Feuerwehr kennt den Einsatzort

Böschungsbrand eskaliert zum Großfeuer

Hamburg –  Ein Böschungsbrand entlang einer Bahnstrecke hat am Dienstagabend zu einem personal- und materialintensiven Einsatz der Feuerwehr Hamburg geführt. Das Großfeuer breitete sich rasant aus, erst nach rund anderthalb Stunden hatten die Einsatzkräfte unter Kontrolle. Es gelang angrenzende Lagerhallen vor den Flammen zu schützen.

Der diensthabende Disponent alarmierte nach der ersten Meldung aufgrund eines Böschungsbrandes den Löschzug der Feuer- und Rettungswache (FuRW) Billstedt sowie ein Löschfahrzeug der FuRW Berliner Tor. Der erst eintreffende Einsatzleiter erhöhte kurz nach Erreichen der Einsatzstelle das Alarmstichwort in kurzer Abfolge erst auf “Feuer 2 Löschzüge”, dann erneut auf “Feuer 3 Löschzüge”.

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Es brannte eine Böschung auf einer Länge von etwa 500 Metern. Es bestand die Gefahr, dass die Flammen auf nahe Lagerhallen übergreifen. Auf einem benachbarten Grundstück stand ein Container mit diversen Matratzen und Elektrogeräten bereits in Vollbrand. Die Gegend rund um den Einsatzort an der Billstraße ist der Feuerwehr aus diversen Einsätzen bekannt: Altbauten, zugestellte Höfe und eine schlechte Wasserversorgung. Viele Firmen und Geschäfte für den Im- und Export gebrauchter Waren haben hier ihren Sitz. 

Die Einsatzkräfte leiteten einen massiven Löschangriff über insgesamt 9 C-Rohre sowie Wenderohre ein. Aus mehreren Hydranten wurde das Löschwasser – teilweise über weite Strecken – zur weitläufigen Einsatzstelle gepumpt. Mehrere Sondereinheiten der Freiwilligen Feuerwehr kamen für die Sicherstellung der Wasserversorgung zum Einsatz. Vorsorglich erfolgte auch die Alarmierung eines Löschbootes.

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Die nahen Bahngleise mussten in Absprache mit einem Notfallmanager der Deutschen Bahn gesperrt und stromlos geschaltet werden. Drei Drehleitern der Wachen Veddel (F 33), Berliner Tor (F 22) und Billstedt (F25) kamen zum Einsatz, um das Übergreifen des brennenden Bahndamms auf verschiedene Hallen zu verhindern. Auch das Teleskopmastfahrzeug (TMF) 53 der Technik- und Umweltschutzwache (F 32) war vor Ort, um die Wärmeentwicklung zu beobachten. 

Die Besatzung des Polizeihubschraubers „Libelle“ unterstützte die Einsatzleitung mit Informationen per Wärmebildern. Durch mehrere Hallen verschiedener Firmen nahmen Atemschutzgeräteträger Strahlrohre vor, um eine Ausbreitung der Flammen zu verhindern.

Einsatzbericht im Feuerwehr-Magazin 5/2022

“Immer wieder Billstraße” lautet der Titel eines Einsatzberichtes in der Mai-Ausgabe des Feuerwehr-Magazins (erscheint Ende April). Hier geht es um einen weiteren Brand, der sich unweit der jetzigen Brandstelle zugetragen hatte. 

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Die Maßnahmen der Feuerwehr zeigten Wirkung, sodass rund anderthalb Stunden nach Alarmierung das Feuer unter Kontrolle war. Am Abend überprüfte die Feuerwehr die Einsatzstelle vorsorglich erneut. Die Brandursache ist noch unklar.

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Löscharbeiten von der Drehleiter aus.

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