Vollalarm für die FF Geesthacht:

Baggerfahrer „findet“ Gasleitung

Geesthacht (SH) – Ein Baggerfahrer auf der Großbaustelle für den Zillmann-Park hat am Donnerstagmorgen den Verkehr im Geesthachter Stadtzentrum (Kreis Herzogtum Lauenburg) lahmgelegt. Er hatte gegen 9.50 Uhr auf der Baustelle mit seinem Bagger eine Gasleitung zerstört. Mit dem typischen Geruchsstoff versetzt, war sofort erkennbar, dass Gas ausströmte. Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst rückten an, die Geesthachter Straße, die B 404, die durch die Innenstadt führt, wurde für den Einsatz voll gesperrt.

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Mitten in Geesthacht hat ein Baggerfahrer eine alte Gasleitung beschädigt. Die FF Geesthacht rückt mit einem Großaufgebot an, um den Brandschutz sicherzustellen. Währenddessen repariert der Gasversorger das Leck. Später soll die Leitung außer Betrieb genommen werden.Feuerwehrleute rüsteten sich mit Atemschutzgeräten aus, um bei einer möglichen Explosion umgehend eine Brandbekämpfung starten zu können, die Löschwasserversorgung wurde aufgebaut, der Notdienst der Stadtwerke Geesthacht angefordert. Die Polizei sperrte in Höhe Bahnstraße und Keil die Bundesstraße voll ab, der Verkehr musste sich über verstopfte Nebenstrecken einen Weg suchen. „Zum Glück tritt das Gas an der freien Luft aus, da verflüchtigt es sich schnell“, sagte Denis Wendorf, Gruppenführer der Geesthachter Feuerwehr, der den Einsatz leitete. Dennoch durfte vorsorglich niemand das Gelände passieren, die Bauarbeiten mussten eingestellt werden. Mehrere Betonmischer mussten abwarten, dass sie ihren Baustoff abliefern konnten. Mit einigen Passanten mussten die Polizisten an den Absperrungen diskutieren, auch „nur mal eben nach da vorne“ war nicht möglich.

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Die Experten der Stadtwerke konnten schließlich die kaputte Stelle im Rohr abdichten. Es handelte sich zum Glück um eine Niederdruckleitung, bei der sich solche Bruchstellen relativ problemlos abdichten lassen. Dass es überhaupt zu dem Malheur kommen konnte, ist laut Stadtwerke dem Alter der Leitung geschuldet. Sie stammt von 1937. „Die hatte niemand mehr auf dem Zettel, die hätte eigentlich auch nicht mehr in Betrieb sein sollen“, sagte Unternehmenssprecherin Carolin Wettern. Doch irgendeine Verbindung zu einer neueren Leitung muss das alte Rohr haben. Deshalb wurde nach der notdürftigen Abdichtung eine Fachfirma beauftragt, das Rohr freizulegen und ordnungsgemäß von der Hauptleitung abzutrennen.

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