München: Feuer auf dem Viktualienmarkt

München – In der Nacht zu Freitag brannte auf dem Viktualienmarkt in der Münchener Altstadt ein Verkaufszelt ab. Der Brand drohte sich auf Bäume und neben stehenden Marktstände auszubreiten.

Der Notruf ging um 1.54 Uhr in der Leitstelle ein. Ein Passant hatte den Brand bemerkt und der Feuerwehr gemeldet. Der Disponent alarmierte die Berufsfeuerwehr sowie freiwillige Kräfte. Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte das zirka vier mal zehn Meter große Zelt in voller Ausdehnung.

Unter Atemschutz gingen die Feuerwehrkräfte mit drei C-Rohren zur Brandbekämpfung vor. Sie bekamen die Flammen schnell unter Kontrolle. Angrenzende Bäume wurden durch die Hitzeeinwirkung beschädigt. Doch eine Brandausbreitung konnte die Feuerwehr verhindern.

Der abgebrannte Marktstand hatte dem Verkauf von Lebensmittel, unter anderem Pilze, und Dekoartikeln gedient. Die Polizei beziffert den Schaden auf zirka 15.000 Euro. Vor einer Woche war es in der Nacht zu einem Kleinbrand am gleichen Zelt gekommen. Die Polizei sucht Zeugen, die etwas beobachtet haben könnten, was im Zusammenhang mit den Bränden stehen könnte.

“Feuer aus!” nach dem Brand eines Verkaufszeltes auf dem Münchener Viktualienmarkt. Foto: Branddirektion München

 

7 Kommentare zu “München: Feuer auf dem Viktualienmarkt”
  1. wann bekommt münchen eigentlich mal neue schutzkleidung? weil die hose sieht nich grad mehrlagig aus und die jacke macht auch nich s ein guten eindruck. oder sind die anzüge vergleichbar mit HuPF?

  2. wann bekommt münchen eigentlich mal neue schutzkleidung? weil die hose sieht nich grad mehrlagig aus und die jacke macht auch nich s ein guten eindruck. oder sind die anzüge vergleichbar mit HuPF?

  3. Vor einigen Jahren wurde in München noch die Anschaffung von mehrlagigen Hosen mit der “Begründung”, die Einsatzkräfte bräuchten ein Wärmefenster in der Kleidung, abgelehnt. Scheinbar hat sich da die Erkenntnis, daß es sich dabei eher um eine Hitzeschutzlücke handelt, noch nicht durchgesetzt. Sie dazu auch:
    http://www.feuerwehrverband-bayern.de/cms/service/florian_kommen/florian_kommen_59.pdf
    und die Beurteilung durch andere Feuerwehrkräfte: http://www.atemschutzunfaelle.de/download/Stellungnahme_Bay.pdf

  4. Schon seltsam, wesentlich kleinere Feuerwehren haben komplett auf PBI Gold umgestellt und die drittgrößte BF Deutschlands rückt noch mit solcher Kleidung aus…Aber für 58 HLF war genug Geld da…Fahrzeuge schützen aber keine Einsatzkräfte!

  5. FF München

    Seltsam ist das nicht! Ihr müsst euch mal vorstellen was das kostet. Man müsste ja nicht nur die BF umstellen auf neue Kleidung, sondern auch die FF. Ich meine das handelt sich da mal schnell um ca 2500 Männer und Frauen. Dazu kommt noch die 2. Kleidung bzw. Ersatzkleidung. Sprich mal schnell 5000 Jacken und Hosen usw.
    Aber ja, ich gebe zu, die Hosen sind jetzt nicht die besten, aber dafür sind die Jacken gut! Mann kann ned alles haben, dafür haben wir erstklssiges Material und ne 1a Ausbildung!

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