Freitag, 18. August 2017

Infos für Einsätze an Photovoltaikanlagen

14. September 2012 von  

Berlin – Auf immer mehr Dächern installieren Hausbesitzer heute Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen), also Solaranlagen zur Stromerzeugung. Mit der wachsenden Zahl dieser Anlagen steigt natürlich auch die Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Gebäudebrand eine PV-Anlage betroffen ist. Immer noch herrscht bei vielen Feuerwehren Unklarheit über das sichere Vorgehen in einem solchen Fall.

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) bietet ab sofort auf ihrer Homepage eine Broschüre sowie eine Klappkarte „Einsatz an Photovoltaikanlage – Informationen für Einsatzkräfte von Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ zum Download an. Sie entstanden im Rahmen des Projekts „PV Brandvorbeugung und -bekämpfung“. Basis der Informationen sind die allgemein anerkannten Regeln der Technik sowie die Empfehlungen von Experten aus der Branche, von Feuerwehren, Brandschutzexperten, Gutachtern, Versicherern, Unfallversicherungsträgern und dem Sachgebiet „Feuerwehren und Hilfeleistungsorganisationen“ der DGUV. Broschüre und Klappkarte sollen voraussichtlich ab Ende September auch in gedruckter Form bei der DGUV bestellbar sein. (Informationen: DGUV, Symbolfoto: Feuerwehr Bremen)

Broschüre und Klappkarte zum Download

Kommentare

12 Kommentare zu “Infos für Einsätze an Photovoltaikanlagen”
  1. Eike sagt:

    Weiteres Material beim Informationsportal PV-Anlagen des deutschen Feuerwehrverbands
    http://www.dfv.org/photovoltaik.html

  2. Cimolino sagt:

    Solargeneratoren haben einen Wirkungsgrad von < 20%, nach unserer Kenntnis reichen Mond- oder Kunstlicht nicht für gefährliche Spannungen für die Einsatzkräfte.
    Vgl. auch: http://www.europa-solar.ag/PDF/Photovoltaikanlagen%20als%20Gefahr%20im%20Brandfall.pdf

    […] [Hinweis: Beitrag wurde durch Redaktion editiert.]

  3. Eric sagt:

    @Cimolino

    Wie bei den meisten Sachen kommt es auch hier auf die Größe der Anlage an.

    Ist diese groß genug, kann es selbst Nachts an einigen Stellen sehr gefährlich werden.

    Natürlich ist die Gafahr bei einem kleinen Einfamilien-Hausdach gering. Aber sie ist trotzdem da!

  4. Cimolino sagt:

    @Eric:
    Da würde mich doch die Quelle interessieren, zumal die mir bekannten Fachleute alle was anderes sagen…

  5. UW sagt:

    @Eric:
    Auch mich würde Deine Quelle interessieren…
    Eine große PV-Anlage ist DC-seitig immer in „Abschnitte“ unterteilt, denn die Vorschriften lassen keine größeren Gleichspannungen als 1500 Volt zu. In der Praxis sind das derzeit max 1000 Volt. Also alles immer im Niederspannungsbereich. Und bei Mond- oder Kunstlicht entsteht zwar eine gewissen Spannung, diese hat aber keine große Leistung und so bricht die Spannung sehr schnell zusammen. Vergleichbar mit statischer Aufladung bei Kunstfasern, etc.

Kommentare

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