Feuerwehr Dresden

Entenküken aus Fallrohr gerettet

Dresden (SN) – Gleich zwei Tierrettungen haben die Feuerwehr Dresden am Freitag beschäftigt. In der Johannstadt befreiten Einsatzkräfte vier Entenküken aus einem Abwasserrohr und begleiteten die Entenfamilie anschließend bis zur Elbwiese. Später rettete die Feuerwehr außerdem einen Vogel aus einem Gully.

Einsatzkräfte der Feuerwehr Dresden präsentieren die aus einem Abwasserrohr geretteten Entenküken. Anschließend begleiteten sie die Entenfamilie bis zur Elbe. (Bild: Feuerwehr Dresden)

Auf der Elsasser Straße waren mehrere Entenküken in ein Regenwasserfallrohr geraten. Beim Eintreffen der Feuerwehr waren die Tiere laut Feuerwehrangaben bereits in etwa einem Meter Tiefe hör- und sichtbar. Weil eine Rettung über das Fallrohr im Innenhof nicht möglich war, öffnete der Sicherheitsdienst die Tiefgarage des Gebäudes. So gelangten die Einsatzkräfte an das darunterliegende Abwasserrohr.

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Nach dem Lösen der Rohrschellen öffnete die Feuerwehr das Rohr beschädigungsfrei und befreite alle vier Küken. Anschließend brachten die Einsatzkräfte die Tiere zurück zu ihrer wartenden Entenmutter. Da die Umgebung als ungeeignet eingeschätzt wurde, begleiteten die Feuerwehrleute die Entenfamilie weiter bis zur Elbwiese. Dafür sicherten sie die Küken in einer Transportkiste, während die Entenmutter entlang der Elsasser Straße, über den Sachsenplatz bis zum Käthe-Kollwitz-Ufer lief. An der Elbe setzte die Feuerwehr die Tiere schließlich wieder aus. Danach verschlossen die Einsatzkräfte das Rohr erneut. Sachschaden entstand laut Feuerwehr nicht. Im Einsatz waren sechs Kräfte der Feuer- und Rettungswache Altstadt.

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Am Abend rückten zudem sechs Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswache Albertstadt zu einer weiteren Tierrettung auf die Bärwalder Straße aus. Dort war ein Vogel in einen Gully geraten. Mit einem Schachthaken öffnete die Feuerwehr den Schacht. Weil das Tier nicht selbstständig herausflog, stieg eine Einsatzkraft hinab und rettete den unverletzten Vogel. Anschließend konnte das Tier wieder freigelassen werden.

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