Zurück zu den Wurzeln

Kommentar zur Reportage Flugplatzfeuerwehr Bückeburg

Bückeburg (NI) – Die Flugplatzfeuerwehr der Heeresflieger in Bückeburg (Kreis Schaumburg) für eine Reportage im Feuerwehr-Magazin zu besuchen, war für mich mehr als eine reine Dienstreise.

Kommentar: Sven Buchenau, Redakteur Feuerwehr-Magazin

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Wie nach Hause kommen. So fühlte sich der Tag bei der Flugplatzfeuerwehr in der Schäfer-Kaserne in Bückeburg an. Mit dem Standort ist meine Familiengeschichte eng verbunden. Mein Großvater stammte aus Ostpreußen und war jung in die Freiwillige Feuerwehr eingetreten. Seine Familie gründete er in Frankfurt/Oder. Im Zweiten Weltkrieg leistete er als Feuerwehrmann seinen Dienst auf einem besetzten holländischen Flugplatz.

Gruppenfoto mit zwei Wachabteilungen der Flugplatzfeuerwehr Bückeburg. Foto: Sven Buchenau

Nach dem Krieg kam er in Kriegsgefangenschaft nach Bückeburg. Dort baute das englische Militär den Flugplatz und nahm ihn 1946 in Betrieb. Schließlich leistete mein Großvater auch hier, nur diesmal für die Engländer, seinen Feuerwehrdienst. Meine Großmutter, Mutter (damals 4 Jahre alt) und Onkel folgten ihm als Flüchtlinge nach Bückeburg – und blieben.

An meinem 10. Geburtstag (1987) folgte ich meinem Bruder und trat offiziell in die Jugendfeuerwehr Müsingen, dem Dorf südlich vom Flugplatz, ein. Weil unser Jugendwart Bordwart bei der Bundeswehr war, durfte unsere JF auf dem Sportplatz der Schäfer-Kaserne trainieren. Außer ein Schulpraktikum in der 9. Klasse absolvierte ich bei den Heeresfliegern meinen Wehrdienst (1998/99). In der Heeresflieger-Versuchsstaffel 910 (damals Halle 2) erhielt ich einen bekannten Vorgesetzten: meinen älteren Bruder, der dort als Fluggerätemechaniker arbeitete.

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Zu dieser Zeit war ich am häufigsten bei der Flugplatzfeuerwehr. Nicht nur, weil ich die Feuerlöscher aus Halle 2 nach und nach zur Überprüfung in die Feuerwache brachte, sondern auch, weil der damalige Chef der Flugplatzwehr in Müsingen wohnte und wir dort gemeinsam zur Feuerwehr gingen. Meinen Ortsbrandmeister-Posten in der Feuerwehr Müsingen gab ich 2014 nach nur 3 Jahren im Amt auf, um beim Feuerwehr-Magazin in Bremen zu arbeiten.

Die gesamte Reportage könnt Ihr im Feuerwehr-Magazin 8/2022 lesen, das morgen, Freitag, 29. Juli 2022, in den Handel kommt. 👇👇

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Hallo Thomas. Die Feuerwehrleute der Bundeswehrfeuerwehr hatten mir bei meinem Besuch von diesem Einsatz erzählt. Der Fokus unserer Reportagen liegt jedoch auf der Vorstellung der Technik sowie der Struktur und Arbeitsweise der Feuerwehr. Selbst dafür reicht der Platz im Heft oft kaum aus. Daher nehmen wir Einsätze meistens nur in unsere Reportagen mit auf, wenn wir bei unserem Besuch vor Ort selbst welche miterlebt haben oder wenn es wirklich außergewöhnliche Einsätze in der Geschichte der Feuerwehr waren. Schöne Grüße aus der Feuerwehr-Magazin-Redaktion. Sven

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