Dienstag, 17. Januar 2017

Berufsfeuerwehr-Ausbildung: 12 Dinge, die Sie wissen müssen

15. April 2016 von  

Berufsfeuerwehrausbildung – was muss ich dafür wissen, wie kann es mit dem Traumjob klappen? Hier finden Sie Antworten auf die 12 häufigsten Fragen von Berufsanfängern – und weitere Tipps! Mehr als 100 Berufsfeuerwehren bieten in Deutschland die Möglichkeit für den Start einer Feuerwehrkarriere – als Berufsfeuerwehrfrau oder Berufsfeuerwehrmann. Noch nie waren die Chancen bei der Berufsfeuerwehr hauptberuflich zu arbeiten so hoch wie heute – denn der Bedarf an Nachwuchs ist sehr hoch.

  • Berufsfeuerwehrmann werden: Welche Grundvoraussetzungen muss ich für die Bewerbung mitbringen?
    Wer ein Berufsfeuerwehrmann oder eine Berufsfeuerwehrfrau werden möchte, sollte mindestens einen guten Hauptschulabschluss und eine erfolgreich abgeschlossene handwerkliche Berufsausbildung aufweisen können. Das Höchstalter am Tag der Einstellung sollte in vielen Fällen 35 Jahre nicht übersteigen (diese Vorgabe variiert je nach Feuerwehr!). Gefordert werden oft zudem das Schwimmabzeichen in Silber und ein Führerschein der Klasse B.
  • Gibt es gesundheitliche Rahmenbedingungen, die ich erfüllen muss um am Auswahlverfahren teilnehmen zu können?
    Eine Brille oder Kontaktlinsen beispielsweise bedeuten heute nicht mehr zwangsläufig das Aus vom Traum des Berufsfeuerwehrmannes. Meist gilt jedoch: Die unkorrigierte Sehschärfe darf 0,5 Dioptrien nicht überschreiten. Die Atemschutztauglichkeit nach G26 muss gegeben sein, dazu sollte das Körpergewicht im Rahmen der Formel „Körpergröße in cm weniger 100 = Kilogramm Sollgewicht“ (Abweichung maximal 30 Prozent) liegen. Eine Fitness ist von Vorteil, denn ein Bewerber muss sich auch sportlich behaupten können.
  • Kann ich mich ohne abgeschlossene Berufsausbildung für eine Berufsfeuerwehr Ausbildung bewerben?
    Ja – wenn auch nicht überall. Beispielsweise in Berlin gibt es das Projekt „112 Direkt“, eine kombinierte Grundausbildung für Schulabgänger mit mittlerer Reife. Die Teilnehmer lernen zunächst 18 Monate lang unter Regie der Feuerwehr handwerklich-technische Kenntnisse und starten dann den regulären zweijährigen Ausbildungslehrgang im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst. Ähnliche Angebote bieten auch andere Berufsfeuerwehren – einfach mal die relevanten Feuerwehren kontaktieren und nachfragen!
Berufsfeuerwehrmann werden: Großbrände bekämpfen ist nicht das Alltagsgeschäft: Wer Berufsfeuerwehrmann werden will, sollte sich dessen bewusst sein. Foto: Timo Jann

Berufsfeuerwehrmann werden: Großbrände bekämpfen ist nicht das Alltagsgeschäft: Wer Berufsfeuerwehrmann werden will, sollte sich dessen bewusst sein. Foto: Timo Jann

  • Haben auch Ausländer eine Chance bei der Feuerwehr?
    Eingestellt wird, wer Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes ist, oder wer die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union besitzt. Bewerber mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht, um einen Querschnitt der Bevölkerung auch innerhalb der Feuerwehr abzubilden, was auch im Einsatz von Vorteil sein kann.
  • Wo genau kann ich mich bewerben?
    Eine vollständige und aktuelle Liste aller 107 Berufsfeuerwehren mit allen Kontaktdaten kann hier kostenlos heruntergeladen werden! Die Feuerwehren informieren heute im Internet über die Möglichkeiten ihrer Stufenausbildung. Zu finden sind oftmals neben wichtigen allgemeinen Informationen über die Feuerwehr auch die Adressen für die Bewerbungen. Es empfiehlt sich, wenn sich Bewerber als örtlich flexibel erweisen – also sich auch bei vielen Feuerwehren bewerben, nicht nur bei den nächstgelegenen.

 

  • Wann kann ich mich bewerben?
    Bewerbungen sind in den meisten Feuerwehren das ganze Jahr über möglich. Wenn die Zeugnisse entsprechend gut aussehen, gibt es meistens zeitnah nach der Bewerbung eine Einladung zum Eignungstest – sonst kommen die Unterlagen der Bewerbung natürlich zurück. Auch hier gilt: Im Zweifel vorher nachfragen!
  • Was kann ich vor dem Eignungstest tun?
    Eine gute Vorbereitung ist das A und O, sagen die für den Einstellungstest Verantwortlichen. Allgemeinwissen liest man sich nicht in wenigen Tagen an, Grundrechenarten ohne Taschenrechner sollte man ebenso beherrschen wie Prozentrechnung und die Flächenbemessung. Körperliche Fitness ist die Grundvoraussetzung, um erfolgreich beim Sporttest zu sein. Für eine intensive Vorbereitung gibt es Fachliteratur – wie z. B. das Buch „Testtraining Polizei und Feuerwehr“.
Berufsfeuerwehr Ausbildung: Das korrekte Handling (hier Feuerwehr Berlin) von Gerät und Technik ist ein zentraler Punkt jeder Feuerwehrausbildung. Foto: Timo Jann

Berufsfeuerwehr Ausbildung: Das korrekte Handling (hier Feuerwehr Berlin) von Gerät und Technik ist ein zentraler Punkt jeder Feuerwehrausbildung. Foto: Timo Jann

  • Wie läuft die Ausbildung ungefähr ab?
    Im ersten Ausbildungsschritt erfahren die Anwärter 18 bis 24 Monate lang eine Grundlagenausbildung mit den Schwerpunkten Technik, Feuerwehrtaktik, Biologie, Chemie, Physik, Atemschutz, Sportabzeichen, Rettungsschwimmerabzeichen, Führerscheinausbildung CE und Praktika in einer Feuerwache. Dort, wo die Feuerwehr auch den Rettungsdienst leistet, gehört ein Praktikum im Rettungsdienst zur Ausbildung. Bei einer dualen Ausbildung – Feuerwehr und zusätzliches Berufsbild – gibt es individuelle Vorgaben.
  • Welche Möglichkeiten habe ich nach der bestandenen Ausbildung?
    Berufsfeuerwehrleute werden heute in fast allen großen Feuerwehren händeringend gesucht. Wer die Ausbildung in der Tasche hat, hat gute Chancen. Es winken die Übernahme ins Beamtenverhältnis und der Einsatz im Löschzug. An den Feuerwehrschulen werden regelmäßig Fortbildungen angeboten.

Feuerwehr Berlin Ausbildung: So läuft es in der Landeshauptstadt

Ausbildung Berliner Feuerwehr. Abzeichen der BF. Foto: Berliner Feuerwehr Mit dem Gründungsjahr 1851 ist die Berliner Feuerwehr die älteste Berufsfeuerwehr in Deutschland, mit knapp 3.800 Mitarbeitern außerdem die größte ihrer Art. Pro Tag werden in der Hauptstadt rund 1000 Einsätze gefahren.

„Wer sich auf den Einstellungstest vorbereitet, der schafft auch das Auswahlverfahren“, ist Stephan Fleischer von der Berliner Feuerwehr überzeugt. Allerdings, so Fleischer: „Nur etwa fünf Prozent unserer Bewerber sind dann auch nach dem Auswahlverfahren tatsächlich für unsere Arbeit geeignet.“Auf der Internetseite bietet die Berliner Feuerwehr ein Video, das einen nachgestellten Sporttest zeigt. „Der Film wurde schon 22.000 Mal angeklickt“, berichtet Fleischer. Ein Zeichen dafür, dass sich die Interessierten durchaus mit dem Traumberuf Feuerwehrmann befassen.

Nach dem theoretischen Part und dem Sporttest steht auch in Berlin ein ärztlicher Check an. „Da achten wir sehr drauf, denn wir brauchen gesunde Kollegen. Das unterstützen die Behörden auch im weiteren Dienstbetrieb, etwa durch ein Onlineportal, auf dem man sich mit Kollegen zu sportlichen Aktivitäten verabreden kann“, erklärt Fleischer.

Video: Sporttest der Berliner Feuerwehr

  • Welche Qualifizierungsmöglichkeiten bietet die Feuerwehr?
    In vielen Feuerwehren gibt es verschiedene Spezialeinheiten, das Spektrum reicht von Höhenrettern über Taucher bis hin zu Fachleuten für die Schiffsbrandbekämpfung, etwa in Hamburg, Kiel oder Lübeck. Außerdem gibt es Ausbildungen zum Drehleiter-Maschinisten, zum Bootsführer, zum Leitstellen-Disponenten oder zum Wachausbilder.
  • Was kann ich als Berufsfeuerwehrmann verdienen?
    Brandmeister erhalten zu Beginn ihrer Dienstzeit rund 2.000 Euro brutto im Monat. Der Familienstand und die Zahl vorhandener Kinder spielen dabei eine Rolle. Verbeamtete Feuerwehrleute müssen sich in der Kranken- und Pflegeversicherung beteiligen, sie benötigen aber weder Renten- noch Arbeitslosenversicherung.
  • Gibt es Aufstiegsmöglichkeiten?
    Ja. Bewährte und qualifizierte Gruppenführer aus dem mittleren Dienst können in den höheren Dienst aufsteigen. Für diesen gehobenen Dienst ist sonst normalerweise ein abgeschlossenes Studium die Voraussetzung. Die Ausbildung umfasst in der Vorbereitungsphase über zwei Jahre vier Abschnitte, es folgt der Brandinspektorenlehrgang mit entsprechender Laufbahnprüfung. Danach wäre die Funktion eines Zugführers denkbar. Aus dem gehobenen Dienst besteht auch die Möglichkeit, in den höheren feuerwehrtechnischen Dienst zu wechseln.

Feuerwehr Hamburg: Ausbildung in der HansestadtAbzeichen Feuerwehr Hamburg.

„Bei uns läuft ein Einstellungstest in drei Stufen ab“, berichtet Manfred Stahl von der Feuerwehr Hamburg. Stahl: „Es beginnt am ersten Tag mit einem theoretischen Teil. Wer die Fragen, im Schwierigkeitsumfang und Umfang unterschieden nach Bewerbungen als Brandmeister, Brandoberinspektor oder Brandreferendar richtig beantwortet, kommt an dem Tag immer ein Stück weiter. Diktat, Mathematik, Aufsatz, Physik – alles wird geprüft. Wer die Leistung nicht bringt, scheidet aus.

Alle, die im Theorieteil die geforderte Punktzahl schaffen, dürfen am Ende des Tages vorführen, dass sie die Drehleiter komplett besteigen können. Wer auch das schafft, kommt zum Sporttest und muss Ausdauer, Kraftausdauer, Kraft und Schnelligkeit sowie Koordination unter Beweis stellen. „Aus eigenem Interesse sollte man sich auf den sportlichen Part durch Jogging, Krafttraining, Seilspringen und Gymnastik vorbereiten“, rät Stahl. Und wer den Sporttest, unter anderem mit einem 4000-Meter-Lauf und dem Hantelziehen, besteht, muss sich nur noch einmal vom Arzt durchchecken lassen.

Mit drei Haken nach drei Tagen steht dem Abenteuer Berufsfeuerwehr nichts mehr im Wege.

Video: Berufsfeuerwehr-Ausbildung bei der BF Hamburg

Testtraining Polizei und Feuerwehr.Buchtipp: Wer Berufsfeuerwehrmann werden möchte (oder Berufsfeuerwehrfrau), der muss zunächst mit der Bewerbung glänzen und anschließend einen Feuerwehr-Einstellungstest bestehen. Nur wer gut vorbereitet ist, kommt durch das Auswahlverfahren – und hat die besten Chancen auf eine Karriere bei der Feuerwehr!

Das Buch „Testtraining Polizei und Feuerwehr“  ist die ideale Hilfe, um sich gezielt auf die Bewerbung, Vorstellungsgespräch, und den Eignungstest bei der Feuerwehr vorzubereiten.

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Feuerwehrmann werden - in Hamburg gehört dazu ein dreiteiliger Test. Foto: Timo Jann

Feuerwehrmann werden – in Hamburg gehört dazu ein dreiteiliger Test. Foto: Timo Jann

Kommentare

23 Kommentare zu “Berufsfeuerwehr-Ausbildung: 12 Dinge, die Sie wissen müssen”
  1. MacLeod sagt:

    Dann schreibt aber bitte dazu, dass das maximale Einstiegsalter von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ist…

  2. Lars sagt:

    Und, dass man als Aufstiegsbeamter aus dem mD Feu in gD Feu aufsteigt und spätestens die Quote derjenigen, die weiter in den hD Feu aufsteigen gegen 0 gehen dürfte.

  3. Kay sagt:

    Bringt es einem Vorteile wenn man schon in einer freiwilligen Feuerwehr aktiv ist und den Führerschein Klasse CE schon besitzt oder muss man die komplette Ausbildung dann trotzdem durchziehn?

  4. sven sagt:

    @ Kay: Soweit ich weiß, wird eine FF-Ausbildung in keinem Bundesland auf die Ausbildundgszeit angerechnet.

    Welche Vorteile man hängt hängt logischer Weise vom Ausbildungsstand und von den gesammelten Erfahrungen ab.

    Wahrscheinlich könnte man dich teilweise als „Hilfsausbilder“ einsetzen oder eventuell in ein Praktikum schicken (zum Beispiel statt Fahrschule)

    Ähnlich dürfte es aussehen wenn jemand schon RA ist.

  5. Micha sagt:

    Viele Berufsfeuerwehren, insbesondere auch Berlin, haben einen sehr hohen Anteil Rettungsdienst. Das bedeutet für Berufsanfänger, dass der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit auf einem Rettungswagen stattfinden wird. Das korrekte Berufsbild ist also weniger das des technikverliebten Schraubers und Bastlers sondern eher des sozialkompetenten und medizinischen Helfers und Dienstleisters mit technischem Grundverständnis. Ständige medizinische und technische Aus- und Weiterbildung inklusive.
    Wer das bedenkt spart sich und seiner zukünftigen Dienststelle viel Frust und Arbeitsunzufriedenheit.

  6. Timo sagt:

    @Sen/Kay:
    Der einzige Teil der annerkannt wird ist die RettAss/RettSan-Ausbildung.
    Bzw. in Zukunft der „NS“. Feuerwehrtechnich gesehen hat man es leichter wenn man zuvor schon in der Freiw. Feuerwehr war oder sich damit auch beschäfdigt hat, anosnsten gillt für Fremde oft „Feuerwehr-Vokabeln pauken“. Ebenso macht es Sinn sich über die Berufsfeuerwehr zuinformieren wo man sich bewirbt (hilft oft bei der Ausbildung)
    Mich würde allerdings Interessieren wie „gut“ der Hauptschulabschluss sein muss.

  7. BackdraftAC sagt:

    Hallo Feuerwehrmagazin,

    ich bin mit eurem ersten Punkt (Welche Grundvoraussetzungen muss ich mitbringen?) nicht ganz einverstanden. Es sollte heissen:“Man benötigt eine Gesellenprüfung in einem für den feuerwehrtechnischen Dienst brauchbaren Handwerk oder eine entsprechende förderliche abgeschlossene Berufsausbildung“. Ich bin nämlich Gesundheits und Krankenpfleger und trotzdem bei der Berufsfeuer angenommen worden.

    mit freundlichen Grüßen

    BackdraftAC

  8. luk sky sagt:

    @ Kay
    Dein Führerschein wird natürlich auch anerkannt.
    Feuerwehr – Vorwissen ist zum teil ein Vorteil aber teils auch ein Nachteil.
    (gibt hier und da andere Lehrweißen auch von Bundesland zu Bundesland)
    Sportlichkeit wird im weiteren Wertegang sehr Großgeschrieben und wird auch für „denkbar“ Sportliche nicht so leicht.

  9. Steven sagt:

    Zu den Grundvoraussetzungen würde ich noch ergänzen, dass der Bewerber in der Vergangenheit nicht großartig mit dem Gesetz in Konflikt getreten sein sollte. Ansonsten könnte es bei der Verbeamtung problematisch..
    Ist auch verständlich, wenn man sich überlegt welche Verantwortung oder psychischer Belastung der Feuerwehrbedienstete ausgesetzt sein kann.
    Sei es nun der Umgang mit schwerem Gerät, die Verlässlichkeit im Team oder der Rettungsdienst.
    LG

  10. Peter sagt:

    Kann man mit 38Jahren auch noch durchstarten ?

  11. stefan_67 sagt:

    @Peter, mit 38 kannst du sicherlich noch einmal durchstarten, vermutlich aber nicht bei einer Beruffeuerwehr. Die Altersgrenzen mögen zwar in jedem Bundesland verschieden sein, bewegen sich aber eher an der Grenze 30 ± ein paar Jahre. Da Feuerwehrleute bei einer Beruffeuerwehr Beamte werden, sieht es in deinem Alter nicht gut aus, weil mit 38 niemand mehr verbeamtet wird, zu mindestens nicht im Bereich Feuerwehr. Letztendlich solltest du dir diverse Stellenanzeigen anschauen. Dort steht in der Regel, wie alt ein Bewerber maximal sein sollte.

  12. Marko sagt:

    @Peter, wenn ich mich recht entsinne gibt es im Beamtenrecht eine Passage wo drin steht das ein Beamter des mittleren Dienstes (heute Laufbahngruppe 1) maximal 34 Jahre bei Einstellung (Dienstbeginn nicht Zusage)sein darf. So war es zumindest vor 15 Jahren als ich angefangen habe. Ich weiß es hat sich einiges seit dem wohl geändert aber das kann jeder heute im www nachforschen. Das Beamtenrecht (wie auch fast alle anderen Informationen) sind öffentlich zugänglich.
    Und nochmal was allgemeines an alle Bewerber/innen. Leute der Sporttest ist eigentlich der einfachste Teil da muss niemand durchfallen, da die meisten BF mit der Einladung zum Test auch einen Ablauf mit den einzelnen Disziplinen mitschicken und wenn nicht deutsches Sportabzeichen ist immer eine gute Orientierung. Und wenn man ca. 1/2 Jahr Zeit hat ist dieser bei jeder BF zu Schaffen. Es kann nicht sein das 1/3 oder mehr da durchfällt.
    Nur eine kleine Anmerkung von mir, sorry musste sein.

    MFG

  13. Kevin Leser sagt:

    Guten Tag zusammen,

    ich habe eine allgemeine Frage, die mir nicht ganz klar ist.
    Nach der Ausbildung zum Brandmeister und der bestandenen Prüfung, rutscht man ja nicht einfach so in das Beamtenverhältnis. Was passiert, wenn man nicht verbeamtet wird?

    Vielen Dank!

  14. Ingrid sagt:

    Ist es möglich sich bei der Feuerwehr zu bewerben obwohl man schon mal erfolgreich in psychiatrischer Behandlung war? (Angststörungen)

  15. Kertész Valter sagt:

    Herzlich Willkommen! Könnte jemand helfen, ich bin Feuer und Ungarn wollen wissen, wie Deutschland ein Feuer sein könnte. Außerdem habe ich die Qualifikation und Rettungstaucher -Zertifizierung. Vielen Dank für Ihre Antwort 🙂

  16. Fabian sagt:

    Soweit ich Weiß kann man sich die Ausbildung bei der BF in der FF annerkennen lassen irgendwie also z.B Gruppenführer(B3) bei der BF kann man dann auch Gruppenführer in der FF machen.

  17. W.W. sagt:

    „Die unkorrigierte Sehschärfe darf 0,5 Dioptrien nicht überschreiten ..“

    Diese Passage nochmal von einem Fachmann (Optiker, Augenarzt, Betriebsarzt) nachlesen und ergänzen lassen.

    Sehschärfe 0,5 wäre 50% von einem fiktiven 100%-Soll.
    Dioptrien ist die Stärke der Korrektur, mit Minus- und Pluswerten (zerstreuende oder sammelnde Linsenwirkung.

    Eine typische Lesebrille für einen ca. 50 Jährigen, der sonst Sehschärfe 1,0 = 100% hat, ist etwas +2,0 bis + 3,0 (Plus – vergrößernd). Viele Menschen sind aber auch kurzsichtig (z.B. Zeitung ohne Brille, Distanzsehen mit verkleinernden (Minus-)Gläsern.
    Beste Grüße!

  18. W.W. sagt:

    P.S.:
    Die Sehschärfe sollte 0,5 nicht u n t e r schreiten (überschreiten – 0,6 = 60%, 0,7 = 70% usw.) ist natürlich besser!

  19. HB sagt:

    Die Aussage das ein Berufsfeuerwehrmann erst nach der Ausbildung ins Beamtenverhältnis übernommen wird stimmt so nicht. Bereits im Vorbereitungsdienst (also während der Ausbildung) befindet man sich als Anwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf. So drohen zum Beispiel bei Konflikt mit dem Gesetz neben strafrechtlichen auch disziplinarrechtliche Konsequenzen.
    Nach bestandener Laufbahnprüfung folgt dann in der Regel die Übernahme ins Beamtenverhältnis auf Probe und der Einsatz auf einer Feuer- und Rettungswache im Schichtdienst.
    Des weiteren ist auch nicht bei jeder BF die Beteiligung an der Krankenversicherung notwendig. Je nach Gesetzeslage im entsprechenden Bundesland gibt es in seltenen Fällen noch die freie Heilfürsorge, oder zumindest die Höhe der Beteiligung variiert. Die freie Heilfürsorge bringt Leistungen ähnlich der einer Gesetzlichen KV, jedoch ohne das eine finanzielle Beteiligung notwendig ist (zum Beispiel bei der BF Bremen). Für den Ruhestand sollte allerdings trotzdem mit einer Anwartschaft in einer privaten KV vorgesorgt werden.

    P.S.:
    Das ein Alter von 38 Jahren bei der Einstellung in die Feuerwehrlaufbahn ein K.O. Kriterium ist kann man so pauschal nicht (mehr) sagen. Wenn alles passt (Eignungsfeststellungsverfahren erfolgreich durchlaufen evtl. Sogar Ausbildung zum RA oder NFS vorhanden) gibt es einzelne BF die auch in diesem hohen Alter noch einstellen & Verbeamten!

  20. tommy sagt:

    Guten tag

    ich bin tommy
    Ich bin sehr interessiert in dem Feuerwehr ausbildung in Deutschland
    Ich bin ein Niederlandische student an dem Rombouts-college im Brunsumm

    ich habe eine frage wolt jemand mich eine E-mail schicken um weitere Informationen zu erhalten hier ist meine E-mail adresse

    vaestommy@gmail.com

    danke sehr

  21. Julien sagt:

    Hallo, ich habe mehr Dioptrien als 0,5 Trage deshalb auch eine Brille. Heißt das jetzt, das ich kein Feuerwehrmann werden kann bzw darf?

  22. Jan Seifert sagt:

    Hallo habe ziemlich schlechte Augen die aber bald gelasert werden. Ist es mir dann möglich bei der BF zu arbeiten?

  23. Angie sagt:

    Hallo Julien und Jan,

    diese 0,5 Dioptrien sind ein grober Richtwert.
    Es ist je nach Berufsfeuerwehr / Werkfeuerwehr eher als grober Richtwert anzusehen.

    Informiert euch direkt auf der Homepage der Feuerwehr, die für euch in Frage kommt, dort ist unter Einstellungsvorraussetzungen auch die Mindest-Sehstärke aufgeführt.

    Es gibt aber bei so gut wie jeder Feuerwehr Brillenträger, also nur Mut!

    Jan, wenn du erfolgreich gelasert hast, sind deine Chancen natürlich besser.

    Viel Erfolg!

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