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Feuerwehrmann Ibrahim Bamba soll abgeschoben werden

Feuerwehr Achim kämpft für Integration

Achim (NI) – Seit 2015 wohnt Ibrahim Bamba von der Elfenbeinküste in der niedersächsischen Stadt Achim. Er arbeitet in einer Keksfabrik und ist Mitglied der freiwilligen Feuerwehr. Aber ihm droht die Abschiebung. Seine Kollegen und Kameraden setzen sich für ihn ein.

Bamba musste 2003 aufgrund des Bürgerkriegs in der Elfenbeinküste seine Heimat. Er schlug sich viele Jahre in Europa durch. Seit 2015 ist er nun in Achim. Und er ist angekommen. Er hat eine Heimat gefunden, das bestätigen seine Vorgesetzten in der Fabrik und die Führungskräfte der Feuerwehr.

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Bei der FF befindet er sich aktuell in der Truppmann-Ausbildung. Der 29-Jährige ist auch schon einige Einsätze mitgefahren. “Ibrahim Bamba hat schnell deutsch gelernt und ist sehr engagiert dabei”, betont Achims Stadtbrandmeister Torsten Köster gegenüber Radio Bremen.

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Doch aktuell liegt ihm der Abschiebebescheid vor. Er soll seine neue Heimat wieder verlassen.

Ralf Mühlenstedt, 1. stellvertretender Ortsbrandmeister der FF Achim, zweifelt die rechtliche Korrektheit des Asylverfahrens nicht an. Aber “von der menschlichen Seite her findet keiner Verständnis dafür”.

“Wenn ich meine vielen netten Kollegen und Freunde in Achim verlassen muss, macht das mein Herz ganz traurig”, sagt Ibrahim Bamba gegenüber Radio Bremen. In der Nachrichtensendung Buten un Binnen kommen Bambas Kollegen in der Keksfabrik und seine Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Achim zu Wort.

Video von Radio Bremen: Jungem Afrikaner droht Abschiebung

Ein Hoffnungsschimmer: Bamba hat mit Unterstützung seiner Kollegen und Kameraden Einspruch gegen die Abschiebung eingelegt. Grundlage dafür ist unter anderem sein Ausbildungsvertrag. Ab August 2018 würde seine Ausbildung in der Keksfabrik starten.

“Wir hoffen sehr, dass somit zunächst das Abschiebeverfahren bis zum Ende seiner Ausbildung ausgesetzt wird”, betont Andreas Weinberg von der FF Achim gegenüber Feuerwehrmagazin.de. “Wir wollen weiter dafür kämpfen, dass Ibrahim eine Zukunft in Achim und in unserer Feuerwehr hat.”

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Jeder Flüchtling, der sein offenes, ehrliches und engagiertes Interesse daran, ein sinnvolles Mitglied unserer Gesellschaft zu werden entsprechend dokumentieren kann, sollte aus dem Asylverfahren herausgenommen und akzeptiert und respektiert werden.
    Das sind die Menschen, die unsere Gesellschaft wertvoll machen!

    Auf diesen Kommentar antworten
  2. Kriminelle werden nicht abgeschoben, aber Bamba. Dieser Mann hat sich hier voll Integriert. Warum soll er dann Abgeschoben werden? Soll man das versestehen? Laßt ihn hier.

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