Neue Technik für Wasserretter

Düsseldorf/Münster (NW) – In Zukunft kommt der Wasserretter per Quad und Jetski. Kleine mobile und schnelle Einheiten sollen die Defizite an den Stränden von Nord- und Ostsee sowie vielen Binnengewässern verringern helfen. Auf der Messe “Medica” in Düsseldorf stellte Dr. Stefan Lührs, Notarzt und Inhaber der Firma Lührs Rescue, sein für Deutschland neues Wasserrettungskonzept vor.

Neues Konzept für die Wasserrettung: Mit einem Jetski sollen die Retter den Verunglückten in kürzester Zeit erreichen. Foto: Lührs Rescue
Neues Konzept für die Wasserrettung: Mit einem Jetski sollen die Retter den Verunglückten in kürzester Zeit erreichen. Foto: Lührs Rescue

Neu ist dabei vor allem die Kombination eines gelänegängigen Quads mit einem speziell hierfür entwickelten Transportanhänger für den Jetski. “Damit sind die Wasserretter in der Lage, in kürzester Zeit jeden Punkt eines Gewässers zu erreichen, um dort den Jetski zu Wasser zu lassen”, erläutert Dr. Lührs. “Und Zeit ist einer der wichtigesten Faktoren für eine erfolgreiche Rettung.” Der von der Firma Harbeck gebaute Anhänger transportiert neben dem Jetski auch weitere Wasserrettungsausrüstung und kann wahlweise auch von einem Jeep oder anderen geeigneten Zugfahrzeugen gezogen werden.

Beim Rettungs-Jetski handelt es sich um einen Yamaha WaveRunner VX. “Dieser Typ wird weltweit bereits zur Wasserrettung insbesondere in Flachwasserzonen und Strandabschnitten mit starker Brandung eingesetzt”, so Dr. Lührs. “Dort haben sie sich aufrgund ihrer Schnelligkeit und Wendigkeit bewährt.” Angetrieben wird der Jetski von einem 4-Takt-Einspritzer mit 1052 ccm Hubraum und 102 PS. Das 3,22 Meter lange, 1,17 Meter breite und 1,15 Meter hohe Wassergefährt wiegt 319 Kilogramm. Es bietet 70 Liter Stauraum zur Unterbringung der medizinischen Ausrüstung. Neben einer Folienbeklbung spendierte Dr. LÜhrs dem Jetski eine Sondersignalanlage von Hella mit LED-Technik.

Hinterlasse einen Kommentar

Das könnte dich auch interessieren: