Dachstuhlbrand eines Wohnhauses

12 Feuerwehrmänner bei Brandbekämpfung verletzt

Seßlach (BY) – Am Freitagabend kam es in Seßlach (Kreis Coburg) zu einem Dachstuhlbrand eines Wohnhauses. Der 62-jährige Bewohner erlitt eine Rauchgasvergiftung. Bei der Brandbekämpfung verletzten sich auch zwölf Feuerwehrmänner.

Um kurz nach 20 Uhr brach das Feuer in dem Gebäude im Ortsteil Autenhausen aus. Der mutmaßlich stark alkoholisierte Bewohner bemerkte den Brand und rettete sich aus dem Gebäude. Nachbarn setzten den Notruf ab.

Als die ersten Kräfte der Feuerwehr am Einsatzort eintrafen, brannte bereits der Dachstuhl des Wohnhauses. Bei dem Brandobjekt handelte es sich um ein zweigeschossiges Fachwerkgebäude. Die Feuerwehr begann umgehend mit der Brandbekämpfung. Der Rettungsdienst versorgte den Bewohner. Er kam mit einer Rauchgasvergiftung in ein Krankenhaus.

Im Verlauf der Löscharbeiten verletzte sich ein Feuerwehrmann bei einem Sturz und musste ebenfalls vom Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. An der Einsatzstelle versorgten die Rettungsdienst-Kräfte weitere elf Kameraden der freiwilligen Feuerwehr. Sie hatten allesamt Rauchgase eingeatmet.

Insgesamt waren 160 Kräfte im Einsatz: Von den Feuerwehren Autenhausen, Dietersdorf, Gemünda, Bad Rodach, Seßlach, Heldburg, Merrlach, Weitramsdorf sowie vom Bayerischen Roten Kreuz und dem Arbeiter Samariter Bund. Die Polizei übernahm die Ermittlungen zur Brandursache. Nach ersten Schätzungen beträgt der Schaden über 100.000 Euro.

Symbolbild Atemschutzeinsatz bei Brandbekämpfung. Foto: Timo Jann

Kommentare zu diesem Artikel

  1. ein bishen bleude das feuerwehrleute im rauch stehen in die Niederlande (Holland) ist jeder feuerwehr man oder frau verpligtet atemshuts trager zu werden

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  2. Elf Kameraden mit Rauchgasintox? Da hat dann die Ausbildung oder der Gruppenführer versagt…

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