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Zirkusmitarbeiter gehen auf Einsatzkräfte los

Feuerwehrleute erschießen Zebra

Tessin (MV) – In der Nacht zu Mittwoch sind zwei Zebras aus einem Zirkus in Tessin (Kreis Rostock) ausgebrochen. Während eines der beiden Tiere schnell wieder eingefangen werden konnte, wurde das zweite Zebra nach stundenlanger Jagd von Berufsfeuerwehrleuten erschossen.

Vor dem Abschuss: Zwei Kräfte der BF Rostock nähern sich einem entlaufenen Zebra. Foto: Blaulicht-News.de

Zuvor war das flüchtige Tier auf der A 20 zwischen den Anschlussstellen Sanitz und Tessin gesichtet worden. Dort gab es laut Angaben der Polizei Rostock einen Unfall, der in Zusammenhang mit dem Zebra stehen soll. Verletzt wurde niemand.

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Wann ist eine Tierrettung ein Einsatz für die Feuerwehr und wann muss der Besitzer oder Halter des Tieres für die Kosten des Einsatzes aufkommen?

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Im weiteren Verlauf gelang es Polizeibeamten den Ausreißer zu einer nahegelegenen Ortschaft zu lotsen. Versuche, das mittlerweile aggressive Zebra einzufangen, misslangen. Kräfte der Gefahrenabwehrgruppe Tier der Berufsfeuerwehr Rostock stießen hinzu. Mit Gewehren bewaffnet nahmen die Feuerwehrleute, die für die Rettung und Bergung von Tieren zuständig sind, die Verfolgung des Zebras durch einen Wald auf. Am Rand einer Ortschaft töteten die Einsatzkräfte den flüchtigen Vierbeiner mit zwei Schüssen.

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Der Abschuss löste bei den Zirkusmitarbeitern großes Unverständnis aus. Wie die Ostsee-Zeitung berichtet (Bezahlschranke), soll es zu Handgreiflichkeiten zwischen Einsatzkräften und Zirkusmitarbeitern gekommen sein.

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Das Fachbuch Gefährliche Tiere im Feuerwehreinsatz von Kohlhammer soll eine Grundlage für den sicheren Umgang mit gefährlichen Tieren im Einsatz schaffen.
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Brandschutz in der Mozartstadt. Reportage über die Berufsfeuerwehr Salzburg.

Kommentare zu diesem Artikel

  1. Ich bin entsetzt und geschockt, dass die Berufs-Feuerwehr Waffen trägt.
    Es ist eine Schande, was in der Rostocker Tierrettung bzw. Gefahrenabwehr-Tier der Berufsfeuerwehr Irrsinniges abgeht. Erst das ausgelaugte, müde Zebra und dann einen Wolfhund erschießen! Sich dann mit noch brüsten, dass sie ein “Wolf” erlegt hätten, mitten in der Rostocker Innenstadt. Wohl dabei vergessen, dass der Wolf ein geschütztes Tier ist, und es sich dabei um eine Straftat handelt??? Eigentlich müsste es Strafanzeigen gegen diese Institution hageln. Wenn man schon einem Wolfhund nicht von einem Wolf unterscheiden kann, dann haben diese schiesswütigen Typen ihren Job verfehlt und sind umgehend zu suspendieren. Es war zudem ein liebes Tier, das mit seiner Besitzerin (Ausstellerin) auf Märkten war und sich von jedem streicheln ließ.
    Der Hund wurde von der sog. Gefahrenabwehr in die Enge getrieben und wundert sich dann, dass er knurrt??? Da hat jemand überhaupt keinerlei Ahnung im Umgang mit entlaufenen Tieren. Diese “Menschen” sollen für Deeskalation sorgen und nicht auf Trophäenjagd gehen. Peinlich für die R. Feuerwehr und ich denke, dass sie sich selbst für diese Truppe schämen, die durch unkontrolliertem Waffenumgang völlig fehl am Platz ist. Ich hoffe, dass diese Sache Konsequenzen für den Waffenträger hat.

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  2. Erst das Zebra und heute der Hund. Kameraden, das kann nicht euer Ernst sein . Sorry aber dafür fehlt mir sämtliches Verständnis. Kein Wunder wenn über schießwűtige Feuerwehr berichtet wird.

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  3. https://youtu.be/-eafFc_QKw0
    Wenn ich das Video so sehe haben hier anscheinend ALLE Stellen mit extra Anlauf und Bravour versagt
    Die Polizei hatte das Tier “im Arm” und keiner der Autofahrer hatte n Strick oder Seil oder gar nen Zurrgurt zur Hand womit man es hätte festbinden können?
    Dieses Tier hätte definitiv NICHT sterben müssen, wenn man das Video sieht. Der Feuerwehrler hat jetzt meiner Meinung nach zu 50% die Arschkarte von den anderen zugesteckt bekommen und sich die andere Hälfte anscheinend allzu gerne selbst angetan.

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  4. Ich bin auch bei der Feuerwehr. Aber weder ich noch meine Kameraden sind Bewaffnet. Also was wollen sie uns denn abnehmen?

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  5. Dennoch bin ich der Meinung, dass es nicht Aufgabe der Feuerwehr sein sollte Tiere zu erschiessen. Die Aufgaben einer Feuerwehr sind derart umfangreich. Dafür gibt es Veterinäre, Jäger oder die Polizei die im Umgang mit Schusswaffen trainiert sind. Retten, Bergen,Löschen sind Grundlage der Feuerwehrarbeit und nicht töten. Das war Publicity die man sich hätte schenken sollen.

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  6. Birgit du hast so was von recht ! Dem gehört der Waffenschein abgenommen .
    Dem wünsche das Zehnfache an leid was er dem Besitzer und dem armen Tier angetan hat . Ein solcher Mensch muß aus der Tierrettung der Feuerwehr verband werden . Für mich ist das ein Schlächter und kein Retter . Hier hätte die Polizei mit einem Veterinär aufschlagen müssen dann hätte das arme erschöpfte Zebra eine Schanze gehabt . Er kann auf seine ruhmreiche Tat sehr stolz sein ….

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  7. Hallo Oliver,
    darf ich fragen, ob Sie für das Einfangen Ihre Hilfe angeboten hatten? Ansonsten wäre die Gemeinde Thelkow sehr an Ihrer Fachkompetenten Meinung interessiert
    VG Petra Melchin

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  8. Das ist genau mein Reden. Unsere Feuerwehrkameradinnen und Kameraden fahren raus um Leben zu retten und nicht um zu töten. Ich hoffe nur, das keiner von ihnen sich nun Anfeindungen gegenüber sieht.

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  9. Ich finde es nicht gut, dass die Feuerwehr mit Schusswaffen Tiere wie in diesem Fall erlegen muss. Das müssen andere Organe, die bei dieser Sache genauso versagt haben. Warum wird zu so einer Sache kein Veterinär in Kenntnis gesetzt, warum wendet sich keiner an den Zirkus direkt ? Fragen die jetzt keiner beantworten kann und möchte. Aber die Feuerwehr als Mädchen für Alles ist hier eindeutig ein Schritt zu weit geganngen, betäuben ja, erschießen nein. – Es schädigt den Ruf der Feuerwehren und das Ansehen ist wegen so einem Fall jetzt wieder in ein offenes Licht gerückt worden. Schade aber die Feuerwher hat solche Publicity nicht nötig !

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  10. Da bin ich ja froh, dass hier normalerweise weniger los ist.
    Ich finde es natürlich traurig das hier ein Lebewesen sterben musste.

    Niemand der hier kommentiert hat war vor Ort. D.h. keiner von euch kennt die Situation und kann darüber urteilen. Und nur weil man sich 5 Bilder und ein Video anschaut, ist man nicht automatisch Profi für Tierrettung.

    Ich hoffe alle von ihnen hier leben vegan. Denn wenn ihr euer Steak oder eure Wurst esst, beschwert ihr euch auch nicht, dass ein Schwein / eine Kuh welches ihr ganzes Leben in eine Box eingesperrt wird getötet wird.
    Aber jetzt hier anonym eine große Klappe haben und einen auf Moralapostel machen.

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  11. Also was hier so geschrieben wird.
    Berti ich hoffe es schreibt Dir keiner den Namen des Verantwortlichen Person.

    Ob es Erschossen werden muste oder nicht kann ich nicht beurteilen, aber als Feuerwehrmann sehe ich das als großes Imtisch schaden an. Feuerwehr mit scharfe Waffe das geht nicht. Frage mich wo da die Polizei war. die sind für sowas zuständig.
    Dachte meine Frau hat sich verlesen oder es war ein Druckfehler, jetzt sehe ich das es echt so war. Kann es immer noch nicht fassen.

    Aber jetzt eine hetze anzufangen ist nicht richtig.

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  12. Komisch. Ich musste sofort an Kampfgruppen der Arbeiterklasse denken.

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  13. Tiere sind nach rechtlicher Definition schon lange keine Sache mehr (§90a BGB)!
    Für mich ist es kein Wildtier mehr, wenn es in Gefangenschaft geboren wurde.
    Viele Tierarten gibt es in freier Wildbahn nicht tmehr. Oder aber mit Nachzüchtungen aus Zoos.
    Schweine, Kühe, Rinder, Hühner werden alle zu kommerziellen Zwecken gehalten.
    Jeder Zoo hat nach dem Erschießen eines Tiers am nächsten Tag wieder geöffnet.

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  14. Der Abschussbefehl kam von anderer Stelle. Alle Beteiligten gehören ausgetauscht.

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  15. Der Zebramörder muss zur Rechenschaft gezogen werden, das Ansehen der Feuerwehr ist durch ein derartiges Vorgehen stark geschädigt. eine Verharmlosung dieser Tat ,wird bei Tierfreunden eine Empörung auslösen,die für den Todesschützen zur Gefahr werden könnte .

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  16. Es macht mich einfach total wütend und fassungslos. Es gab keinen Grund diese harmlose Tier zu erschießen. Es stand friedlich auf der Wiese und war erschöpft.Es war nur ein Zebra und kein blutrünstiges Raubtier. Wie kann man nur so herzlos sein. Sowas nennt sich Tierrettung. Das ist eine Schande.

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  17. Und dann??? Persönlich aufsuchen und einschüchtern??? Oder gar terrorisieren???
    Wie bereits geschrieben kann ich das Vorgehen bei diesem Einsatz auch in keinster Weise befürworten, aber ich war nicht dabei und kenne die Umstände nicht, die zu dieser Entscheidung geführt haben.
    Ich finde es beschämend, dass man als “Helfer” in Deutschland immer mit einem Bein im Knast steht und einen jeder für so viel Anzeigen kann obwohl man nur helfen wollte, aber hier gehört meiner Meinung nach ermittelt, ob das Vorgehen korrekt war oder nicht.
    Für die Feuerwehren in Deutschland wäre meiner Meinung nach viel getan, wenn ein Schusswaffengebrauch zukünftig in ganz Deutschland nur der Polizei oder einem Jäger vorbehalten bleibt. Ich habe bis zu diesem Artikel nicht mal gewusst, dass es überhaupt Feuerwehren mit Schusswaffen gibt und finde dies als aktiver Feuerwehrmann zutiefst verstörend.

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  18. Hier ist wohl einiges schief gelaufen.
    1. Zirkus hat Zebra “nicht im Griff”, Zebra verursacht u.a. VU
    2. Polizei hat Zebra “nicht im Griff”, fordert Feuerwehr an. Welcher Auftrag wurde erteilt?
    3. Feuerwehr muss eine Entscheidung treffen, anscheinend eine unglückliche (in öffentlich rechtlichen Fernsehen wurde in diesen Fall über das Risiko des Betäubungsschusses, u.a. lange Qual für das Tier, berichtet)
    Hier wird anscheinend hauptsächlich auf das ” 3. Glied” dieser Unglückskette, die Feuerwehr, gehackt … hätten die ersten beiden Glieder, insbesondere das 1., mehr Glück gehabt wäre es nicht zu diesem Ende gekommen …

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  19. Schon vor 30 Jahren gehörten die Kameraden der BF Rostock zu den bewaffneten Organen…
    Mich würde die Rechtsgrundlage interesieren mit welcher die BF Rostock scharfe Waffen besitzt. Besitzen die Kameraden alle einen großen Waffenschein? Wie sind die Waffen gelagert und gesichert? Wer hat Zugriff? Die örtliche BF hier hat für solche Fälle eine Liste mit Jägern, welche im Bedarfsfall hinzugezogen werden können und ggf. auch vom KdoW oder ELW mit Sonderrechten zu Hause abgeholt werden. In allerhöchster Not gibt es noch die Polizei.

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  20. Von diesem Tier ging in Wirklichkeit keine größere Gefahr aus als beispielsweise von einem entlaufenen Rind. Und das passiert tagtäglich vielfach (insofern ist es unsachlich, dem Zirkus DESWEGEN pauschal seine Befähigung abzusprechen: Solche Dinge passieren. Gegen Tiere im Zirkus bin ich trotzdem – das hat aber andere Gründe). Ein Zebra ist weder bissig, noch giftig, noch angriffslustig. Ein Reh, ein Hirsch, ein Keiler oder ein entlaufenes Rind oder Pferd können jederzeit auch Nachts in der Kurve auf der Straße stehen (und tun das auch regelmäßig) – das ist insofern kein gutes Argument für eine unmittelbar abzuwendende Gefahr.
    Aus der Erfahrung mit Rindern kann ich sagen: In einem solchen Fall sind nervöse Feuerwehrleute und Polizisten die schlechtesten Ratgeber, denn sie haben andere Prioritäten (z.B. Zeitaufwand und Haftung) und im Zweifel vor allem keine Ahnung vom Verhalten der Tiere. Das Tier mit einer Gruppe von Leuten zu verfolgen zudem kontraproduktiv. Ein Herdentier z.B. verhält sich VÖLLIG anders, wenn es plötzlich auf sich alleine gestellt ist. Ein einzelnes Jungtier völlig anders, wenn es alleine ist als zu zweit oder wenn seine Mutter in der Nähe ist. Es kann hier schon die Lösung sein, es in Ruhe zu lassen und in Sichtweite, im Zweifel über Nacht, die anderen Tiere in einem Gehege “bereitzustellen”. Manche Rinder sind beispielsweise auch handzahm, wenn der bekannte Besitzer mit einem Eimer Lockfutter alleine kommt und reagieren extrem scheu und nervös, wenn ein zweiter dabei ist (von einer Gruppe Verfolger mit Blaulicht und Trara gar nicht zu reden). Um ein solches Tier zu sichern, braucht man vor allem die Erfahrung mit dem Tier, Zeit, viel Geduld und ein bisschen Taktik. Ich weiss nicht, wie oft ich schon Rinder einfangen musste (ob entlaufen oder auf der Weide) und nach zwei Stunden und dem fünften Versuch im strömenden Regen sicher und genervt war, dass das nie was wird. ABER: Es ist am Ende noch keins draußen geblieben oder erschossen worden… Wir hatten es hier sehr sicher mit keiner Situation zu tun, die schnellstmöglich und auf diese Weise bereinigt werden musste (schon gar nicht durch die Feuerwehr !). Ich hoffe, dass es Konsequenzen hat.

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