München (BY) – Die Feuerwehr München hat am Donnerstag zwei Menschen aus ungewöhnlichen Zwangslagen befreit. Am Vormittag war ein Motorrollerfahrer zwischen zwei Lkw eingeklemmt, wenige Stunden später klemmte das Bein einer Cabriofahrerin in einer Tiefgaragenzufahrt fest.
Bild: Feuerwehr München
Der Motorroller befand sich zwischen zwei Lkw und erschwerte den Zugang zu dem eingeklemmten 59-Jährigen.
Bild: Feuerwehr München
Für die technische Rettung am Geschwister-Scholl-Platz setzte die Feuerwehr einen der beiden Lkw vorsichtig um. Anschließend konnten die Einsatzkräfte den Motorroller aus der Klemmposition lösen.
Der erste Einsatz begann am Donnerstag um 9:31 Uhr am Geschwister-Scholl-Platz. Mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle einen Verkehrsunfall mit mehreren beteiligten Fahrzeugen. Feuerwehr und Rettungsdienst rückten daraufhin mit zahlreichen Kräften aus.
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Vor Ort fanden sie einen 59-jährigen Motorrollerfahrer zwischen zwei Lkw. Der Mann war vom Unterbauch bis zu den Beinen unter seinem Roller eingeklemmt. Das Zweirad befand sich ebenfalls zwischen den Lastwagen und erschwerte den Zugang zum Patienten.
Um den Druck auf den Mann zu verringern und Platz für die medizinische Erstversorgung zu schaffen, entfernten die Einsatzkräfte zunächst Teile der Rollerverkleidung. Anschließend setzten sie einen der Lkw vorsichtig um. Dadurch ließ sich der Motorroller aus der Klemmposition lösen und entfernen.
Nach der Befreiung versorgte der Rettungsdienst den Verletzten und brachte ihn zur weiteren Behandlung in eine Münchner Klinik.
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Um 13:45 Uhr folgte die zweite technische Rettung in der Friedrichstraße im Stadtteil Maxvorstadt. Dort stand ein Cabrio schräg in der Zufahrt zu einer Tiefgarage. Das linke Bein der Fahrerin war zwischen der geöffneten Tür und der Wand eingeklemmt.
Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst arbeiten in der engen Tiefgaragenzufahrt an dem Cabrio. Das linke Bein der Fahrerin war zwischen der geöffneten Tür und der Wand eingeklemmt. (Bild: Feuerwehr München)
Die Feuerwehr sicherte das Fahrzeug zunächst gegen ein weiteres Verrutschen und entlastete das Bein. Danach schoben die Einsatzkräfte das Cabrio gemeinsam so weit aus der Zufahrt, dass sie die Frau aus der Einklemmung befreien konnten. Die Rettung aus dem Fahrzeug erfolgte anschließend über das geöffnete Verdeck.
Nach der medizinischen Erstversorgung transportierte der Rettungsdienst die Fahrerin vorsorglich zur weiteren Abklärung in eine Münchner Klinik. Die Feuerwehr stellte das Cabrio danach in der Tiefgarage ab.
Zu den Ursachen der beiden Situationen und zur Höhe der entstandenen Schäden liegen der Feuerwehr München keine Erkenntnisse vor.