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ZWEI BEKLEIDUNGSLAGEN FÜR DREI EINSATZSZENARIEN

Technische Hilfeleistung, Vegetationsbrand oder Innenangriff: Feuerwehrleute stehen heute vor sehr unterschiedlichen Einsatzszenarien – und tragen dabei aber oft dieselbe Schutzkleidung. Die Anforderungen an die jeweiligen Einsätze widersprechend sich aber zum großen Teil: Technische Hilfeleistung verlangt Beweglichkeit und hohe Sichtbarkeit. Vegetationsbrände erfordern geringes Gewicht und Hitzetoleranz. Der Innenangriff braucht dagegen maximale Isolation und Schutz vor extremer thermischer Belastung. Ein Anzug, der alle Einsatzszenarien abdecken soll, bleibt damit immer ein Kompromiss.

Genau hier setzt die Marke GORE-TEX® an und präsentiert auf der INTERSCHUTZ 2026 eine Konzeptstudie für modulare Feuerwehr-Einsatzkleidung. Diese zeigt zwei Bekleidungslagen auf Basis bestehender Produkttechnologien, welche je nach Einsatz einzeln oder gemeinsam getragen werden. Ziel ist es, Schutz, Komfort und Beweglichkeit stärker an den tatsächlichen Einsatzalltag anzupassen.

Mit den beiden Bekleidungslagen lassen sich drei Einsatzszenarien abdecken:  

  1. Die erste Bekleidungslage für technische Hilfeleistung und andere häufige Einsätze basiert auf der GORE-TEX® CROSSTECH® PYRAD® Stretch Produkttechnologie. Sie ist leicht und auf Beweglichkeit sowie Tragekomfort ausgelegt.
  2. Die zweite Bekleidungslage mit der GORE-TEX® CROSSTECH® Produkttechnologie ist als eigenständige Lösung für Vegetationsbrände und Außenangriffe Sie erfüllt die Anforderungen nach EN 469 Stufe 1 sowie EN ISO 15384.
  3. Beide Bekleidungslagen können kombiniert werden, sodass in der Überlagerung das Schutzniveau für den Innenangriff gemäß EN 469 Stufe 2 erreicht wird.

Neben funktionalen Vorteilen kann das Konzept auch wirtschaftliche Aspekte verbessern: Weniger unterschiedliche Anzüge bedeuten potenziell geringeren Aufwand bei Beschaffung, Lagerhaltung und Instandhaltung.

Bewährtes Prinzip aus anderen Einsatzbereichen

Die Marke GORE‑TEX® setzt bereits seit vielen Jahren bei Militär und Polizei auf modulare Bekleidungssysteme. Im Fokus steht dabei ein Lagenprinzip, bei dem Bekleidung nicht als feste Uniform verstanden wird, sondern als System aus aufeinander abgestimmten Schichten.

Die Marke GORE-TEX präsentiert die Konzeptstudie vom 01. bis 06. Juni auf der INTERSCHUTZ 2026 in Halle 15 am Stand D32.

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