Pinneberg (SH) – Angesichts des bundesweiten Wintersturms Elli hat die Feuerwehr Pinneberg frühzeitig umfangreiche Vorbereitungen getroffen. Fahrzeuge wurden technisch ausgerüstet, Führungs- und Wachstrukturen angepasst und Bereitschaften eingerichtet.
Erstmals seit über 30 Jahren haben die Gerätewarte der Feuerwehr Pinneberg Schneeketten auf Einsatzfahrzeuge aufgezogen – vorbereitet für den ersten Abmarsch aus Waldenau und der Innenstadt. (Bild: Feuerwehr)
Bereits im Vorfeld der angekündigten Schneefälle, Glätte und Sturmwarnungen bewertete das Führungsteam der Feuerwehr Pinneberg aus Wehrführung und Zugführung fortlaufend die Wetterlage. Grundlage waren die Warnungen für den Norden und insbesondere für Schleswig-Holstein. Ziel der Maßnahmen war es, auch bei stark eingeschränkten Straßenverhältnissen handlungsfähig zu bleiben.
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Ein zentrales Element dieser Vorbereitung war die technische Ausrüstung der Einsatzfahrzeuge. Mehrere Fahrzeuge erhielten Schneeketten – eine Maßnahme, die es bei der Feuerwehr Pinneberg seit über 30 Jahren nicht gegeben hatte. Dies betraf sowohl Fahrzeuge für den ersten Abmarsch im Stadtteil Waldenau als auch Einsatzfahrzeuge an der Hauptwache in der Innenstadt. Zudem wurde ein Rüstwagen für die schwere Technische Hilfeleistung mit Schneeketten ausgestattet.
Parallel dazu richtete die Feuerwehr organisatorische Maßnahmen ein, um bei einer möglichen Vielzahl gleichzeitiger Einsätze schnell reagieren zu können. In der Hauptwache wurde eine regionale Führungsstelle vorbereitet, die gemeinsam mit dem Einsatzleiter vom Dienst die Koordination und Priorisierung von Einsätzen übernehmen soll.
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Darüber hinaus richteten die Feuerwehren in den Städten Elmshorn, Pinneberg und Wedel Bereitschaften an den jeweiligen Wachen ein. Diese Maßnahme dient insbesondere dazu, auch unter winterlichen Bedingungen die Hilfsfrist von zehn Minuten im Brandfall einhalten zu können. Bei Eis und Schnee benötigen Einsatzkräfte – vor allem auf dem Weg von der Arbeit zur Wache – deutlich mehr Zeit als unter normalen Witterungsverhältnissen.
Auch am Standort Waldenau ist die Feuerwehr auf die winterliche Lage eingestellt: Einsatzfahrzeuge stehen mit montierten Schneeketten bereit. (Bild: Feuerwehr)
Trotz dieser umfangreichen Vorbereitungen blieb das Einsatzaufkommen im Kreis Pinneberg bislang überschaubar. Nach Angaben des Kreisfeuerwehrverbandes Pinneberg kam es am Freitag bis 12 Uhr zu insgesamt 15 Alarmierungen der freiwilligen Feuerwehren. Die Einsätze beschränkten sich überwiegend auf kleinere technische Hilfeleistungen wie das Beseitigen von Bäumen und Ästen, das Sichern von Fassadenteilen sowie Überprüfungen von Dächern im Hinblick auf Schneelasten. Personenschäden wurden nach bisherigen Erkenntnissen nicht gemeldet.
Sorry, die Schneelastdiskussion hier im Norden ist kompletter Schwachsinn.
15-20cm Pulverschnee sind ja wohl eine völlig andere Last, als 50cm nasser schwerer Schnee!
Hier zeigt sich der Alarmismus und die überforderte Ahnungslosigkeit in voller Blüte.
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