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Alle Typen, alle Fahrgestelle - die Fahrzeugtechnik der Feuerwehren in der DDR - teils bis heute im Einsatz - wird hier umfassend vorgestellt.
Kombination aus Löschfahrzeug und flexiblem Logistiker

Schlingmann präsentiert: der neue Varus Castra

Hannover/Dissen – Extremwetterereignisse, neue Gefahrenschwerpunkte und knappe Personalverfügbarkeit stellen die Feuerwehren vor besondere Herausforderungen. Für jeden denkbaren Fall ein Spezialfahrzeug vorzuhalten ist meist nicht nur unwirtschaftlich, sondern häufig auch aus ganz praktischen Gründen (zum Beispiel zusätzlicher Platzbedarf) nicht umsetzbar. Vorhandene Fahrzeuge können in der Regel nicht beliebig erweitert oder umgebaut werden. Als Reaktion auf diese Anforderungen hat Schlingmann ein neues Konzept für Löschfahrzeuge entwickelt: den Varus Castra. Eine Mischung aus vollwertigem Löschfahrzeug und flexiblem Logistiker.

Varus Castra nennt sich die neue Kombination aus vollwertigem Löschfahrzeug und Logistiker von Schlingmann. Das Fahrzeug ist mit einem Lager (daher auch der lateinische Name Castra) versehen, der drei Rollcontainer aufnehmen kann. Die Beladung erfolgt über eine Ladebordwand. Foto: Schlingmann

Auffälligstes Merkmal der “Interschutz-Neuheit”: die Ladebordwand am Heck und die fehlenden hinteren Geräteräume (G5/G6). Hinter der Ladebordwand befindet sich beim Castra (lateinisch für “Lager”) ein Logistikbereich, der mit drei Standard-Rollcontainern bestückt werden kann. So besteht die Möglichkeit, das Fahrzeug je nach Einsatzstichwort flexibel und zielgerichtet zu beladen. Egal ob es um den Aufbau einer Wasserversorgung über lange Wegestrecke, die umfangreiche Absicherung von Einsatzstellen oder zusätzliches Material für die Technische Hilfeleistung geht: Der Einsatzleiter bestimmt den Schwerpunkt.

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Gleichzeitig bietet der Castra alle Vorzüge eines typischen Varus-Löschfahrzeugs: Gruppenkabine für bis zu neun Personen, Aufbaugerippe aus rostfreiem Edelstahl, vier vollwertige Geräteräume, pneumatisch ausschwenkbare Tritte, Wassertank mit 2.000 (oder mehr) Liter Inhalt, Dachbeladung, Leiterentnahmehilfen, Schaumtank, Druckzumischanlage, Dachwerfer und vieles mehr. So ist jederzeit die Ausstattung für einen umfangreichen Erstangriff verfügbar, unabhängig von der Beladung des Logistikbereichs.

Optimal integriert: Mittschiffspumpe und STT-Tank

Die Feuerlöschkreiselpumpe ist beim Castra mittschiffs, das heißt oberhalb der Hinterachse, in den Aufbau integriert und wird über das vom Varus MSP bekannte Pumpenbedienfeld am Heck bedient. Der Wassertank in platzsparender STT-Bauweise (STT steht für Schlingmann-Tank-Technologie) ermöglicht selbst bei 2.000 Liter Volumen noch eine Durchladung von langen Gegenständen in den vorderen Geräteräumen (G1/G2). Dieser Platz kann beispielsweise für eine Rettungsplattform oder Räumgeräte und Werkzeuge genutzt werden.

Die Feuerlöschkreiselpumpe ist mittschiffs eingebaut. Das Bedienfeld ist in die Rückleuchtenblende integriert. Foto: Schlingmann

Dank der Gestaltung des Hecks ist der Dachaufstieg jederzeit möglich – und zwar ohne den Zugang zur Ladebordwand des Castra zu beschränken. Gleichzeitig kann die Aufstiegsleiter als Hilfe zum Besteigen der geöffneten Ladebordwand genutzt werden. Auch die Kombination mit Leiterentnahmehilfen ist problemlos möglich. Und die Integration des Pumpenbedienfelds in die Rückleuchtenblende spart nicht nur Platz in den Geräteräumen, sondern ermöglicht dem Maschinisten auch einen besseren Überblick über das Geschehen am Fahrzeug und der Einsatzstelle.

Mit dem Varus Castra hat die Feuerwehr die Möglichkeit, flexibel zu reagieren und die Beladung bedarfsgerecht anzupassen. Welche vielfältigen Optionen das Konzept bietet, zeigt Schlingmann dann 2021 auf der Interschutz in Hannover. 

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Kommentar zu diesem Artikel

  1. An sich eine Interessante, und durchdachte Lösung! Vor allem für Feuerwehren die nicht unbedingt 20 verschiedene Fahrzeuge im Stall haben wollen, des Weiteren eine gute Alternative für Ortsfeuerwehren, die neben der Aufgabe der Brandbekämpfung, so auch noch die Logistik oder andere Aufgaben im Gemeindegebiet übernehmen können! Ist natürlich alles nicht nach Norm und wird wieder viele Kritiker finden, aber schön das Schlingmann sich Gedanken macht!

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