Dresden (SN) – Wegen mehrerer Personen mit Unwohlsein, Atemwegsreizungen und Erbrechen ist die Feuerwehr am Donnerstagmittag zu einem Schulzentrum an der Gerokstraße ausgerückt. 15 Personen wurden untersucht, drei von ihnen kamen zur weiteren Behandlung in Krankenhäuser. Die Ursache für die Beschwerden war zunächst unklar.
Mehrere Einsatzkräfte stehen mit Atemschutzgeräten vor dem Schulgebäude in Dresden. (Bild: Feuerwehr Dresden)
Als die ersten Kräfte der Feuerwehr eintrafen, waren Teile des Schulzentrums bereits geräumt. Mehrere betroffene Personen hielten sich im Außenbereich auf und wurden dort vom Rettungsdienst medizinisch gesichtet.
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Parallel dazu gingen mehrere Trupps der Feuerwehr unter Atemschutz in das Gebäude vor. Mit speziellen Messgeräten suchten die Einsatzkräfte nach einer möglichen Ursache für die gesundheitlichen Beschwerden. Weitere Personen, die sich noch im Schulzentrum befanden, brachte die Feuerwehr ins Freie.
Die Erkundung in dem großen und weit verzweigten Gebäudekomplex gestaltete sich nach Angaben aus dem Ausgangsmaterial aufwendig. Auffälligkeiten stellten die Einsatzkräfte zunächst nicht fest. Eine abschließende Ursache für die Beschwerden ließ sich deshalb zunächst nicht benennen.
Für die Bevölkerung bestand keine Gefahr. Während des laufenden Einsatzes reduzierte die Feuerwehr den Kräfte- und Mittelansatz. Rund 90 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Stadtteilfeuerwehren sowie des Rettungsdienstes waren an der Gerokstraße im Einsatz.
Die Straße vor dem Schulzentrum blieb für die Dauer der Maßnahmen voll gesperrt. Auch in den umliegenden Straßen kam es zu Verkehrsbehinderungen, weil dort Bereitstellungsräume für Einsatzfahrzeuge eingerichtet wurden. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den Bereich weiträumig zu meiden und den Anweisungen der Einsatzkräfte zu folgen.