Für Jugendfeuerwehr und Kinderfeuerwehr

11 Freizeitparks in Deutschland

Erlebnisparks gibt es viele in Deutschland. Feuerwehrmagazin.de hat für Jugendfeuerwehren und Kinderfeuerwehren 10 geniale Ausflugsideen für die ganze Gruppe in einer Übersicht.

Bereits zum 12. Mal fand Ende September 2017 der Aktionstag der Schleswig-Holsteinischen Jugendfeuerwehr im Hansa-Park in Sierksdorf (SH) statt. 4.300 Kinder und Jugendliche waren wieder mit dabei. „Die Partnerschaft mit dem Hansa-Park ist für uns so wertvoll, weil sie den Jugendfeuerwehrleuten persönlich so viel Freude bereitet“, betont Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne. In dieser Form ist diese Verbindung zwischen Jugendfeuerwehr und Freizeitpark bundesweit einmalig. Aber auch im Phantasialand in Brühl (NW), im Europapark Rust (BW) und im Heide Park Soltau (NI) gibt es beispielsweise Aktionstage dieser Art mit Landes- und Kreisjugendfeuerwehren.

Doch auch abseits dieser besonderen Events sind Freizeitpark-Besuche für Jugendfeuerwehren ein toller Programmpunkt. Ob als Tagesausflug oder in Verbindungen mit einem kleinen Zeltlager. Auch dafür bietet sich die ostholsteinische Ostseeküste mit dem Hansa-Park perfekt an.

Achterbahn mit Blick auf die Ostsee

Ein absolutes Highlight im Hansa-Park ist „Der Schwur des Kärnan“. Die Achterbahn startet fulminant mit einer 67 Meter tiefen, steilen ersten Abfahrt. Der Coaster erreicht auf der 1.235 Meter langen Strecke eine Geschwindigkeit von bis zu 127 km/h. Laut Parkbetreiber weltweit einzigartig ist der Rückwärtsfreifall aus über 60 Meter Höhe im Turm des Kärnan. Bereits ab einer Körpergröße von 130 Zentimeter (cm) dürfen Kinder mitfahren.

Direkt neben der Achterbahn steht das Fahrgeschäft „Kärnapulten“ mit zwölf Flugelementen an einem Dreharm. Jeder ist sein eigener Pilot und kann entscheiden, ob er nur den Kreisflug und die Auf- und Ab-Bewegungen genießt oder mit seinem kleinen Flieger zusätzliche – beispielsweise seitliche Überschläge – produziert. In dieser 2017er-Neuheit gelten 125 cm als Mindestkörpergröße.

Für die Kleinen, die sich zunächst noch an Fahrgeschäfte rantasten wollen, ist die Kinderachterbahn „Der kleine Zar“ ein guter Einstieg.

Die Eintrittspreise im Hansa-Park 2018:

  • Kinder unter 4 Jahren freier Eintritt.
  • 29,50 Euro pro Person von 4 bis 14 Jahre.
  • Geburtstagskinder bis 14 Jahre freier Eintritt.
  • 37,50 Euro pro Person ab 15 Jahre.

Bei Gruppen ab 20 zahlenden Personen gilt der ermäßigte Eintrittspreis von 29,50 Euro pro Besucher. Der nochmals ermäßigte Sonder-preis für reine Kinder- und Jugendgruppen ab 10 zahlenden Personen von 4 bis einschließlich 17 Jahren beträgt in der Saison 2018 nur 19 Euro pro Kind. Weitere Informationen findet Ihr im Internet auf www.hansapark.de.

Hochseilgärten und Kletterparks – Höher, Krasser, Weiter

Viel mehr als ein Schwimmbad

Von der Ostsee geht’s in den Spreewald, auch ein herrliches Ziel für Ferienfreizeiten und Zeltlager. Direkt an der Autobahn 13 zirka 60 Kilometer südlich von Berlin befindet sich das Tropical Island. Der Dome gilt als eine der größten freitragenden Hallen der Welt. Er misst in der Länge 360, in der Breite 210 und in der Höhe 107 Meter. Zum Vergleich: Die Freiheitsstatue von New York könnte darin stehen und auf der Grundfläche von 66.000 Quadratmetern finden neun Fußballfelder Platz.

Als riesengroßes Spaßbad könnte es bezeichnet werden. Aber Tropical Island ist eigentlich ein kleiner Erlebnispark, wo die Badeattraktionen im Mittelpunkt stehen. Besonders beliebt ist der 27 Meter hohe Wasserrutschen-Turm mit der familiengerechten Reifenabfahrt bis hin zur 70 km/h-Turbo-Rutsche. Sandstrand und Lagune laden dann zum Ausruhen ein. Die Jugendlichen können obendrein einen Regenwald und ein Tropendorf erkunden, Minigolf spielen und Ballonfahren.

Für Jugendfeuerwehren besonders spannend: Direkt am Tropical Island gibt es einen Campingplatz und ein kleines Tipi-Dorf. Zelten können die Gruppen aber auch mitten im Dome in Safari-Zelten.

Die Preise (ohne Übernachtung):

  • 42 Euro pro Person für Erwachsene.
  • 33 Euro pro Person für Kinder (6 bis 14 Jahre), Schüler ab 15 Jahre, Studenten, Freiwilligendienstleistende sowie Senioren ab 65 Jahre.
  • Kinder bis 5 Jahre sind frei.
  • Ab 29 Euro pro Besucher bei Gruppen ab 20 Personen.
  • Ermäßigt (siehe oben) ab 23,50 Euro pro Besucher bei Gruppen ab 20 Personen.

Weitere Informationen gibt es auf www.tropical-islands.de.

Wie im wilden Westen

250 Kilometer weiter westlich mitten im Harz – südlich von Wernigerode – wartet ein ganz anderer Erlebnispark auf die Jugendfeuerwehren. Willkommen im wilden Westen. Auf einem 200.000 Quadratmeter großen Gelände wurde eine Westernstadt nachgebaut: mit Saloons, Reitställen, Ranchhäusern und Sheriff Office. Auf Abenteuerspielplätzen drinnen und draußen können sich die Kinder austoben. Tägliche werden mehrere Western-Shows gezeigt – Besucher kriegen Verfolgungsjagden mit Kutschen und Schießereien hautnah mit. Die Kinder und Jugendlichen können Gold waschen, Tiere streicheln und versorgen.

In Pullman City gibt es viele spannenden Übernachtungsplätze und es wird sogar Programm für komplette Klassenfahrten angeboten. Preise für Tageskarten:

  • Erwachsene ab 17 Jahre 18 Euro, ab 15 Personen in der Gruppe 15 Euro pro Besucher.
  • Jugendliche von 13 bis 16 Jahre 15 Euro, ab 15 Personen in der Gruppe 12 Euro pro Besucher.
  • Kinder von 4 bis 12 Jahre 12 Euro, ab 15 Personen in der Gruppe 8 Euro pro Besucher.

Informiert Euch über weitere Angebote auf der Webseite www.westernstadt-im-harz.de.

Größter Freizeitpark in Bayern

Zurück zu Achterbahnen und Co. Die Reise führt uns nach Bayern. Obwohl er der größte Erlebnispark im größten Bundesland ist, gehört der Allgäu Skyline Park nicht zu den Bekanntesten im deutschlandweiten Vergleich. Er befindet sich an der Autobahn 96 zwischen Memmingen und München.

60 Fahrgeschäfte erwarten die Besucher hier: unter anderem Wasserrutschen, Achterbahnen und Kinderkarussells. Ganz neu ist der „High fly“, eine 33 Meter hohe Überkopf-Schaukel. Mindestkörpergröße für Fahrgäste: 140 cm. Sie fährt zirka 13 Runden pro Minute.

Weitere Neuheit ist der „Sky Dragster“. Hier rasen zwei Personen auf einem Motorbike Coaster über die Schienen. Die Piloten können das Tempo selbst bestimmen. Mindestalter und –größe: 6 Jahre beziehungsweise 110 cm. Weitere Highlights sind das Propellerkarussell „Sky Circle“ und die Überkopf-Achterbahn „Sky Wheel“. Jeweils zwei Personen können sich in einer Kugel in 90 Meter Höhe katapultieren lassen.

Für 2018 gelten diese Preise:

  • Pro Besucher ab 150 cm Körpergröße 28 Euro.
  • Pro Besucher von 110 cm bis 150 cm Körpergröße 23 Euro, Kinder unter 110 cm haben freien Eintritt.
  • Senioren ab Jahre zahlen 16 Euro.
  • In der Gruppe mit 20 Personen (ab 110 cm Größe) zahlt jeder 18,50 Euro.

Was Ihr sonst noch wissen solltet, lest Ihr auf www.skylinepark.de.

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Auf dem Mammut reiten

Etwas im Schatten des Europapark Rust steht der Erlebnispark Tripsdrill in Cleebronn (BW) – zwischen Ludwigsburg und Heilbronn. Dabei bietet Tripsdrill gleich drei Parks in einem: das Wildgehe, ein Natur-Resort und den Erlebnispark.

Von weitem gut sichtbar ist die Holzachterbahn „Mammut“. Die Züge sind als Sägen gestaltet, brettern durch eine Sägemühle und durchschneiden förmlich das Gebälk. Etwas für Mutige ist die Katapult-Achterbahn „Karacho“. Beim Abschuss beschleunigen die Fahr-zeuge von 0 auf 100 in 1,6 Sekunden. Die Fahrt geht auf über 30 Meter Höhe. Wer dann noch nicht genug Adrenalinschübe bekommen hat, geht in den „Höhenflug“. Die neueste Attraktion wurde erst im Mai 2017 eröffnet. Er funktioniert genauso wie der „Kärnapulten“ im Hansa-Park.

In Tripsdrill gibt es spezielle Angebote für Jugendgruppen: Eintrittspreis für reine Kinder- und Jugendgruppen im Alter von 4 bis 17 Jahren beträgt 18,50 Euro pro Person. Begleitpersonen zahlen 22 Euro, pro 10 Jugendliche hat eine Begleitperson freien Eintritt. Für „Eintritt & Essen“ zahlt eine Jugendgruppe pro Person 22,90 Euro. Hier gibt es zusätzlich ein Getränk und eine kleine Mahlzeit. Außerdem steht in Tripsdrill 2018 wieder das Jugend-Camp für Jugendgruppen im Alter von 6 bis 17 Jahren auf dem Programm: am 7. und 8. Juli sowie am 14. und 15. Juli 2018. Weitere Infos findet Ihr auf der Webseite www.tripsdrill.de.

Tierischer Freizeitpark auf riesiger Fläche

Welcher ist der flächenmäßig größte Erlebnispark in Deutschland? Diese Frage beantworten nicht viele sofort richtig. Es ist nicht der Europa- sondern der Serengeti-Park. Auf 220 Hektar erstreckt sich die Fläche im niedersächsischen Hodenhagen (Heidekreis). Er ist einzigartig in Deutschland. Besucher begegnen im Serengeti-Park zirka 1.500 wilden Tieren und können über 40 Fahrgeschäfte erleben.

Der Serengeti-Park ist wie ein Stück Afrika. Mit dem Auto oder im Serengeti-Bus mit Safari-Guide gehen die Gäste auf eine 10 Kilometer lange Reise durch verschiedene Landschaftsareale. Zu sehen sind beispielsweise Löwen, Tiger, Nashörner, Giraffen, Zebras, Geparden und Elefanten – fast wie in freier Wildbahn. Streicheln und füttern können die Besucher Alpakas, Damwild, Ziegen und Schafe.

Außerdem trefft Ihr auf rund 200 Affen aus 20 Arten. Ihr könnt die Tiere ganz ohne Zäune beobachten. In fünf begehbaren Gehegen lassen sich sogar einige Affen, wie Kattas oder Totenkopfäffchen, anfassen.

Im Bereich Abenteuer-Safari stehen die Fahrgeschäfte: unter anderem Kettenkarussell, Break Dancer, Top Spin und das 40 Meter hohe Puto Moto Riesenrad. Abenteuerlich sind auch die original Florida-Airboats, die wendigen Jetboote der Black Mamba und die rasante Quad-Safari.

Neu ist die Indoor-Safari, eine über 1.000 Quadratmeter große Spielhalle. Neben vielen Kletter- und Turnelementen in verschiedenen Höhen und Schwierigkeitsstufen gibt es Röhrenrutschen, eine Dreifachrutsche, sechs Trampoline und ein Fußballfeld.

Die Eintrittspreise des Serengeti-Parks:

  • Kinder (3 bis 12 Jahre) pro Person 27,50 Euro.
  • Erwachsene pro Person 34,50 Euro.
  • Menschen mit Behinderung und eingetragene Begleitperson jeweils 17 Euro.

Eine Busführung kostet 5,50 Euro pro Person zusätzlich. In der Gruppe – ab 15 Teilnehmern zahlen Kinder jeweils 16 Euro und Erwachsene 22 Euro. Es gibt noch weitere Gruppenangebote, die auf der Internetseite und auf Anfrage vorgestellt werden. Mehr Informationen über den Serengeti-Park findet Ihr auf www.serengeti-park.de.

Adrenalin in der Krake, Spaß mit den Drachen

Nur 40 Kilometer nördlich – und ebenfalls im Heidekreis – befindet sich der Heide Park Soltau. Dessen Hauptattraktion der letzten 15 Jahre ist zwar derzeit außer Betrieb, aber der Park hat starke Alternativen zu bieten. Die Holzachterbahn Colossos bleibt zunächst noch gesperrt, weil die gesamten Schienen erneuert werden müssen.

Wer nun in Soltau Achterbahn-Adrenalin erleben möchte, hat trotzdem noch eine große Auswahl: Zum Beispiel die „Krake“, den 2011 eingeweihten sogenannten Dive Coaster. In dem Waggon sind die Mitfahrer nur am Oberkörper fixiert, die Beine baumeln. Be-sonderheit ist der 41 Meter hohe erste Anstieg. Oben senkt sich der Wagen in zirka 45 Grad Neigung nach vorne und wird gestoppt. Dann rast er fast im 90-Grad-Winkel runter in ein riesiges Krakenmaul. Auch in der Looping-Achterbahn „Limit“ und im „Flug der Dämonen“ hängen die Passagiere in den Sitzen.

Klassiker sind die Bobbahn, schon seit 1993 ein Besuchermagnet, und das „Mountain Rafting“ (seit 1992). Erst 2016 eröffnet wurde der Themenbereich „Drachenzähmer“. Mittendrin steht der „Himmelsstürmer“. In dessen Vierer-Gondeln liegt Ihr auf dem Bauch, wie auf den Schwingen eines Drachens. Ihr fliegt Runden und dabei hoch und runter.

In der Saison 2017 kamen noch die Ghostbusters dazu. Ausgestattet mit Laserpistole und 3D-Brille beginnt eine abenteuerliche Fahrt im legendären Ghostbusters-Auto „Ecto-1“. Die Geister erscheinen plötzlich, manchmal hört oder spürt ihr sie nur. Es gilt, sie zu erledigen.

46 Euro bezahlen Erwachsene im Heide Park für eine Eintrittskarte und Kinder von 3 bis 11 Jahren 39 Euro. Aber es gibt auch Jahreskarten und Angebote für Familien.

Die Gruppenpreise ab zehn Personen bei Buchungseingang 7 Tage vor dem Besuch:

  • 23 Euro pro Person für Erwachsene.
  • 20 Euro pro Person für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre.

Unser Tipp: Im Heide Park gibt es immer wieder Jugendfeuerwehr-Aktionstage. Erkundigt Euch also nach den nächsten Terminen oder speziellen Angeboten für Eure Gruppengröße. Besucht für weitere Informationen auch die Webseite www.heide-park.de.

Heftige 60 Sekunden in Sachsen

Aus der Lüneburger Heide nehmen wir Euch mit nach Leipzig (SN) in das Abenteuer-Reich Belantis. Mit nur 15 Jahren gehört dieser Freizeitparks zu den Jüngsten in Europa. Über 60 Mal Fahrspaß und Action können die Besucher hier erleben.

Ein Highlight – aber auch nichts für schwache Nerven – ist die Achterbahn „Huracan“. In 90 Grad wird die Bahn zum Start einen 33 Meter hohen Turm hochgezogen. Oben angekommen rast der Zug auf der anderen Seite direkt im 97-Grad-Winkel wieder runter. In den folgenden 30 Sekunden jagen die Mitfahrer durch fünf Loopings. Rasant wird nach einem entspannteren Start auch die Wasserbahn „Fluch des Pharaos“. In einem Schlauchboot schippern die Passagiere zunächst durch die Röhre und fahren dann in einer 31 Meter hohen Pyramide nach oben. Es folgt eine steile und nasse Abfahrt.

Aber es geht auch ruhiger – beispielsweise beim Paddeln in den Indianer Kanus oder im „Labyrinth von Avalon“. Hier müssen die Besucher selbst aktiv werden. Sehr gute Aufgaben für die Jugendfeuerwehr. Gruppentickets gibt es ab 19,90 Euro pro Person für Kinder- und Jugendgruppen. Außerdem werden Familien- und Jahres-Tickets angeboten.

Einzelne Besucher zahlen folgende Eintrittspreise:

  • Ab 11 Jahren 31,90 Euro.
  • 4 bis 10 Jahre 27,90 Euro.

Für weitere Informationen besucht einfach die Webseite www.belantis.de.

Schon 51 Jahre Phantasialand

Anders als das Belantis gehört das Phantasialand in Brühl (NW, Rhein-Erft-Kreis) zu den älteren Freizeitparks in Deutschland. Im Jahr 2017 feierte es seinen 50. Geburtstag. Mittlerweile strömen knapp 2 Millionen Besucher pro Jahr in den Freizeitpark.

„Die zwei neusten und größten Fahrgeschäfte unseres Parks sind Taron in unserer Themenwelt Klugheim und Chiapas – die Was-serbahn im Themenbereich Mexico“, berichtet Marek Simons aus der Presseabteilung des Phantasialands. 2016 wurde der „Taron“ fertiggestellt. Er gilt derzeit als schnellster und längster Multi-Launch-Coaster der Welt. So werden Achterbahnen bezeichnet, die nicht über einen Hügel starten, sondern auf einer relativ geraden Strecke katapultartig beschleunigt werden.
1.30 Minute werden die Fahrgäste durch Holzhütten und Tunnel, haarscharf vorbei an Felsenkonstruktionen gejagt. Fast jede Sekunde wird der Körper in eine andere Richtung geschleudert. Auch erst 2016 eingeweiht wurde die Achterbahn „Raik“ – nicht ganz so rasant und daher eher familiengeeignet.

Als modernste Wasserbahn der Welt gilt die „Chiapas“. Mal geht es vorwärts, mal geht es rückwärts. Rund 5 Minuten dauert die Fahrt. In der Zeit gibt es viel zu sehen, aber auch viele Stellen, wo Ihr ordentlich nass werden könnt. Derzeit ist das nächste Highlight in Brühl bereits im Bau: der „Fly“ soll die größte Flying Coaster Achterbahn (hier hängen die Wagen unter den Schienen) der Welt werden.

Die Eintrittspreise pro Person:

  • 4 bis 11 Jahre 37 Euro.
  • Ab 11 Jahre 47,50 Euro.
  • Ab 60 Jahre 37 Euro.
  • Jugendliche bis 17 Jahre in der Gruppe (ab 15 Personen) 36 Euro.
  • Erwachsene in der Gruppe 42,50 Euro.

Auch im Phantasialand finden jährlich Aktionen für Jugendgruppen und insbesondere Jugendfeuerwehren statt. Darauf solltet Ihr auf jeden Fall achten. Schaut einfach hin und wieder auf www.phantasialand.de.

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Rund um Filmhelden

Der zweite große Freizeitpark in Nordrhein-Westfalen ist der Movie Park in Bottrop-Kirchhellen. Er geht 2018 in seine 22. Saison. Pünktlich zum 20. Geburtstag vor 2 Jahren eröffnete die neue Achterbahn “Star Trek: Operation Enterprise”. Die 40 Meter hohe Bahn ist ein sogenannter Launch Coaster. Rund herum ist ein neuer Star Trek-Themenberech entstanden. Insgesamt können sich Besucher des Movie Parks auf sieben Themenbereiche freuen: Hollywood Street Set (mit 4D-Kino und 4D-Simulator), Streets of New York (mit Indoor-Achterbahn), The Old West (mit Holzachterbahn und Freifallturm), Nickland (mit SpongeBob-Wasserspiel), Santa Monica Pier (mit Riesenrad und Wasserskirondell), Adventure Lagoon und Federation Plaza (mit der Star Trek-Achterbahn).

Eintrittspreise:

  • Ab 12 Jahre bei Onlinebuchung ab 29 Euro und an der Tageskasse ab 39,50 Euro.
  • Zwischen 4 und 11 Jahren sowie ab 65 Jahre bei Onlinebuchung ab 29 Euro und an der Tageskasse ab 30 Euro.

Der Movie Park bietet für Gruppe ab 15 Personen folgenden Eintrittspreise: 21 Euro bei Buchungen mindestens 14 Tage im Voraus, 23 Euro bei Buchungen zwischen 3 und 13 Tagen im Voraus. Je 10 Personen ist ein Begleiter frei.

Wenn Ihr mehr über den Movie Park in Bottrop erfahren möchtet, klickt auf www.movieparkgermany.de.

Last but not least: Die Nummer 1 der deutschen Freizeitparks

Zum Abschluss kommen wir zur Nummer 1. Zwar ist der Serengeti-Park von der Fläche her größer, aber alle anderen Rankings gewinnt der Europa-Park in Rust (BW, Ortenaukreis). Und er ist ein klassischer Freizeitpark. Vor allem bei den Besucherzahlen bricht Rust alle Rekorde: Rund 5,5 Millionen Menschen kommen jährlich in den Europa-Park.

Auch hier prägen die Achterbahnen das Gelände. Der „Silver Star“ beispielsweise überragt mit seinem 73 Meter hohen Lifthill – so wird der erste Hügel einer Achterbahn genannt – fast alles. Nur der Aussichtsturm „Euro-Tower ist 2 Meter höher. In den 3 Minuten Fahrzeit im Silver Star beschleunigt der Wagen auf 130 km/h. Ein Highlight ist auch die massive Holzachterbahn „Wodan – Timburcoaster“. Mit bis zu 100 km/h rattert der Zug über die Schienen, an zwei Stellen kreuzt Wodan andere Bahnen.

Das neue Highlight aber ist das im Sommer 2017 eröffnete „Voletarium“. Es bietet seinen Besuchern in zwei Theatersälen einen Flug über Europa: in der Nacht durch Paris entlang des beleuchteten Eiffelturms, über die Alpen, vorbei am Schloss Neuschwanstein und über Venedig. Und die Reise geht noch viel weiter. Begleitet wird die 5-minütige Tour durch beeindruckende Orchestermusik. Die Passagiere tauchen außerdem ein in die Welt der Flugpioniere Kaspar und Eckbert Eulenstein.

Mit 25 Millionen Euro Baukosten ist das Voletarium die teuerste Einzelattraktion in der Geschichte von Deutschlands größtem Freizeitpark. Erstmals haben Besucher die Möglichkeit, ein Zeitticket zu erwerben, das dazu berechtigt, zu einer festgeschriebenen Uhr- und ohne größere Wartezeit das Voletarium zu erleben.

Ein Jahr zuvor weihte der Europa-Park seinen Themenbereich Irland ein. Sehr familien- und kinderfeuerwehrfreundlich. Hier tu-ckern bunte Traktoren durch eine Scheune, vorbei an Obst- und Gemüsegärten – eine kleine Achterbahn zieht sich an einem Felsen hinauf und gleitet anschließend über grasgrüne Hügel hinweg, auf der Schafe weiden. Der 14. europäische Themenbereich ist mit seinen Fahrgeschäften sowie knapp 4.000 Pflanzen zur grünen Insel in dem Ruster Freizeitpark geworden.

Die Eintrittspreise für den Europa-Park in der Sommersaison 2018:

  • 4 bis 11 Jahre 42,50 Euro pro Person.
  • Ab 12 Jahre 49,50 Euro pro Person.
  • Ab 60 Jahre 42,50 Euro pro Person.

In der Gruppe ab 20 Personen kostet der Eintritt jeweils 42 Euro. Aber auch hier lohnt es sich, als Jugendfeuerwehr mit Angabe der Gruppengröße direkt nachzufragen. Mehr Informationen zum Europa-Park gibt es im Netz: www.europapark.de.

Abschließend ein wichtiger Hinweis von uns: Bei Gruppenausflügen in Freizeitparks sind grundsätzlich Voranmeldungen sinnvoll, bei vielen Parks sogar notwendig. Sonst wird der Gruppenpreis nicht wirksam.

11 Schritte zur Ferienfreizeit

Ein Kommentar zu “11 Freizeitparks in Deutschland”
  1. Lars Busse

    Sehr geehrte Damen und Herren, ich beziehe mich auf Ihren Artikel der einige Freizeitparks in Deutschland für Jugendfeuerwehren beleuchtet. Ich weiß nicht, wie Sie auf genau diese Auswahl gekommen sind aber das dort die Westernstadt “Pullmann City” im Harz auftaucht, hat mich schauen lassen. Wir waren vor fünf Jahren mit unserem Zeltlager in Clausthal – Zellerfeld und haben in diesem Zuge die Westernstadt besucht. Für Westernfans und vielleicht auch Pferdefreunde ist der Freizeitpark sicher interessant und hat auch einiges zu bieten. Es wird auf Originalität und Detailtreue geachtet. Aber für Jugendgruppen ist der Park meines Erachtens völlig ungeeignet. Fast alle Attraktionen kosten extra Geld. Kaum Fahrgeschäfte und Abenteuerspielplätze. Keine Picknick Flächen und die Preise für Getränke und Speisen sind unverschämt. Ich werde diesen Park mit Jugendgruppen nicht mehr aufsuchen. Da gibt es wesentlich bessere Alternativen, wenn auch kleiner, wie zum Beispiel das Rastiland, der Pottspark, der Jaderpark und das Fort Fun. Aber auch der Zoo Hannover bietet herrliche Abwechslung und lehrreiche Führungen in abenteuerlicher Umgebung. Leider haben Sie nur die großen Parks erwähnt, wobei da dann sicher auch die Warener Brother Movi World fehlt. Die kleinen, regionalen Parks sind auch sehr schön und bieten überraschende Attraktivität. Oft reicht aber auch mal ein Höhlen-, Bergwerks-oder Burgbesuch wenn er gut vorbereitet ist. Wasserskianlagen und ähnliches sind auch tolle Freizeitaktivitäten. Letztes Jahr waren wir an der Nordsee und haben mit einem Wattführer des NABU eine sehr lehrreiche, interessante und kurzweilige Wattwanderung gemacht. Ich habe viele solcher Plätze in Deutschland, hauptsächlich Norddeutschland selbst erkundet und war immer wieder überrascht und begeistert.

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