Schwerer Unfall bei Feuerwehr-Vorführung

Edemissen (NI) – Tragischer Unfall am Sonntag bei einem Feuerwehrfest in Edemissen (Kreis Peine): Einem zehnjährigen Jungen wurde von einer Schmutzwasserpumpe ein Unterarm abgerissen. Das Kind musste mit einem Rettungshubschrauber in die Medizinische Hochschule Hannover geflogen werden.

Feuerwehr. Symbolfoto: Thomas WeegeDie Feuerwehr hatte beim “Tag der Feuerwehr” die Leistungsfähigkeit der Pumpe demonstriert und Wasser aus einem Löschwasserauffangbehälter abgepumpt. In das Becken konnten von den Besuchern Lappen und Bälle geworfen werden, die von der Pumpe mit eingesaugt wurden. Der Junge fasste – obwohl nach Polizeiangaben eine Aufsichtsperson direkt neben ihm stand – unvermittelt in den Ansaugbereich der Pumpe. Diese riss ihm sofort den Unterarm ab. Laut Polizei ist die Pumpe serienmäßig mit einem Handschutz versehen.

Am Abend musste das verunglückte Kind einer Notoperation unterzogen werden. Das Feuerwehrfest wurde auf Grund des Unfalls sofort abgebrochen. Viele Feuerwehrleute zeigten sich geschockt, ein Notfallseelsorger kam zum Einsatz. Die Polizei beschlagnahmte die Pumpe, auch das Gewerbeaufsichtsamt ist in die Ermittlungen eingeschaltet worden. (Symbolfoto: Thomas Weege)

30 Kommentare zu “Schwerer Unfall bei Feuerwehr-Vorführung”
  1. Ein sehr tragischer Unfall und ich kann dem Jungen nur alles Gute und Gesundheit aussprechen!
    Aber jetzt das Contra, man denkt immer man müsste die Bevölkerung ganz besonders Kinder in Übungen und Vorführungen einbeziehen um so den Nachwuchs zu erhalten. Ich sehe das anders Nachwuchsgewinnung ist ja ganz schön und muss auch sein aber nicht um jeden Preis, Fahrzeuge und Geräte der Feuerwehr sind keine Spielzeuge, deswegen sollten sie auch für alle „nicht Feuerwehrler“ nicht zugänglich gemacht werden. Vorführungen können auch anders interessant gestaltet werden und mit gebührendem Abstand abgehalten werden.

  2. Das ist wirklich schlimm und ich wünsche dem jungen alles alles gute für die genesung. Und den eltern viel kraft für die zukunft…

  3. Naja, mal ganz ehrlich. Wenn man Bälle ins Wasser wirft wo Kinder sind ??? Denkt doch mal nach !!! Der kleine wollte bestimmt verhindern das so ein Ball von der Pumpe angesaugt wird und griff schnell ins Wasser. Aber gerade die Feuerwehr sollte soweit denken können. ODER ??? Soviel zum Thema Unfallschutz! Ihr gebt Schulungen zum Thema “Brandschutz oder Verkehrsschule” usw, aber denkt nicht drüber nach, das ein BALL ein sehr beliebtes Spielzeug für Kinder ist und das in jedem Alter ??? Der kleine und seine Eltern haben zwar nichts davon, aber sorry : Der, der diese Vorführung angezettelt hat und alle die dem zugestimmt haben, gehören dafür verantwortlich gemacht !!!

  4. Meine Gedanken sind bei dem Jungen und seiner Familie aber auch bei der Feuerwehr. Ich habe auch einen Sohn und bete das so etwas nie passiert.

    Auch ich möchte die Gelegenheit nutzen und an die Feuerwehen appellieren, die Unfallverhütung in den Übungen zu beachten und eine vorherige Gefährdungsbeurteilung durchzuführen.

    Sehr gern werden z.B. Übungen mit Schere und Spreizer mit dem Publikum durchgeführt, wie ich jüngst erst bei einer Nachbarfeuerwehr gesehen habe. Hierbei bekommen die Zuschauer schnell eine Feuerwehrjacke, einen Helm und vielleicht noch Handschuhe übergezogen, damit sie halbwegs wie ein Feuerwehrmann aussehen und sich fühlen. Und dann geht es ran ans Auto – mit kurzer Hose und Flip-Flops. Es steht zwar auch hier meistens ein Feuerwehrmann daneben, doch Eingroffsmöglichkeiten hat er nur bedingt.

    Gerade bei der technischen Hilfe muss man auch technischen Sachverstand haben und einschätzen können, was passieren kann (Aktion = Reaktion). Gerade wenn man an Autos herumschneidet.

    Wenn das schwere Gerät einem auf die Füße fällt oder aufgrund der hohen Energieeinwirkung sich unkontrolliert Teile lösen, sind schwere Verletzungen vorprogrammiert.

    Weitere haarsträubende Aktionen sind Sprünge in Sprungretter (was verboten ist) und Autos mit Hilfe von Strahlrohren schweben lassen.

    Daher meine Bitte, überlegt ob manche actionreichen Aktionen wirklich notwendig sind.

  5. Erst mal möchte ich dem Jungen und seinen Eltern mein tiefstes Bedauern über den Zwischenfall mitteilen.
    Zweitens allen denen, denes das ja nicht passieren könnte, ein Feuerwehrmann fällt nach einem Fest betrunken auf und 60 % aller Feuerwehrmänner sind im Einsatz ständig besoffen.

    Übrigens ist ein Unfall ein unvorhersehbares Ereignis, das auch trotz aller Vorhersagen, Analysen und Vorsichtsmaßnahmen nicht verhindert werden kann.

  6. Ich finde es toll, dass so ein (…Entschuldigung das ich so was jetzt schreibe…) Scheiß, noch von Unbeteiligten, am besten noch Schaulustigen kommentiert werden muss! Alle Menschen, die so etwas live mit bekommen oder so ein Artikel lesen, sind ja alle Unfallgutachter und Kriminalbeamte in Einem. Respekt und Anerkennung!

  7. Ich wünsche der Familie und dem kleinen Jungen viel Kraft!!!

    Die Feuerwehr bringt mit dieser Aktion die Gemeinschaft wieder in verruf,wieder Negativschlagzeilen. Vorführungen sollten immer so durchgeführt werden,das niemand der nicht der Feuerwehr angehört,an die Geräte kommt,desweiteren,ist es untersagt Geräte zu Manipulieren!! Hoffe,das die Verantwortlichen dafür auch zur Rechenschaft gezogen werden!!! Das der Nachwuchs fehlt ist mir bewußt,dies ist überall so,ob Feuerwehr,DRK,THW….,aber das rechtfertigt nicht solche Vorführungen. Jedes Kind,jeder Jugendliche oder Erwachsene,der in eine Hilfsorganisation eintreten möchte,der macht dies auch ohne solche Vorführungen. Ich war selbst 10Jahre in der FFW und weiß in wievielen Grenzbereichen sich die Feuerwehren bewegen. Hoffe das aus diesem tragischen Unfall alle anderen Feuerwehren lernen. Es ist bedauerlich das immer erst etwas passieren muß,bis man die Augen auf macht,und das immer auf Kosten von anderen!!!

    MFG

  8. christian

    Erstmal möchte ich dem Jungen gute Besserung wünschen und den Eltern viel Kraft. So ein Vorfall darf natürlich nicht passieren!

    Aber hier hinzuschreiben 60% aller Feuerwehrmänner wären im Einsatz ständig besoffen ist mal ein Witz! Das so Leute überhaupt ihren Kommentar hier preisgeben dürfen ist eigentlich ein Witz! Wenn der Herr wirklich wüsste wie es abläuft würde er sowas nicht schreiben!

    Naja manchen Leuten ist einfach nicht zu Helfen… wie gesagt dem Jungen wünschen ich von ganzem Herzen alles erdenklich gute!!

  9. Contra Kurt

    @Kurt….
    zum Einen kann ich nicht vertehen warum Du so einen Schmarren schreibst. Da nützt Dein ach so tiefes Bedauern auch nicht. Ich kann nicht verstehen wie Du es Dir erlauben kannst so einen Mist zu schreiben, dass 60 % aller Feuerwehrmänner ständig im Einsatz besoffen ist????

    Entweder hast Du keine Ahnung von Feuerwehr, oder falls doch, bist Du in der falschen Feuerwehr. Das Thema Alkohol ist Gott sei Dank immer seltener ein Thema bei einer vernüntigen Feuerwehr.

    Zum Anderen ist ein Unfall ein plötzliches, unvorhergesehenes von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, welches unfreiwillig zu Schädigung führt.

    Leider ist es heut zu Tage so, dass ein “normaler” Mitbürger sehr schwer für eine Feuerwehrveranstalltung zu begeistern ist. Es muss immer ausergewöhnlicher und specktakulärer sein… 🙁

    Ich drücke dem kleinen Patienten alle Daumen und wünsche ihm und seiner Famlie das aller, aller beste und dass sie den Unfall bestmöglich verarbeiten

  10. Schock. Die Veranstaltung und die Übungen waren gut gemeint und dann so was. Mein Mitgefühl gilt allen Beteiligten, besonders dem Jungen und seiner Familie. omg, man kann gar nicht so blöd denken, wie es passieren kann! Wir hatten letztes Wochenende auch so eine Leistungsschau und zum Glück nur einen Beinaheunfall mit einer erhitzten Haarspraydose, die ihre Flugbahn verlassen hat. Das fanden wir schon grenzwertig. Beim nächsten Mal werde ich darauf bestehen, dass alle Übungen im voraus bekannt gegeben und auf Sicherheit überprüft werden!

  11. Christian

    Auf jeden Fall hoch dramatisch und auch über mich ist ein kaltes Schaudern gekommen, als ich das las.
    Auch von mir die besten Genesungswünsche an den Jungen und seine Familie.

    Dennoch: Hinterher sind mal wieder Alle schlauer. Lauter besserwisserische Kommentare.

    Hoffentlich bleibt uns Allen so ein Unglück erspart.

  12. Mein bedauern an die Eltern ,
    Ich meine im Namen aller Kameraden/innen…!!!
    So etwas darf es bei einer rettungs – Organisation nicht geben
    Hier wurde ganz klar die UVV außer acht gelassen, ich denke die
    Zustaendigen Behörden werden auch zu dieser Erkenntnis kommen.
    Ich persönlich wuensche dem kleinen Jungen alles alles erdenkliches
    Gesundheitlich gute … und für seinen weiteren Lebensweg
    Keine bleibenden Schäden.

    Hochachtungsvoll

    Ein Sicherheitsbeauftragter

  13. Dem Jungen wünsche ich alles, alles Gute und viel Kraft und Durchhaltevermögen, diese schlimme Verletzung zu überstehen.
    Und den Angehörigen möchte ich meine Anteilnahme aussprechen.
    Eine ganz üble Sache, ohh Mann, wo waren nur die Schutzengel ?

    Und zu dem Kurt über mir und seiner Aussage : “60% aller Feuerwehrleute wären im Einsatz besoffen” kann ich nur sagen :
    Schade, dass es Leute gibt, die in so einer Situation so einen Schrott von sich geben müssen. Ihnen, lieber Kurt, möchte ich auch mein Beileid aussprechen.

  14. Christian

    Eine gute besserung an denn zehnjährigen Jungen wir anderen aus der umgebung sind auch geschockt gewessen. Wir hoffen das denn Jungen es bald wieder besser geht.Und noch eine gute besserung.

  15. Becker ich gebe dir in allem was du schreibst recht !!!

    Besser hätte es man nicht schreiben können !!!

    Gute besserung Kleiner Mann :´-(

  16. Hans Peter Stephan

    Wenn bekannt ist, dass die Pumpe so Leistungsstark ist, verstehe ich nicht, warum die zuständige Feuerwehr den Wasserbehälter nicht entsprechend abgesperrt hat.
    Man muss immer damit rechen, dass gerade Kinder die sich in der Nähe des Behälters aufhalten, den Versuch starten ins Wasser zu langen.
    Hier liegt ganz klar der Fehler an der Feuerwehr.
    Ich hoffe nur, dass das Kind alles gut übersteht und, dass die Feuerwehr gut versichert ist.
    Forderungen werden mit Sicherheit und auch zu recht, folgen!!!

  17. So viel mist wie hier geschrieben wurde geht auf keine Kuhhaut. Hier sind anscheinend lautet Sachverständige und Gutachter. Erstmal sollten diese Leute selber sich an die Nase fassen. Denn ich bin überzeugt dass niemand immer nach Vorschriften der UVV handelt. Und falls diejenigen nicht bei der Feuerwehr sein sollten, dann am besten die klappe halten.
    Das war ein Unfall. Es ist tragisch und doof gelaufen. Aber hier auf dieser Feuerwehr rumzuhacken nutzt gar nichts.
    Und an Kurt kann ich nur richten: es ist eine Schande dass es Menschen wie dich gibt.
    Sehr wahrscheinlich bist du nicht mal bei der Feuerwehr

    Mein Mitgefühl an den Jungen und seinen Eltern.

  18. Hallo zusammen!!
    Ich finde es ganz schön krass wie manche Menschen alles immer wieder bis auf das letzte ausdiskutieren müssen!! Es gibt viele Menschen unter uns die immer wieder schlecht über die Feuerwehr reden!!! Ich bin der Meinung das Übungen und Vorführungen mit Menschen aus dem Publikum gemacht werden sollten, da sie so auch einmal live miterleben dürfen wie hart der Job eigentlich ist!! Der Unfall ist tragisch und man sollte in erster Linie auch an den kleinen jungen denken das ja wohl selbst verständlich aber ich habe das Gefühl das hier keiner auch mal an die Kameraden denkt!! Die seelische Belastung mit dem Unfall fertig zu werden und das Gefühl Vertrauen beim Bürger verloren zuhaben ist unendlich hoch und unbeschreiblich!!! Ich hoffe das der junge schnellst möglich wieder auf die Beine kommt und alles unbeschadet übersteht und das die Kameraden zwar aus sowas gelernt haben aber mit der seelischen Belastung fertig werden und das Vertrauen vom Bürger in die Feuerwehr nicht darunter leidet!!!
    Allen eine gute Besserung und ich hoffe das, dass alles gut aus geht für beide Seiten!!!

  19. Erstmal wünsche ich dem Jungen alles Gute und gute Besserung!
    Und nun zu Kurt:
    Immer diese scheiß Vorurteile
    Wohlmöglich fahren 70% der Polizisten privat grundsätzlich bei Rot über die Ampel oder oder oder
    Wenn ich so einen verbalen Dünnschiss lese und höre schwillt mir der Hals.
    Klar wird mal nach getaner Arbeit ein Bierchen getrunken,die Betonung liegt auf “getaner Arbeit”, aber ist im Handwerk oder bei einer anderen Erwebstätigkeit anders?
    Nun zum Geschehen: Jeder hier,mich eingeschlossen, war ja auch bei dem Unfall dabei und kann genau sagen was passiert ist. Bevor man irgendwelche Behauptungen und Vorwürfe äussert sollte man sich mit den Fakten auseinandersetzen. Mutmaßen bringt nichts, und hilft keinem!!

  20. V.Clemens

    @Kurt: Nein, bei uns sind immer 100 % der Wehrleute besoffen. Nicht weil wir gerne einen trinken, sondern damit wir den Erwartungen der Bevölkerung und Dir voll entsprechen.
    Solche Kommentare sind ja auch nur im Suff zu ertragen.

    P.S. Bitte hinterlegen Sie Ihre Daten bei Ihrer zuständigen Leitstelle mit der Bitte, ja keine Feuerwehr zu schicken, wenn es brennt.

  21. Chiemseepapst

    Leute Leute…lasst es doch einfach so einen Blödsinn zu schreiben.
    Hinterher sind immer alle schlau.
    Der Junge war Mitglied der Jungendfeuerwehr (so steht es in einem Bereicht). Bei der Pumpe handelte es sich laut Presse um eine Chiemsee. Diese hat KEINEN Handschutz oder gar ein Einlaufsieb. Das ist eine Schmutzwasserpumpe! Bei Schmutzwasserpumpen macht die Montage eines Einlaufsiebes keinen Sinn.
    Selbst auf einer Messevorführung des Herstellers habe ich die Leistungsfähigkeit dieser Pumpe mit Tennisbällen und Mülltüten demonstriert bekommen.

  22. Der verunfallte Junge war ein Mitglied der Ortsansässigen JF! Als beteiligter brauche ich mich über die tragik dieses Unfalles nicht weiter auslassen.
    Fakt ist dass diese Art der Darstellung der Leistungsfähigkeit dieser Schmutzwasserpumpe (Chiemsee B) Bundesweit (das bedeutet nicht in jeder Wehr!) Anwendung findet. Die Pumpe hat einen Korndurchlass von 80mm und war in der sog. Grundstellung aufgebaut und mit dem vom Hersteller als “Griffschutz” bezeichneten 45 Grad Saugrohr ausgestattet. Griffschutz kommt natürlich nur bei Bestimmungsgemäßer Benutzung in betracht und die bestimmungsgemäße Benutzung findet normalerweise nur durch Erwachsene statt. Von diesen wiederum werden die allermeisten ein Problem haben mit der Hand überhaupt in das Saugrohr zu gelangen. Warum der Junge Kamerad da nun plötzlich mit dem Arm hereingeraten ist bzw. wer da in irgendeiner Weise für verantwortlich ist wird durch die Ermittlungsbehörden geklärt werden. Ermittlungen wegen Fahrlässiger Körperverletzung laufen. Der Junge befindet sich, trotz des nur 3 Tage zurückliegenden sehr schweren Unfalls, bereits auf dem Wege der Besserung!

  23. Zuerst mal dem Jungen und seinen Eltern viel Kraft für den Weg der vor Ihnen liegt.
    Leider ist es immer wieder so das die UVV im Dienst oder bei Veranstaltungen außer acht gelassen wird. Der Sicherheitsbeauftragte wird still belächelt wenn er auf Mängel hinweisst. An alle Kameraden sei hier appeliert auch beim solchen Veranstaltungen die UVV zu beachten.
    Zu dem Kommentar das 60% aller Feuerwehrleute besoffen sind kann ich nur sagen. Dieser mensch kann dem lieben Gott auf Knien danken das es die FF, THW, DRK usw. gibt kein Land der Welt kann auf so qualifiezierte Einsatzkräfte zurück greifen wie Deutschland
    Ein Sicherheitsbeauftragter

  24. Manfred Wild

    Dem Jungen wünsche ich alles Gute, möge er wieder Gesund werden und als Feuerwehrmann später seine Kameraden und Jugenfeuerwehrmitgliedern von dem Unfall erzählen und aufklären können wie es richt gehandhabt wird.Alles Gute.
    Zu den “Besoffenen” Feuerwehrmitgliedern. Ich war einige Jahre selber Wehrführer in einer kleinen Feuerwehr. Wir haben es nicht geschafft, eine Kiste Bier zu trinken, das Bier lief meistens vom Verfalldatum ab. Kein Feuerwehrmann kann es sich leisten “besoffen” seine Dienst zu erledigen, wer dass denkt, war noch nie bei der Feuerwehr. Geh doch mal zu einer Übung oder vieleicht kannst du mal bei einem Einsatz sehen was da “Abgeht”.
    Aber zum Glück denken nicht alle so.

  25. Mein herzliches Beileid an die Familie und den Jungen und ich wünsche schnelle Genesung!

    Aber ich muss die Feuerwehr hier an dieser Stelle in Schutz nehmen!
    Von der Bevölkerung werden Vorurteile und Behauptungen aufgestellt, das alle Feuerwehrleute nur ans Saufen denken und besoffen sind im Einsatz und dergleichen! Dies ist veraltet, ein betrunkener Kamerad darf nicht an der Einsatzstelle tätig sein! Es wird von der Bevölkerung Öffentlichkeitsarbeit verlangt und gewünscht, wird dies anhand von Vorführungen getätigt werden die Kameraden der Feuerwehr immer noch mit negativen Aussagen belastet! Es ist immer gefährlich!!! Und eine Gefahr besteht immer! Egal ob bei Jahrmarktsveranstaltungen mit Karussellbetrieb, Feuershows oder auch Zuhause! In meinen Augen haben die Eltern ihre Aufsichtspflicht verletzt, denn diese ist nicht durch eine Aufsichtsperson von der Feuerwehr gleich ersetzt!
    Genauso wenn bei Einsätzen den Schaulustustigen und Passanten etwas passiert sind diese zu 95% selbst schuldig, durch Nichtbeachtung der Anweisungen von Feuerwehrkameraden und Überheblichkeit!

  26. Es ist schon viel an dieser Stelle über den Unfall gesagt worden. Normal wollte ich nicht auch noch was sagen. Bis ich heute morgen eine offizielle Warnung von der Feuerwehrunfallkasse Niedersachsen und dem Hersteller der Chiemsee-Pumpe erhielt. Dort wird eindringlich vor so einer Vorführung gewarnt weil der Hersteller diese nur mit einer Reduzierung der Pumpenleistung vornimmt. Dies ist der Feuerwehr aber nicht möglich!

    Dem Jungen und seinen Eltern hilft das aber leider nicht mehr. Nach meinen Informationen ist Ihm leider die Hand bei dem Unfall abgetrennt worden. Somit dürften sich leider viele Berufswünsche (z.B. der des Feuerwehrmanns) erledigt haben. Denoch hoffe ich das er ein weitgehend normales Leben führen kann und wünsche Ihm und seinen Eltern alles Gute für die Zukunft.

    An alle Kameraden apeliere ich sich mehr Gedanken über Risiken bei Vorführungen zu machen. Es gibt nicht umsonst eine FWDV 2 in der die Ausbildung geregelt ist (ab 18 Jahre!) und diverse UVV´s. Und die Begriffsbestimmung was ein “Unfall” ist fand ich absolut fehl am Platz in den Kommentaren. Sie ist zwar insoweit richtig, trotzdem wäre der Unfall zu vermeiden gewesen. Nochbesser, er hätte vermieden werden müssen durch entsprechende Absicherungsmaßnahmen. Dazu gehört auch: keine Jugendliche im Gefahrenbereich, auch wenn diese von der Jugendfeuerwehr sind! Ich sehe hier schon ein Organisationsverschulden, so leid es mir für die betroffenen Kameraden tut.

  27. Zum einen sehr Schlimm für den Jungen, die Eltern und die Verantwortlichen der betroffenen Feuerwehr.
    Ich selbst bin auch in der Nachwuchswerbung tätig und frage mich, warum werden sicherheitsrelevante Bauteile von einer Pumpe nur zur Demonstationen entfernt?
    Grüße aus Stuttgart.

  28. Kurtversteher...

    Jetzt mal ein Apell an alle “Kurthasser” hier sind scheinbar alle so schlau… merkt denn keiner dass Kurts Kommentar “IRONISCH” gemeint war??!!
    Meine Güte! (übrigens- ich kenne Kurt nicht!)
    Und nun noch mein Mitgefühl für den Jungen! Gute Besserung!! und hoffentlich verliert er trotz allem nicht den Glauben an die Feuerwehr.

  29. Peter Weber

    Reden können alle, schlaue Texte schreiben kann auch jeder.
    Spendet doch jeder mal 10 Euro
    Gruß
    Peter
    •Spenden für Max gehen auf das Konto 83133330 bei der Kreissparkasse Peine Bankleitzahl 25250001. Das Konto läuft auf Max’ Vater Markus Harre. Das Stichwort: „Max“.

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