Stuttgart (BW) – Ein Löschfahrzeug der U.S. Army Fire ist am Dienstagvormittag an der Behelfsausfahrt der A8 bei Stuttgart-Vaihingen mit einem Opel zusammengestoßen und auf die Seite gekippt. Nach Angaben der Polizei wurden vier Personen verletzt.
Ein Löschfahrzeug der U.S. Army Fire kippte an der Behelfsausfahrt der A8 bei Stuttgart-Vaihingen auf die Seite und stürzte auf einen Opel. Fünf Menschen wurden nach Angaben der Feuerwehr verletzt. (Bild: ReportStuttgart | Pusch)
Gegen 11:25 Uhr alarmierten Anrufende die Feuerwehr über den Notruf 112 zur Pascalstraße. Beim Eintreffen der ersten Kräfte lag das Löschfahrzeug auf der Seite, der Pkw befand sich teilweise darunter. Eingeklemmt war nach Angaben der Feuerwehr niemand.
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Feuerwehr und Rettungsdienst führten die Betroffenen aus dem Gefahrenbereich und versorgten sie medizinisch. Die Feuerwehr Stuttgart nannte zunächst vier mittelschwer verletzte und eine leicht verletzte Person. Laut späterer Polizeimitteilung erlitten der 29-jährige Fahrer des Löschfahrzeugs sowie drei weitere Einsatzkräfte im Alter zwischen 26 und 38 Jahren leichte Verletzungen. Sie kamen in umliegende Krankenhäuser. Der 26-jährige Fahrer des abgestellten Opel blieb nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt.
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Nach Polizeiangaben fuhr der 29-jährige Fahrer des Löschfahrzeugs mit Blaulicht und Martinshorn auf der A8 aus Richtung München und wollte kurz vor dem Autobahnkreuz Stuttgart über eine Hilfsausfahrt abfahren. Mutmaßlich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit geriet das Fahrzeug ins Schleudern, prallte gegen den Opel und kippte auf die rechte Seite. Der Opel wurde unter dem Lkw noch einige Meter mitgeschleift.
Zur Bergung forderten die Kräfte einen Feuerwehrkran an. Die Feuerwehr Stuttgart setzte einen Löschzug, Feuerwehrkran, Wechselladerfahrzeug mit Abrollbehälter Anschlagmittel sowie Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Stuttgart-Vaihingen ein. Der Einsatz für die Feuerwehr Stuttgart endete gegen 12:30 Uhr. Den Schaden am Feuerwehrfahrzeug schätzt die Polizei auf 600.000 Euro, am Opel entstand wirtschaftlicher Totalschaden von 10.000 Euro.