Landkreis Harz will eigenes Löschflugzeug

Wegen Wartung: Hubschrauber unterbrachen Löscheinsatz

Halberstadt (ST) – Die Löscharbeiten beim verheerenden Waldbrand am Brocken (Kreis Harz) sind beendet. Dabei kam es während des Einsatzes zu Problemen: Nach MDR-Informationen musste die Bundespolizei zwischenzeitlich aus Wartungsgründen ihre Hubschrauber abziehen – und hatte keinen Ersatz.

Symbolbild: Eine EC 155 der Bundespolizei ist mit einem Außenlastbehälter bei Löscharbeiten im Harz unterwegs. Auch Hubschrauber des Typs Super Puma wurden eingesetzt. Doch an einem Tag wurden plötzlich alle Maschinen dieses Typs wegen Wartungsarbeiten abgezogen.. (Bild: Hegemann)

Ausgerechnet am 7. September, dem Tag, an dem die Hubschrauber Feuerwehrleute zum Löschen von Glutnestern in die Brandregionen transportieren sollten, sind sie nicht da. Sie wurden nach Informationen des MDR für eine jährlich notwendige Wartung abgezogen. Demnach werden an einem Tag im Jahr alle Hubschrauber der Super-Puma-Serie der Bundespolizei zum selben Zeitpunkt überprüft.

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Hier geht’s zum Originalbeitrag des MDR: „Hubschrauber unterbrachen Löscharbeiten im Harz wegen Routine-Wartung“ (MDR Online vom 22.09.2022)

Harz: Kreistag möchte eigenes Löschflugzeug

Der Landkreis Harz will der erhöhten Brandgefahr in seinen Wäldern mit einem eigenen Löschflugzeug begegnen. Zuletzt mussten Flieger aus Italien bei Löscharbeiten aushelfen. Nun hat der Kreistag den Weg für eine eigene Maschine freigemacht.

Auch hierzu hat der MDR einen Beitrag veröffentlicht: „Waldbrände im Harz: Kreistag gibt grünes Licht für eigenes Löschflugzeug“ (MDR Online vom 22.09.2022)

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