Notruf lernen per Mausklick

Bremen – Sie heißen Grecco, Rocco und Gina und sehen ein bisschen so aus, als seien sie direkt aus einer Ampel entsprungen. Und wer auf die Seite www.ampelinis.de klickt, sieht auch sofort: das stimmt. Die drei bunten Trickfiguren sind vom Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) e.V. beauftragt worden, für mehr Sicherheit für Kinder zu sorgen.

Bei den Ampelinis darf natürlich auch das Thema Feuerwehr nicht fehlen. Foto: www.ampelinis.deAuf der Internetseite gibt es zahlreiche Spiele für Kinder, mit denen sie sicheres Verhalten in Situationen üben können, die ihnen zu Hause oder unterwegs begegnen. Da die Seite auch für Kinder gedacht ist, die noch nicht lesen können, werden alle Texte von den drei Ampelinis vorgesprochen. Ganz klar, das auf einer solchen Seite die Feuerwehr nicht fehlen darf. Und so können die kleinen User in eine Feuerwache gehen und sich dort durch drei Themen klicken: eine Malseite, den “Haushaltsfeuerwehrschef” und “112”, die Seite für den Notruf.

Beim “Haushaltsfeuerwehrschef” geht es darum, Brandgefahren im Haus zu finden. Zum Beispiel einen defekten Rauchmelder oder das brennbare Tuch über der Schreibtischleuchte. Nach jeder entdeckten Brandgefahr erklären die Ampelinis, was daran so gefährlich ist und wie das Kind der Gefahr begegnen kann. So muss sich der kleine User zuerst durch das Kinderzimmer und später durch die Küche klicken. Neben gefährlichen Situationen sorgen kleine Gimmicks, die es ebenfalls zu entdecken gilt, für Unterhaltung. Am Ende gibt es eine Medaille zum Ausdrucken und Bemalen.

Die Kinder sollen lernen, in ihrer Umgebung Gefahren zu erkennen. Foto: www.ampelini.deBeim Notrufspiel “112” erleben die drei eine Bummeltour durch ihre Stadt. Zunächst wird den Kindern die Nummer und das richtige Absetzen eines Notrufes Erklärt. Dann geht es los. Plötzlich bemerken sie einen Brand in einem Haus, bei dem auch Personen in Gefahr sind. Dann sind die Kinder gefordert und müssen mit dem Handy der drei die Notrufnummer wählen und ihnen helfen, dem Disponenten zu erklären, wo es brennt. Nach diesem ersten Erlebnis lässt der nächste Notfall nicht lange auf sich warten. Ihr Freund Bärmo ist von der Leiter gefallen. Auch diesmal müssen die Kinder wieder helfen, ebenso wie bei einem Autounfall.

031109_Ampelinis_03Um den Kindern den Schrecken zu nehmen, erklären die drei Ampelinis den Kindern, dass alles nur gespielt war und dass sie den Notruf nur in wirklichen Notfällen benutzen dürfen. Das ganze ist überbaus kindgerecht aufgebaut und spannend gemacht. Neben dem Bereich Feuerwehr gibt es auf der Seite noch zahlreiche andere Spiele zu gefährlichen Situationen, zum Beispiel im Freibad, auf dem Spielplatz im Park, im Straßenverkehr, im Wald oder im Haushalt. Weitere Infos gibt es auch bei der Aktion “Das sichere Kind“.

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