Nach Serie von Bränden

Zwei Feuerwehrmänner verdächtigt: Besonders schwere Brandstiftung und versuchter Mord

Offenbach am Main (HE) – Nach einer Serie von Brandstiftungen in Offenbach am Main hat die Polizei zwei Tatverdächtige festgenommen. Dabei handelt es sich laut gemeinsamer Pressemeldung der Staatsanwaltschaft Darmstadt und des Polizeipräsidiums Südosthessen um Feuerwehrleute der FF Offenbach-Rumpenheim.

In Offenbach am Main wird zwei freiwilligen Feuerwehrleuten besonders schwere Brandstiftung und versuchter Mord vorgeworfen. Symbolfoto: Olaf Preuschoff

Bereits 2015 begann die Brandserie, die insgesamt einen Schaden im mittleren sechsstelligen Euro-Bereich verursacht haben soll. Unklar ist, ob die 20 und 21 Jahre alten Tatverdächtigen für alle Ereignisse verantwortlich gemacht werden können. Direkt zur Last gelegt werden ihnen Feuer im August und September dieses Jahres, bei denen sie vier Gartenhütten, ein leerstehendes Mehrfamilienhaus sowie einen Holzzaun angezündet haben sollen.

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Ihren Höhepunkt erreichte die Brandstiftungs-Serie mit einem Feuer in einem Mehrfamilienhaus am 31. Oktober 2019. Vier der 28 anwesenden Hausbewohner waren leicht verletzt worden. Der Brand war gegen 1.20 Uhr im Keller des Hauses ausgebrochen.

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Nachdem Polizei und Feuerwehr bereits den Verdacht hatten, dass die Brandstifter aus den Reihen der Aktiven kommen könnten, standen die verdächtigten Kameraden bei diesem Einsatz schon unter Beobachtung. Ihre Festnahme erfolgte im Anschluss.

Das zuständige Amtsgericht erließ gegen die Tatverdächtigen auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl wegen besonders schwerer Brandstiftung in Tateinheit mit versuchtem Mord. Beide wurden nach der richterlichen Vorführung in Haft genommen.

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