Über mehrere Stunden 150 Kilometer unterwegs

Mann unternimmt Ausflug mit gestohlenem LF

Dortmund (NW) – Ein 18-Jähriger entwendete in der Nacht zu Samstag ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 16 aus dem Feuerwehrgerätehaus der FF Dortmund-Berghofen und begab sich damit auf eine Spritztour durch den Süden der nordrhein-westfälischen Großstadt.

Ein Mitglied des Löschzugs (LZ) im südlichen Stadtteil Berghofen entdeckte am Samstagmorgen gegen 7 Uhr den Einbruch im Feuerwehrgerätehaus sowie den Diebstahl des Fahrzeugs. Er alarmierte daraufhin die Polizei, die von mehreren Zeugen mit Hinweisen auf den wechselnden Standort des Fahrzeugs versorgt wurde. Es war im Dortmunder Süden sowie in der weiter östlich gelegenen Gemeinde Holzwickede gesichtet worden.

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Das entwendete LF 16 des Löschzuges Dortmund-Berghofen. Foto: Feuerwehr Dortmund

Zwei Kameraden des LZ Berghofen unterstützten daraufhin die Polizei, die einen Hubschrauber für die Fahndung einsetzte. Weitere Einsatzkräfte anderer LZ meldeten in regelmäßigen Abständen zurück, dass sie das entwendete LF in den Stadtteilen Schanze, Brünninghausen, Holzen und Höchsten gesehen hätten.

Da die Signalanlage des mittlerweile 23 Jahre alten Fahrzeugs einen typischen Klang habe, konnte dieser von den Berghofener Kameraden eindeutig identifiziert werden, wie Andreas Pisarski, Pressesprecher der BF Dortmund, angibt. Um 8.40 Uhr hätten diese das LF auf der B 236 zwischen dem Tunnel Berghofen und dem Freischütz entdeckt. Der Dieb hatte das Fahrzeug dort auf Höhe eines liegen geblieben Pkw abgestellt und war – in ebenfalls gestohlener Einsatzkleidung(!) – ausgestiegen. Bis die Polizei eintraf und den Tatverdächtigen festnahm, hielten die beiden Kameraden den Mann fest. Um seine Identität zu klären und eine Blutprobe zu entnehmen, wurde er auf eine Dortmunder Wache verbracht. Dort bestätigte sich: Der junge Mann beging seine Tat unter dem Einfluss von Drogen.

„Glücklicherweise hat er keinen Schaden angerichtet und niemanden verletzt. Wenn man bedenkt, dass er 150 Kilometer unterwegs war mit dem Löschgruppenfahrzeug, hätte da viel passieren können“, resümiert Pisarski erleichtert.

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