Millionenauftrag für Iveco Magirus

Ulm (BW) – Großauftrag für die Iveco Magirus Brandschutztechnik GmbH: Der Ulmer Aufbauhersteller wird Brasiliens Flughäfen mit 80 neuen Flughafenlöschfahrzeugen ausstatten. Die Fahrzeuge werden an insgesamt 27 Flughäfen stationiert. Das Auftragsvolumen beträgt rund 53 Mio. Euro. Dieser Auftrag ist nach Firmenangaben der größte in der Geschichte von Iveco Magirus.

Die Fahrzeuge werden an Infraero ausgeliefert (Empresa Brasileira de Infra-Estrutura Aeroportuaria). Infraero betreibt als öffentliches Unternehmen Flughäfen, Flugsicherungen und Frachtlogistik-Terminals in Brasilien. Das Dienstleistungsspektrum reicht von Luftfracht und Zolldienstleistungen über das Management von Boarding, Landungen, Gebühren etc. bis hin zu allen Flugsicherungsdiensten, Navigationsunterstützungen, Telekommunikations- und meteorologischen Diensten. Die Großbestellung erfolgt vor dem Hintergrund der FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft, die 2014 in Brasilien stattfindet.

Flughafenlöschfahrzeuge von Iveco Magirus. Foto: Hegemann
Flughafenlöschfahrzeuge von Iveco Magirus. Foto: Hegemann
10 Kommentare zu “Millionenauftrag für Iveco Magirus”
  1. Werden die FLF s bei Magirus nicht im Werk in Italien gefertigt?
    Mir war da sowas. Wenn es so wäre, hätten die Deutschen Standorte ja eh nix davon.

  2. Redaktion Feuerwehr-Magazin

    @Volker: Die neuen Fahrzeuge (wie auch im Bild zu sehen) werden in Ulm hergestellt.

  3. Alexander Kassecker

    Hat nicht Rosenbauer vor einigen Monaten/Jahren ebenfalls den Zuschlag für 80 Flughafenlöschfahrzeuge für Brasilien für die dortige WM bekommen? Benötigt Brasilien wirklich 160 neue FLF oder hats R verbockt?

  4. Laut meines wissens werden die FLF nicht in Ulm gebaut sondern in Brescia.
    und Rosenbauer hat den Auftrag wieder zurückgegeben da sie ihn vermütlich nicht einhalten können

  5. Sueder80

    Rosenbauer hätte 33 Millionen bekommen und Iveco Magirus bekommt 53 Millionen?

    Nicht das da hinterher jemand auf sein Geld wartet oder auf den Fahrzeugen sitzen bleibt.

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