteiligten.
    Mein aufrichtiges Mitgefühl.

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Mein Kommentar Bezug sich auf die Äußerung von Herrn T. Goldmann … Aus irgendeinem Grund ist das nicht miteinander verknüpft

    Auf diesen Kommentar antworten
  3. Woran an dem Bericht machen Sie denn fest ob die Position in der sehr richtig besetzen? Da sie so eine Aussage treffen bedeutet das eventuell dass sie vor Ort waren? Waren sie im einsatzgeschehen eingebunden? Waren sie im innenangriff und konnten die Sache direkt sehen? Kennen Sie den grundriss des Gebäudes und wissen wie er aufgebaut ist oder ob nachträglich bauliche Veränderung vorgenommen worden sind? Mir ist absolut unbegreiflich wie man so einen Kommentar wie den ihrigen auf so einen Einsatz schreiben kann. Ich persönlich hoffe dass falls Sie in einer Feuerwehr sind, sie hoffentlich keine führungsaufgaben haben. Warum hoffe ich das Komma weil führungsaufgaben auch eine gewisse Reife voraussetzen, die man aufgrund ihres Kommentars absolut nicht erkennen kann. Sollten Sie in einer Feuerwehr sein hoffe ich sehr dass die Führungskräfte ihrer wäre ihren Kommentar zu so einem Einsatz lesen.

    Auf diesen Kommentar antworten
  4. So traurig und grusam das Ganze ist, der Kommtar von Michael ist alles andere als überflüssig!
    Rauchmelder retten Leben! – Frustrierend, dass es heute immer noch nicht durchgängig bewusst ist und diese in vielen Wohnungen fehlen.
    Ob es hier keine gab und RauchmelderSchlimmste verhindert hätten, sei offen und will ich nicht bewerten.
    Fakt ist jedoch, dass Rauchwarnmelder schon viele Leben retten konnten.
    Leider in diesem Fall nicht – und das ist traurig.
    Mein Mitgefühl für die Familie.

    Auf diesen Kommentar antworten
  5. Ich wünsche der Familie alles Gute das denen schnell geholfen wird und mein herzliches beileid

    Auf diesen Kommentar antworten
  6. Aufrichtiges, herzliches Beileid den Hinterbliebenen
    Den beteiligten Einsatzkräften ebenso meine Anteilnahme und Zuversicht. Sortiert diese Emotionen, beginnt zu verarbeiten und habt stets positive Gedanken die ihr mit solchen Bildern verknüpft. Man wir sich immer daran erinnern- wichtig ist der Umgang damit Gesegnete Weihnacht an Alle ❤️
    Grüße aus Hessen René L.

    Auf diesen Kommentar antworten
  7. Ihre Wehr sollte überlegen, ob Ihre Position mit der richtigen Person besetzt ist. Es ist dramatisch genug, was passiert ist und wie schnell sich ein Feuer gerade in Altbauten ausdehnen kann, sollte ihnen bekannt sein.

    Auf diesen Kommentar antworten
  8. Steht da irgendwo dass keine Rauchmelder installiert waren?
    Absolut überflüssiger Kommentar !!

    Auf diesen Kommentar antworten
  9. Moin!

    @Micheal: den Kommentar hätte man sich wirklich verkneifen können!!

    Auf diesen Kommentar antworten
  10. “Rauchmelder retten Leben!”
    Trotzdem die besten Wünsche den Kameraden m/w/d und Beileid der betroffenen Familie.

    M. G.
    Teamleitung Brandschutzerziehung/-aufklärung
    FFw Werther/Westf.

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.