Verkehrsunfall auf Bundesstraße

Feuerwehr befreit eingeklemmte Autofahrerin nach Frontalcrash

Geesthacht (SH) – Beim Frontalzusammenstoß ihrer Autos auf der Bundesstraße 404 bei Geesthacht, Kreis Herzogtum Lauenburg, sind am Sonntagmorgen zwei Autofahrerinnen schwer verletzt worden. Die Straße musste aufgrund der Rettungs- und Aufräumarbeiten zwischen der Autobahn 25 und der Schleuse längere Zeit voll gesperrt werden. Unter anderem waren zwei Rettungshubschrauber am Unfallort im Einsatz.

Die Feuerwehr Geesthacht befreite die Fahrerin nach dem Frontalzusammenstoß mit hydraulischem Rettungsgerät aus ihrem stark deformierten Pkw. Für die Versorgung der Schwerverletzten waren unter anderem zwei Rettungshubschrauber im Einsatz. (Bild: Jann)

Ersten Informationen der Polizei zufolge war offenbar gegen 9:20 Uhr die Fahrerin eines weißen Nissan aus noch ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geraten. Dort kam ihr eine Frau mit einem blauen Skoda entgegen. Zwar wich die Skoda-Fahrerin nach rechts aus, doch die Leitplanke schränkte dort den Platz ein. Daraufhin stießen die Autos frontal zusammen.

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Andere Autofahrer stoppten sofort und leisteten Erste Hilfe. Nach ihrem Notruf alarmierte die Integrierte Regionalleitstelle Süd (IRLS-Süd) in Bad Oldesloe die Geesthachter Feuerwehrleute sowie Rettungsdienstkräfte aus Geesthacht, Schwarzenbek, Lauenburg und der Elbmarsch. Das Notarztteam forderte schließlich Unterstützung durch die beiden Rettungshubschrauber „Christoph Hansa“ und „Christoph 29“ von ADAC und Bundeswehr aus Hamburg nach.

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„Während die Fahrerin des Nissan bei unserem Eintreffen außerhalb ihres Fahrzeugs von Ersthelfern versorgt wurde, war die Skoda-Fahrerin in dem stark deformierten Auto eingeschlossen“, berichtete Dennis Bruhn. Der stellvertretende Feuerwehrchef von Geesthacht leitete den Einsatz. Mit hydraulischem Rettungsgerät wurde eine sogenannte „große Seitenöffnung“ geschaffen, also beiden Türen und die B-Säule entfernt. So hatten die Feuerwehrleute ausreichend Raum, um die schwerverletzte Frau schonend aus dem Wagen heben zu können.

Die Polizei sperrte derweil die Bundesstraße voll und nahm Zeugenbefragungen zur Klärung des Unfallhergangs auf. Erst nach 11 Uhr konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden, nachdem die Unfallautos abgeschleppt waren.

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