Freitag, 18. August 2017

Modernes Atemschutzzentrum eröffnet

28. März 2013 von  

Goldbach (BY) – Die Feuerwehren im Landkreis Aschaffenburg können sich über ein neues Atemschutzzentrum freuen. In Goldbach ist ein neues Ausbildungsgelände für Atemschutzgeräteträger samt Atemschutzwerkstatt offiziell seiner Bestimmung übergeben worden. 835.000 Euro war dem Landkreis die Ausbildung der Feuerwehrleute wert.

Tanks zum Üben von Personenrettungen, dem Abdichten von Leckagen oder auch der Brandbekämpfung sowie ein gasbefeuerter Brandübungscontainer für die „heiße Ausbildung“ beim Innenangriff lassen bei den 63 freiwilligen Wehren im Kreis Aschaffenburg fortan kaum noch Wünsche für ihre praxisgerechte Aus- und Fortbildung offen. Eine herkömmliche Übungsstrecke sowie diverse Belastungsgeräte dürfen natürlich auch nicht fehlen. Der Übungsstrecke ist ein weiterer Raum angeschlossen, in dem die über 1.000 Atemschutzgeräteträger des Kreises auch die Personensuche in einer verrauchten Umgebung trainieren können. Für den theoretischen Unterricht steht ein Lehrsaal zur Verfügung. Auch eine Atemschutzwerkstatt zur Pflege und Wartung der Atemschutztechnik wurden in das Großprojekt integriert.

Den Feuerwehren im Kreis Aschaffenburg steht nun ein modernes Atemschutzzentrum zur Verfügung.  Die Anlagen wurde auf dem Gelände der Feuerwehr Goldbach errichtet. (Foto: Ralf Hettler)

Den Feuerwehren im Kreis Aschaffenburg steht nun ein modernes Atemschutzzentrum zur Verfügung. Die Anlagen wurde auf dem Gelände der Feuerwehr Goldbach errichtet. (Foto: Ralf Hettler)

Bislang fand die Ausbildung in Alzenau statt. Doch dieser Standort sollte nach 20 Jahren eine neue Verwendung zugewiesen bekommen, so musste ein neuer Platz gefunden werden. Die Feuerwehr Goldbach bot ihr neues Gerätehaus an. Dort sei genug Platz um das Atemschutzzentrum zu integrieren. Der Kreis nahm das Angebot an und investierte rund 835.000 Euro. Der Freistaat Bayern bezuschusste das Vorhaben mit 62.500 Euro. Die Feuerwehr Goldbach sowie die Marktgemeinde Goldbach stellen nun das Personal für die Ausbildungseinrichtung als auch für die Atemschutzwerkstatt. Die anfallenden Kosten dafür übernimmt der Kreis Aschaffenburg als Betreiber.

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