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Dieses eDossier erläutert Vor- und Nachteile dieser Konzepte.
MAN TGM 18.340 4x4/Hensel

Immer bergauf mit dem kurzen GW-L2

Au (BW) – „Egal, wohin wir fahren, wir müssen immer bergauf“, beschreibt Kommandant Martin Kury das Einsatzgebiet seiner Wehr. Das Feuerwehrhaus der FF Au (Kreis Breisgau-Hoch­schwarzwald) liegt auf etwa 260 Meter über NHN. Ihr Einsatzgebiet erstreckt sich jedoch bis auf eine Höhe von rund 900 Metern. „Das hängt mit der Kooperation mehrerer Feuerwehren im Hexental zusammen“, ergänzt der 41-jährige Oberbrandmeister. Die Gemeinden Au, Wittnau, Sölden und Horben haben eine gemeinsame Alarm- und Ausrückeordnung. Ergänzend dazu hatten sie ein Gutachten in Auftrag gegeben, um die Fahrzeugbeschaffung der vier Wehren abzustimmen.

Mit dem neuen GW-L2 der FF Au auf MAN TGM 18.340 4×4 von Hensel wird ein TSF aus dem Jahr 1982 (Mercedes/Ziegler) ersetzt. Foto: Brinkmann

Darin wurde der Bedarf eines Gerätewagens Logistik (GW-L2) festgestellt. Dieser sollte entsprechend der Norm sechs Rollcontainer aufnehmen können und dabei so kurz wie möglich sein. Aufbauhersteller Hensel schaffte es, das Normfahrzeug auf einem MAN TGM 18.340 mit kurzem Radstand und einer Gesamtlänge von 7.592 Millimetern zu verwirklichen. Mit Allradfahrgestell, 16.000 Kilogramm Gesamtmasse, Schleuderketten und einem 340 PS starken Euro 5-Motor entspricht das Fahrzeug der Kategorie 3, geländegängig.

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Die Ladebordwand stammt aus dem Hause Dautel, ist teilbar und hat eine maximale Hublast von 1.500 Kilogramm. Auf der Ladefläche sind vier Rollcontainer permanent verlastet: einer zur Wasserentnahme mit einer Tragkraftspritze und Zubehör, zwei mit jeweils 500 Meter B-Schlauch in Buchten und einer mit Unterbaumaterial für die technische Hilfeleistung. Zwei weitere Rollcontainer mit ebenfalls je 500 Meter B-Schlauch werden noch ergänzt. In den Geräteräumen finden sich neben der Normbeladung ein Stromerzeuger, eine Multifunktionsleiter, eine Schleifkorbtrage und eine Sitzbankgarnitur.

Von den Rollcontainern Schlauch auf der Ladefläche des Gerätewagens können B-Schläuche auch während der Fahrt verlegt werden. Foto: Brinkmann

Als Sondersignalanlage wurde eine DBS 75 LED aus dem Hause Hänsch verbaut. Weiter verfügt das Fahrzeug über eine LED-Umfeldbeleuchtung, eine Heckwarneinrichtung und eine Rückfahrkamera. Bei der Innenraumgestaltung der Mannschaftskabine legte die Feuerwehr besonderen Wert auf Sicherheit. Alle Materialien sind so verstaut, dass sie auch bei einem Überschlag nicht umherfliegen können. Dazu sind unter anderem Helmhalterungen an der Decke angebracht.

Die feuerwehrtechnische Beladung ist in zwei Geräteräumen rechts und links hinter der Kabine untergebracht. Dort st auch ein tragbarer Stromerzeuger verstaut. Foto: Brinkmann

Mit der Neuanschaffung wird ein Tragkraftspritzenfahrzeug aus dem Jahr 1982 (Mercedes/Ziegler) ersetzt. Die Wehr mit 36 Aktiven verfügt noch über ein Löschgruppenfahrzeug (LF) 8/6 auf Mercedes Atego mit Ziegler-Aufbau und einen Mannschaftstransportwagen (MTW) aus dem Jahre 2012 mit einem Mercedes Sprinter-Fahrgestell.

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