Bei Einsatzfahrt tödlich verunglückt

Erkelenz (NW) – Bei einem schweren Unfall mit einem Feuerwehrfahrzeug ist am Montagabend ein 33 Jahre alter Feuerwehrmann im Kreis Heinsberg ums Leben gekommen. Wie “RP online” berichtet, war der Kamerad Beifahrer in einem Wechselladerfahrzeug (WLF), das von einem 56-Jährigen gesteuert wurde. Der Maschinist erlitt bei dem Unfall so schwere Verletzungen, dass er mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden musste.

Das Wechselladerfahrzeug befand sich auf der Fahrt zu einem Gebäudebrand, als es außer Kontrolle geriet und sich überschlug. Nach ersten Erkenntnissen war das WLF zuvor auf einer Landstraße bei Kaulhausen nach rechts von Fahrbahn abgekommen. Nach dem Überschlag blieb der Mercedes auf der Beifahrerseite auf einem einem Feld liegen. Die Besatzung hatte Atemluftflaschen von der Wache in Erkelenz zu der Brandstelle in Borschemich transportieren sollen.

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Tödlicher Unfall mit Feuerwehrfahrzeug bei Erkelenz: ein Feuerwehrmann starb, als sich dieses Wechselladerfahrzeug überschlug. Foto: Jungmann
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34 Kommentare zu “Bei Einsatzfahrt tödlich verunglückt”
  1. firemansven

    Schrecklich !
    Jeder Unfall ist einer zu viel ! Unser Beileid gilt der Familie des tödlich verletzten Kameraden und hoffentlich gute Genesung dem zweiten am Unfall beteiligten Kameraden. Die Kameraden der FF Meißen

  2. R.I.P

    Echt Traurig sowas :-((
    Ich wünsche allen Angehörigen Alles Gute und den Feuerwehrkameraden natürlich auch.

    Liebe Grüße aus dem Norden.

  3. Michael

    zuschnell gefahren sag ich mal,auf der straße fahr ich immer 60km mehr net …

  4. @ Michael: Doofes Kommentar. Im Einsatz kann man jawohl nicht schleichen…

  5. Notrufprotokoll

    @André: Mit einem WLF und PA-Flaschen auf dem Weg zum Einsatz kann man sehr wohl “schleichen”, bei einem Fahrzeug mit derart schlechten Fahreigenschaften mit einem WLF ist das sogar angebracht!

    Ich bin mehr als verwundert, dass ein 56jähriger Maschinist anscheinend einen solche rasanten Fahrstil an den Tag gelegt hat!

    Nichts desto trotz, eine ganz bittere Geschichte, mein aufrichtiges Beileid!

  6. lalülala

    @ Michael und André
    solche Kommentare treiben mich zur Weißglut, denn sie tragen nichts zur Sache bei und diskreditieren sich eigentlich selbst.
    Es ist bedauerlich, dass es bei Einsatzfahrten immer wieder zu leider auch schweren Unfällen kommt.
    Wir müssen uns daher ernsthaft Gedanken über die Schulung unserer Maschinisten und die Sensibilisierung für das führen schwerer Einsatzfahrzeuge machen, gerade und erst recht, wenn wir jetzt mit dem “Feuerwehrführerschein” noch mehr Verantwortung auch in junge Hände legen – und wir müssen uns vor Augen halten, dass das führen von Fahrzeugen unter Extrembedingungen für die meisten von uns nicht zum Alltagsgeschäft gehört. Das sind Fragen, auf die jede Wehr eine Antwort finden muss und man nicht einfach Vermutungen loslässt, von wegen zu schnell gefahren und im Gegenzug der Konter von wegen dem “schleichen”.
    Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen

  7. SELBER SCHULD ZWAR SCHEIßE SOWAS ZU SAGEN ABER UNS IN NIEDERSACHSEN WIRD BEIGEBRACHT EILE MIT WEILE LIEBER LANGSAM ZUM EINSATZ ORT ALS GARNICHT

  8. @Michael: Glaube du hilfst niemandem mit diesem überflüssigen Kommentar. Ob der Fahrer des Fahrzeuges zu schnell war oder nicht, kannst DU ja wohl nicht beurteilen. Selbst wenn, kann man sich solche Aussagen an dieser Stelle sparen. Gerade wenn DU selber ein Mitglied der Feuerwehr bist, solltest DU wissen, wie man sich angemessen verhält. Und ganz toll, dass DU da nur
    60 km(h) fährst.

  9. Marcel F.

    @ Michael: Dieser Kommentar ist ja mehr als dumm ! Diese Menschen setzen ihr leben aufs spiel für das leben anderer menschen ! Da beeilt man sich und dann ist dein kommentar ja mal garnicht angebracht

  10. Christian

    Mein aufrichtiges Beileid an den Angehörigen und den Kamerraden. Kamerad der FF Seelow

  11. Aufrichtigs Beileid den Angehörigen und Kammeraden

    @ Andre´: Was hat angepasste Geschwindigkeit mit schleichen zu tun?
    wenn die Straßenverhältnisse nur eine Geschwindigkeit von 60km/h hergeben dann ist das halt so.
    Schneller zu fahren wäre einfach nur Unverantwortlich.
    Und ein GW-AS ist Einsatztaktisch nu nicht gerade das am dringenst benötigte Fahrzeug.
    Der Nachteil bei den FF ist halt du hast Fahrer die bis auf die Einsatzfahrzeuge kaum Lkw fahren.
    Wo soll denn da die Erfahrung herkommen, und dann noch der Stress der mit der Einsatzfahrt verbunden ist.

  12. Leider ist das mal wieder ein Beispiel dafür, dass man nie umsichtig genug sein kann. Mein Beileid den Angehörigen und Kameraden. Und gute Besserung dem Fahrer.

  13. Ich kannte Ihn Persönlich .. sowas schmerzt sehr. Und dann noch so dumme Kommentar, da platzt mir der Kragen

  14. Spekulationen über Unfallursache sind hier sehr überflüssig und sollten stets den Leuten vorbehalten sein, die auch Ahnung davon haben. Und damit meine ich nicht selbst ernannte Sachverständige!

    Mein Beileid den Familienangehörigen sowie den Feuerwehrkameraden. Ich hoffe das sie alle viel Kraft haben um diese schwere Zeit überwinden zu können

  15. Ich muss JENS Recht geben…

    Mein Beileid an alle angehoerigen…
    So etwas ist einfach nur schlimm…
    Und dann noch spekulationen machen, obwohl man nicht viel genaues weiss…
    Das verstehe ich nicht…

  16. Hilmar Schröder

    So ein Unfall ist immer tragisch. Mein Beileid gilt den Familienangehörigen
    sowie den Feuerwehrkameraden und Feuerwehrkameradinnen.

    von:
    Hilmar Schröder
    Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken
    Löschbezirk 15 Gersweiler

  17. Ik ben het volkomen eens met de uitspraken van Jens en sluit mij hier dan ook bij aan.

    Nederlands spreekwoord : De beste stuurlui staan altijd aan wal.

  18. Zuerst ein mahl mein aufrichtiges beileid an die Familienangehörigen des verstörbenen Kammerraden, und gute besserung dem Fahrer.

    Desweiteren muss ich dem @lalülala recht geben, dass den meisten einfach die Berufserfahrung fehlt und selbst den Berufskraftfahrern setzt der stress der einsatzfahrt zu auch wenn diese es nicht zu geben wollen.

    Da muss unbedingt etwas geändert werden, nur einer von vielen vorschlägen ist wesendlich mehr bewegungsfahrten für die, die wenig erfahrung haben!

    mit Kammerradschaftlichen grüssen eines Kammerraden der FF aus der “Gemeinde Titz”

  19. Feuerwehr aus dem Kreis

    Der Fahrer war ein sehr erfahrener und besonnener Berufsfeuerwehrmann (56 Jahre) der Kreisleitstelle, der mit Sicherheit mehr Erfahrung auf dem Gebiet des Führens von Kraftfahrzeugen hatte als 90 % der Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Außerdem gehörte er lange Jahre einer größeren Freiwilligen Feuerwehr im Kreis Heinsberg als Führungskraft an.
    Die Unfallursache sowie Aussagen über den Fahrer schmerzen jeden hier im Kreis Heinsberg Jeden, der die Situatuion kennt. Ich bitte daher, von weiteren Mutmaßungen abzusehen.

    mit kameradschaftlichem Gruß

  20. Mein Beileid an die Angehöriger und Kameraden!

    Mutmaßungen über die Unfallursache helfen NIEMANDEM!

    ICH FINDE ES TRAURIG,DASS SOLCHE AUSSAGEN HIER ÜBERHAUPT VERÖFFENTLICHT WERDEN!!! Meinungsfrei hin oder her!

  21. Puschel

    mein aufrichtiges beileidt. ich kann mir gut vorstellen wie sich die kameraden und die familie jetzt fühlt. haben im mäarz ebendfalls einen kameraden bei einem unfall auf dem weg zur ausbildung mit dem t4 verloren. die andern vier waren leicht verletzt und einer schwer. und das obwohl der fahren statt erlaubten 80 nur 60 gefahren ist. sowas kann man nicht vorhersehen das passiert einfach. dafür kann gar niemand was.

    und son scheis hier mit der geschwindigkeit rein zuschreiben kann man lassen ich wünsche niemanden sowas. und das passiert nicht nur wegen der geschwindigkeit bei uns war es glätte. das geht so schnell.
    mein aufrichtiges beileid noch mal an alle kameraden und an die familie halten jetzt in dieser schweren zeit zusammen. wir haben es auch geschafft. und gute besserung an den schwer verletzten kameraden.

    lg aus dem norden

  22. @ all: also wenn mann keine ahnung hat davon was pasiert ist sollte mann einfach mal die backen still halten es ist sehr schrecklich das so etwas pasiert ist also muss mann hier nicht dumm rumm labbern ! ihr seit ja wohl alle bei der feuerwehr und ihr wisst wie das ist ihr wollt auch schnell hilfe leisten also nicht dumm rumspekulieren sondern einfach mal nachdenken was mann hier von sich gibt .

    MEIN BEILEID DER FAMILIE UND DEN KAMARADEN DES VERSTORBENEN

  23. Hallo!
    Ich bin keín Feuerwehrmann, kannte den Toten und kenne die Strecke. Wenn da 2 PKW aneinander vorbeifahren, wird es schon ein eng. Die Strecke ist gerade jetzt durch die landwirtschaftliche Nutzung sehr schlecht einsehbar, megakurvig und wenn man da mit einem LKW unterwegs ist, bei Dunkelheit = schlechte Sicht und Gegenverkehr kommt…
    Viel Raum für Spekulationen sicherlich…

    Die Fakten… Ein 20 Jahre altes Fahrzeug hat – vor allem ohne Gurte(!) – meiner Meinung nach nichts mehr auf der Straße verloren… Sorry! Tragisch, wenn neue Fahrzeuge (nicht aufgerüstet?) nicht genutzt werden… Es ist furchtbar für die Angehörigen, die leiden wie Hund. Jetzt gilt es ähnliches zu vermeiden…
    Unsere Gedanken sind bei den Angehörigen und beim verletzten Fahrer, dem wir alle schnelle und vollständige Genesung wünschen. Morgen ist die Beerdigung und die immense Beteiligung zeigt uns, was für ein besonderer Mensch von uns gegangen ist. Tragisch und unnötig aber die Realität ist wie sie ist. Mein großer Respekt gilt allen, die bereit sind ihr Leben zu geben für andere!!!

  24. Jan Grahmann

    Also erstmal auch mein Beileid für die Familie des verstorbenen Kameraden und gute Besserung dem verletzten Kameraden.

    Ich kann nur zu diesem Gespräch hier sagen das ich es echt scheiße finde was manche hier schreiben. Was endlich zum Unfall geführt hat sollen ausgebildete Sachverständige klären, nich irgendwer der hier das liest und dann Vermutungen anstellt.

    von:
    Jan Grahmann
    Freiwillige Feuerwehr Saarbrücken
    Löschbezirk 12 Malstatt-Burbach

  25. Hallo,

    zum einen ist es sehr tragisch und traurig, dass ein solcher Unfall auf einer Einsatzfahrt passiert.
    Zum anderen finde ich diese elende Diskussion ob schnell fahren oder “schleichen” in dieser Form einfach nur repektlos den Angehörigen des tödlich verunfallten Kollegen gegenüber ist.
    Ich selber arbeite bei der Zeitung und sehe Tag für Tag, dass sich die Kameraden ehrenamtlich in den Dienst des Nächsten stellen.
    Jeder gibt sein Bestes um zu helfen oder Leben zu retten.
    Da ist es doch müßig, über solche Dinge noch lange zu diskutieren.
    Mein Beileid gilt den Hinterbliebenen.
    Manuela Horrig

  26. Maik Müller

    Unsere aufrichtige Anteilnahme den Hinterbliebenen des verunglückten Kameraden
    und gute Genesung des verletzten Kameraden! Warum passieren Unfälle eigentlich,
    weil wir Menschen sind und die bekanntlich Fehler machen, da sind wir Freiwilligen nicht davor verschont!! Auch ein technischer Defekt ist ja niemals ausgeschlossen , reicht ein geplatzter Reifen!!!

    Die Kameraden der FF Blankenhain

  27. firemann

    Also ich finde solche Kommentare eine Frechheit. Ob er jetzt zu schnell war oder ob die Fahrbahn schlecht war ist doch unerheblich. Jeder der ein richtiger Feuerwehrmann ist hat bei Einsatzfahrten auch etwas mehr Atrenalin und fährt automatisch etwas schneller als nur 60 KM/H. Hier hat ein Feuerwehrkamerad, der als freiwilliger Helfer in seiner Freizeit anderen Menschen helfen wollte sein Leben verloren und hat Angehörige zurück gelassen. Man sollte sich lieber mal fragen ob das alte Fahrzeug überhaupt noch sicher war und ob man nicht hier mehr Sicherheit für die Freiwilligen Helfer sorgt.
    Und der Kommentar von Dennis finde ich erst recht geschmacklos. Für mich ist dies kein Feuerwehrmann, man sollte hier eher Mitgefühl für die Angehörigen haben.
    An dieser Stelle mein aufrichtiges Beileid für die Angehörigen und die Kameraden und gute Besserung für den schwer verletzten Feuerwehrmann.

    FF Dudweiler

  28. Unser Beileid den Angehörigen und Kameraden.
    Und gute Besserung den schwer verletzten Kamerad.

    Dumme Kommentare kann man sich hier sparen.
    Es ist schlimm genug das sowas basiert.
    Respekt den Leuten die in Ihrer Freizeit anderen helfen.

    Kameraden der

    FF Burkhardtsdorf

  29. Mein großes Beileid an die Familie und gute Besserung an den 2 Kameraden, mal an solche, die denken dass es nur passieren kann wenn man zuschnell fährt. Woher weiß man das der Fahrer selber schuld dran hat, es kann viele gründe haben warum so was passiert auch wenn man langsam fährt. Hab schon einige Lkw Unfälle gesehen, wo geringe Geschwindigkeit zu Unfällen geführt hat, auch zu solch einem. Aber wie gesagt den Ganzen beteiligten alles Gute für die Zukunft.

  30. Unendlich tragisch und traurig die Sache. Was bisher aber überhaupt kein Thema zu sein scheint ist die Tatsache,das das Brandobjekt im Braunkohleabbaugebiet liegt ( lag) ,der Ort schon weitgehend entvölkert ist, das Gebäude sowieso abgerissen worden wäre,und schlußendlich das Gebäude ” kontrolliert” abgebrannt wurde.Wo war die Notwendigkeit einer Alarmfahrt ?? Eine entsprechende Information an die Fahrzeugbesatzung hätte vielleicht das Geschehen verhindern können.

  31. Christian

    Hallo,

    an alle Unfallanalytiker und “Bei uns in Niedersachsen Typen”!
    Klappe zu, denn ihr wart nicht dabei. Dazu habt ihr kein Recht. Ebenfalls waren es Berufsfeuerwehrleute, die sicherlich die Fahreigenschaften des Fahrzeuges kannten. (Tut zwar nix zur Sache ob ehrenamtlich oder beruflich, aber sie waren als Berufsfeuerwehrleute im Dienst)
    Auch war die Strasse bekannt auf der sie verunglückt sind.
    Sind wir nun Kameraden die um einen Kameraden trauern, oder sind wir irgendwelche unprofessionellen Gestalten die sich gegenseiteig bescheuerte Mutmaßungen an den Kopf werfen??!!

    Daniel du fehlst mir!

  32. Waltermann

    Hallo, ich bin zwar nicht bei der Feuerwehr war aber beruflich über viele
    Jahre mit Sonderrechten unterwegs. Und ich muß sagen das ich oft ein höheres
    Risiko als erforderlich eingegangen bin. Nur diese Überlegungen kommen einen
    erst hinterher. Ich glaube da kann sich kein Fahrer von Einsatzfahrzeugen frei- sprechen. Wahrscheinlich habe ich einfach nur mehr Glück ,als die beiden verun-
    fallten Feuerwehrangehörigen ,gehabt.
    Gruß

  33. ich wär ja für jeden Fahrer der Feuerwehr ein Fahrsicherheitstraining durchzuführen zur eigenen Sicherheit und der anderen

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