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Ausführlicher Einsatzbericht zum schweren Zugunglück in Bad Aibling (BY) im Februar 2016. Zwölf Menschen starben, über 100 wurden teils schwer verletzt.
Keine priorisierten Corona-Impfungen

Feuerwehr in Österreich: “Still und heimlich aus dem Impfplan gestrichen”

Wien – Die Regierung Österreichs hat die Feuerwehr aus den priorisierten Gruppen für SARS-Coronavirus-2-Impfungen gestrichen. Der Österreichische Bundesfeuerwehrverband (ÖBFV) reagiert erbost.

Symbolbild: Corona und Feuerwehr.
Die Regierung Österreichs hat die Feuerwehr aus den priorisierten Gruppen für Coronavirus-Impfungen gestrichen. Albert Kern, Präsident des Österreichischen Bundesfeuerwehrverbands (ÖBFV), reagiert erbost. Symbolfoto: Sander; Grafik: PublicDomainPictures; Montage: Sander

“Entgegen aller Zusagen führender Experten und politischer Entscheidungsträger wurde die Feuerwehr still und heimlich aus dem nationalen Covid-Impfplan gestrichen”, schreibt der ÖBFV in einer Pressemitteilung am Freitag. Die Feuerwehr sei zuvor als Einsatzorganisation in Phase 2 der Priorisierung des Nationalen Impfgremiums eingestuft gewesen. Gemeinsam mit Bundesheer und Polizei. Insgesamt gibt es in Österreich drei definierte Impfphasen. 

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Im überarbeiteten Impfplan vom 01. Februar 2021 werde nun aber gar kein Bezug mehr zur Feuerwehr hergestellt. ÖBFV-Präsident Albert Kern macht sich darüber in der Pressemitteilung Luft:

“Zur Unterstützung der Massentests rückten rund 30.000 Feuerwehrmitglieder österreichweit aus, um logistisch zu unterstützen und einen reibungslosen Ablauf sicherzustellen, dafür waren wir gut genug. Nun werden wir still und heimlich aus dem Impfplan gestrichen und nicht einmal mehr in der Phase 3 erwähnt. Das kann ich weder verstehen noch akzeptieren.”

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Wie es im Österreichischen Rundfunk (ORF) heißt, habe das Gesundheitsministerium die Entscheidung damit argumentiert, dass aufgrund der gering verfügbaren Impfstoffe besonders jene Personen mit hohem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf zu priorisieren seien. 

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Sehr geehrter Ben,

    den Polizisten nehme ich ihre “Schummelei” nicht übel. Schließlich sind die ja nicht selten zu zweit im Auto, haben viele Kontakte (ich würde sogar behaupten, mehr als die Politik zu Zeit), und werden von Verdächtigen regelmäßig angespuckt/gehustet. Daher lasst sie schummeln.
    Den Politiker schon, die sitzen in ihren sicheren Büros alleine mit dem absoluten Minimum an Kontakten, sind selten zusammen.
    Einzige Ausnahme von Politikern, denen ich die Schummelei zugestehe: Politiker, die AKTIV in folgenden Bereichen tätig sind Freiwilige Feuerwehr, THW, BRK/DRK, Johanniter (etc.)…

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  2. Und in Deutschland schummeln sich Polizisten und Regionalpolitiker vor.

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  3. Klare Sache. Der Einsatzdienst wird mit sofortiger Wirkung eingestellt. Fertig. Dann geht plötzlich alles ganz schnell.
    Die Feuerwehr muss endlich lernen, ihre Interessen wirkungsvoll durchzusetzen.

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  4. Das passt doch irgendwie wieder so richtig ins Bild.

    Wenn wir, die Feuerwehren (auch die anderen Hilfsdienste) gebraucht werden, dann kennt uns jeder, weis jeder wo wir sind, schreit jeder nach uns. Nicht selten am lautesten die Politiker.

    Sind diese dann vor Ort, werden prestigeträchtige Fotos geschossen. Das Hochwasser rechts, das Feuerwehrauto links von sich (von mir aus wegen der politischen Korrektnes auch umgekehrt), oder die lodernden Flammen im Hintergrund, die möglichst blau blinkenden Fahrzeuge davor, vielleicht noch ein paar Kameraden als Staffage und der, wie ein Honigkuchenpferd grinsende Politiker im Mittelpunkt.

    Das zeugt von Betroffenheit, von Mitgefühl und in den Reden werden wir gelobt, die Wichtigkeit der freiwilligen Helfer (Feuerwehr, THW, Sanitätsdienste) betont. Schöne heile Welt die dazu Stimmen bringt.

    Doch wenn es dann darum geht dieses Ehrenamt, das freiwillige Engagement zu unterstützen, wenn es darum geht Ausrüstung zu verbessern, Fahrzeuge oser Unterkünfte zu ergänzen oder zu ersetzen, dann fehlen diese Mandatsträger nicht selten, finden oft große Worte um zu begründen, warum das alles nicht gebraucht wird, nicht abgeschafft werden kann. Was interessiert mich heute mein Geschwafel von gestern.

    Dann stehen die Lobbyisten vorne dran, die andere so wichtige Gruppen, so wichtige Projekte präsentieren, die Grundlage für neue, vielleicht ja noch prestigeträchtigere Fotos bieten. Neue Wählergruppen für sich, seine “politischen Freunde”, zu mobilisieren ist ja schließlich das Wichtigste.

    Wie sollte das bei der Vergabe der Impftermine anders sein. Da werden alle die Gruppen priorisiert, die neue Stimmen bringen könnten, die Feuerwehrleute werden schon so wie immer abstimmen, denn das ist doch Tradition, und Tradition ist doch das, was bei der Feuerwehr zählt. Wird schon wieder werden.

    Für mich ist das eine ausgemachte Schweinerei. Zumal ich kaum eine Gruppe kenne, die plötzlich und jederzeit mit Infizierten hautnah, ich meine hautnah dabei wörtlich, in Kontakt kommen kann. Das sowohl mit noch unbekannten als auch mit bereits bekannten Betroffenen. Eine Personenrettung, eine Wiederbelebung ohne “engen Kontakt”, unter Umständen auch mit verutschenden Masken, natürlich ohne “gebotenen Abstand” und oft mit “mangelnder Hygiene” während der Arbeit ist bei keinem Einsatz, außer vielleicht einer Öl-Spur oder Baumbeseitigung, unmöglich. Das alles bei freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatz.
    Das gleiche gilt natürlich auch für die Kolleg:innen vom Rettungsdiens, das Personal aus dem Gesundheitswesen, die Kollegen der Polizei, oder auch anderen Hilfsdiensten, für Angehörige des Militär, soweit diese irgendwo mit eingesetzt werden.

    Dazu sollte man eines nie vergessen. Corvid 19 kann auch für junge, fitte Feuerwehrleute sehr gefährlich werden, die berufliche Karriere gefährden, wenn nicht gar beenden. Nicht zu vergessen, die vielen älteren Einsatzkräfte, die knapp vor der magischen, darüber hinaus wohl eher willkürlich festgelegten Zahl “60” stehen. Auch haben fast alle Feuerwehrleute, zu mindestens auf dem Land, zu Hause Familien, Eltern und oft auch Großeltern, welche unweigerlich mit bedroht, gefährdet werden.

    Darüber sollten alle Politiker, aber auch alle Lobbyisten einmal nachdenken. Auch alle noch so laut schreienden Lehrer hier in Deutschland.

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  5. @Markus Stegmaier:

    Was erwarten sie für Erkenntnisse in 2 Jahren?
    Nebenwirkungen von Impfstoffen treten am Anfang auf.

    Wenn sie sich nicht impfen lassen möchten, steht das ihnen frei.
    Aber bitte belästigen sie nicht andere Leute mit solchen unnötigen und unsachlichen Aussagen.

    Aber wir können auch alle 2 Jahre abwarten und solange zuhause im Lockdown sitzen, wäre auch eine Möglichkeit

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  6. Die sollen froh sein den Dreck nicht zu bekommen warte 2 Jahre ab und dann sehen wir weiter

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