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"Stay-put"-Regelung: Einsatzleitung soll zu spät evakuiert haben

Untersuchungsbericht: Scharfe Kritik an Londoner Feuerwehr

London – In der vergangenen Woche veröffentlichte die Untersuchungskommission zum Brand im Grenfell-Tower am 14. Juni 2017 den ersten Teil des Untersuchungsberichtes. Bei der Katastrophe waren vor zwei Jahren 72 Menschen ums Leben gekommen. In zahlreichen Medienberichten wurde der Feuerwehr nun wegen angeblich schwerwiegender Fehler „systematischer Natur“ unter Berufung auf vorab bekannt gewordene Teile Mitschuld am Tod zahlreicher Menschen gegeben. Auch deutsche Medien hatten sich dieser Kritik angeschlossen, was den deutlichen Widerspruch der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) und des Deutschen Feuerwehrverbands (DFV) hervorruft.

„Es ist kaum zu glauben, dass man angesichts der schlimmen Baumängel an und in dem Gebäude zu einem solchen Schluss kommen kann“, kommentiert vfdb-Vizepräsidentin Dr. Anja Hofmann-Böllinghaus den Bericht. In der zitierten Untersuchung werde zwar eingeräumt, dass sich das Feuer an dem Gebäude wegen einer Fassadenverkleidung aus leicht entzündlichem Material so rasch habe ausbreiten können. Dennoch werde der Feuerwehr eine Mitschuld an der Katastrophe gegeben und kritisiert, dass die Feuerwehr auf eine solche Katastrophe nicht vorbereitet gewesen sei. „Es erscheint geradezu absurd, für ein solches, nicht vorhersehbares Unglück im Nachhinein die Feuerwehr mitverantwortlich zu machen“, betont Hofmann-Böllinghaus. „Stattdessen sollte gefragt werden, welche Behörden schon lange vorher von den eklatanten Baumängeln gewusst und nichts unternommen haben. In den letzten Jahrzehnten ist staatliche Kontrolle auch in Großbritannien weitgehend privatisiert worden. In diesem Zuge mussten auch Feuerwehren Aufgaben abgeben – diese politischen Entscheidungen kann man aber jetzt nicht im Nachhinein den Feuerwehren zur Last legen.“

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Der Vorsitzende der Untersuchungskommission, der frühere Richter Martin Moore-Bick, erläutert den ersten Teil des Untersuchungsberichts zum Grenfell Tower-Feuer. Quelle: Grennfell Tower Inquiry

Soll von den wirklichen Fehlern abgelenkt werden?

Auch DFV-Präsident Hartmut Ziebs äußerte sich befremdet über das Medienecho auf den Untersuchungsbericht, das bereits einen Tag vor der offiziellen Veröffentlichung laut wurde. „Unsere volle Solidarität gilt den Londoner Feuerwehrkameraden“, erklärte Ziebs. „Selbstverständlich ist es zulässig und auch notwendig, Feuerwehreinsätze nachzubetrachten, um gegebenenfalls Schlüsse für künftige Einsätze zu ziehen. Hier jedoch wird der Eindruck erweckt, von den wirklichen Fehlern und den Schuldigen an dem schrecklichen Unglück ablenken zu wollen.“

Die Ruine des Grenfell Towers. Ein jetzt veröffentlichter erster Teil des Untersuchungsberichts übt scharfe Kritik vor allem an der Londoner Feuerwehr. Foto: LFB

Der Generalsekretär der britischen Feuerwehrgewerkschaft, Matt Wrack, sagt: „Die Wahrheit ist, dass sich das Feuer so ausbreitete, weil das Gebäude eine hoch brennbare Hülle hatte. Die Feuerwehrleute kamen, nachdem sich das Gebäude bereits in eine Todesfalle verwandelt hatte. Die unter den gegebenen Umständen bemerkenswerten Aktionen der Feuerwehr in der Nacht werden nun untersucht. Niemand versucht, sich der Kontrolle zu entziehen, aber wir als Gewerkschaft sind der Meinung, dass die Reihenfolge der Untersuchung falsch ist.“ Es gebe keine Beweise, dass eine frühere Evakuierung des Gebäudes mehr Leben gerettet hätte. „Die wahren Schuldigen sind diejenigen, die das Gebäude mit brennbarem Material ummantelt haben, den britischen Brandschutz ausgeweidet haben, Warnungen durch vorige Brände ignoriert haben und nicht die Bitten einer um ihre Sicherheit besorgten Gemeinschaft erhört haben.“

Lucy Anning, Korrespondent der BBC, fasst die Absurdität der jetzt gegen die Feuerwehr erhobenen Vorwürfe im Verhältnis zu den bekannt gewordenen Mängeln im baulichen und vorbeugenden Brandschutz im Grenfell Tower in einem Kommentar zusammen: “Dieser Bericht könnte nicht kritischer gegenüber der Londoner Feuerwehr sein. Die Grenfell-Familien wollten diese scharfe Kritik, vor allem diejenigen, deren Verwandte starben, als ihnen fast zwei Stunden lang gesagt wurde, dass sie in dem brennenden Gebäude bleiben sollten. Aber es gibt auch Frustration darüber, dass es in diesem ersten Teil der Untersuchung nicht um diejenigen geht, die die brennbare Verkleidung hergestellt und die Sanierung von Grenfell Tower beaufsichtigt haben. Das wird erst in der zweiten Phase der Untersuchung im nächsten Jahr passieren, und dann müssen die Familien noch länger warten, bis auch die polizeiliche Untersuchung abgeschlossen ist.”

Kompletter Bericht als Download

Den kompletten ersten Teil des Berichts der Untersuchungskommission (auf Englisch) des Grenfell Tower-Feuers findet Ihr hier als Download (vier Teile und Zusammenfassung).

Aus den Fehlern nichts gelernt?

London (GB)/Philadelphia (USA) – Am Freitag jährt sich die Brandkatastrophe am Grenfell Tower im Londoner Stadtteil North Kensington zum zweiten Mal. 72 Menschen starben in dem 24-stöckigen Gebäude. Überlebende beklagen, dass sich auch 2 Jahre nach dem Feuer so gut wie nichts verändert hat und sie sich von den Behörden und der Regierung im Stich gelassen fühlen. In den USA haben Überlebende Zivilklage gegen drei Unternehmen eingereicht und verlangen Schadenersatz.

“In den Tagen nach dem Brand versprach die Regierung, dass kein Stein auf dem anderen bleiben würde, um die Ursachen des Brandes zu ermitteln und abzustellen. Uns wurde Gerechtigkeit und Veränderung versprochen”, klagt Ed Daffarn. Er war in der besagten Nacht aus seinem Apartment im 16. Stock des Gebäudes geflüchtet. “Zwei Jahre danach zeigt die Realität jedoch, dass sich wenig geändert hat und die Gerechtigkeit so weit weg scheint wie eh und je.” Immer noch seien Gebäude im ganzen Land mit der gefährlichen Fassadenverkleidung ausgestattet.

Die Organisation Grenfell United projiziert einen Schriftzug auf ein Gebäude im englischen Salford. Übersetzt heißt es in der Botschaft: “2 Jahre nach Grenfell sind 240 Wohnungen in diesem Gebäude immer noch mit gefährlichen Dämmplatten verkleidet”. Foto: Grenfell United

Auch andere Brandschutzbestimmungen wie Sprinkleranlagen oder feuerhemmende Brandschutztüren sind in vielen Gebäuden nicht vorhanden oder funktionieren nicht. Das beklagt die Organisation Grenfell United (twitter.com/GrenfellUnited). Um auf die Missstände hinzuweisen, hatte die Organisation vor kurzem leuchtende Schriftzüge auf die Wände betroffener Gebäude in Salford, Newcastle und London projiziert.

Die vor einem Gericht in Philadelphia eingereichten Klagen richten sich gegen die amerikanischen Unternehmen Whirlpool, Arconic Inc. und Celotex Corporation. Whirlpool habe demnach den defekten Kühlschrank hergestellt, Arconic die verwendete Fassadenverkleidung. Den Klägern zufolge habe Celotex Celotex als Hersteller der in der Verkleidung verwendeten Dämmstoffe gewusst, dass die Verkleidung nicht für Hochhäuser geeignet war – und habe sie trotzdem geliefert. In der 600-seitigen Anklageschrift machen die Kläger die fehlerhaften Produkte der drei Unternehmen für die Tragödie mit verantwortlich.

In ihrem Twitteraccount teilt die London Fire Brigade unterdessen mit, dass rund 500.000 Wäschetrockner der Marke Whirlpool zurückgerufen werden müssen, weil sie im Betrieb ein erhöhtes Brandrisiko darstellen.

Nach Grenfell: Großbritannien
verbietet brennbare Materialien

London – Als Reaktion auf die Brandkatastrophe im Grenfell Tower (London) hat Großbritannien zum 1. Oktober 2018 brennbare Materialien an Fassaden von Hochhäusern sowie kritischen Gebäuden verboten. James Brokenshire, Staatssekretär für Wohnungswesen, Kommunen und Kommunalverwaltung, kündigte auf dem Parteitag der Konservativen Partei 2018 an, dass brennbare Materialien von den Fassaden “aller neuen Hochhäuser, Krankenhäuser, eingetragenen Pflegeheime und Studentenwohnheime” über 18 Meter nicht mehr verwendet werden dürfen.

Diese Entscheidung geht auf eine Konsultation der britischen Regierung zum Thema “Verbot der Verwendung brennbarer Materialien an den Außenwänden von Wohnhochhäusern” zurück. In seiner Antwort auf diese Konsultation erklärte Fire Safe Europe (FSEU), dass die Fassaden von Gebäuden, in denen Fluchtmöglichkeiten und Brandbekämpfung durch zusätzliche Brandgefahren gefährdet sein können, unabhängig von der Höhe, aus nicht brennbaren Baustoffen der Euroklasse A1/A2 bestehen sollten.

In vielen europäischen Ländern gibt es bereits Gesetze, die sicherstellen, dass nur nicht brennbare Produkte an den Fassaden von Hochhäusern verwendet werden dürfen. Juliette Albiac, Geschäftsführerin von Fire Safe Europe (FSEU), sagte: “Großbritannien ergreift zu Recht Maßnahmen, um die Sicherheit von Menschen in neuen Hochhäusern und Hochrisikogebäuden zu gewährleisten. Dies ist ein großer Moment für den Brandschutz in ganz Europa, da mehrere Länder im vergangenen Jahr ihre Bauvorschriften überarbeitet haben. Wir hoffen, dass die Länder, die diese Anforderungen noch nicht übernommen haben, bald folgen werden.”

Ermittlungen gegen die Feuerwehr London

Am Mittwoch, dem 14. Juni 2017, brach ein Feuer in einem 24-geschossigen Gebäude im Londoner Stadtteil North Kensington aus. Innerhalb kürzester Zeit stand Gebäude fast komplett in Flammen. 72 Menschen kamen bei dem Brand ums Leben. Für London Fire Brigade und alle anderen Helfer war es ein dramatischer Einsatz bis an die Grenzen.

Umso schlimmer, dass jetzt im Zuge der Untersuchung des Brandes auch gegen die London Fire Brigade ermittelt wird. So soll die Regel “stay – put” zu spät aufgehoben worden sein. Sie besagt, dass die Bewohner in ihren Appartements bleiben sollen, wenn nicht ihre Wohnung oder der Flur davor vom Feuer betroffen sind. Immer noch sind viele Fragen ungeklärt: Warum hat sich der Brand in so kurzer Zeit ausbreiten können? Warum wurde den Beschwerden der Bewohner zum mangelhaften vorbeugenden Brandschutz kein Gehör geschenkt? Ein Jahr nach der unvorstellbaren Brandkatastrophe erinnert auch das ZDF in einer Dokumentation an die Nacht und sucht nach Antworten auf viele Fragen. Die Reporter haben mit Feuerwehrleuten, Bewohnern, Brandschutzexperten und Augenzeugen gesprochen. Ihr könnt Euch diese sehr interessante Doku hier ansehen:

Einzelheiten zum Brand im Grenfell Tower

Im Londoner Stadtteil North Kensington im Royal Borough of Kensington and Chelsea im Westen Londons, unweit der U-Bahn-Station Latimer Road, steht seit 1974 das Wohnhochhaus Grenfell Tower. Darin befanden sich 120 Sozialwohnungen mit zwei oder drei Zimmern. Rund 600 Menschen wohnten darin. Bereits ab 2012 machten Mieter immer wieder auf bestehende Brandschutzmängel wie zugeparkte Feuerwehrzufahrten, Sperrmüll im einzigen Ein- und Ausgang oder mangelnde Wartung der Brandschutzausrüstung hin. Zudem bestand in dem Gebäude die Anweisung an die Mieter, im Falle eines Brandes in der Wohnung zu bleiben, solange das Feuer nicht in der eigenen Wohnung oder im Hausflur davor ausgebrochen sei.

Von 2015 bis 2016 wurde das Hochhaus saniert und erhielt im Rahmen dieser Arbeiten eine vorgehängte, hinterlüftete Fassade als Wärmedämmung. Diese Fassade war die Ursache dafür, dass am 14. Juni 2017 ein eigentlich zu beherrschender Brand in einer Wohnung im vierten Stock ein verheerendes Feuer auslöste. Ursache: ein Kühlschrank.

“Die Einsatzzentrale hat gegen 0.50 Uhr zahlreiche Notrufe erhalten, die erste Einheit war um 0.54 Uhr am Einsatzort”, erklärte Londons Feuerwehrchefin Dany Cotton. “Über 200 Feuerwehrkräfte sind mit 40 Fahrzeugen im Einsatz.” Solch einen Brand habe sie in in ihren 29 Jahren bei der Feuerwehr noch nie erlebt, betonte Cotton.

Nur 6 Minuten nach der Alarmierung sind die ersten Feuerwehrkräfte vor Ort. Das Feuer in der Wohnung können sie schnell löschen. Doch der Brand hat bereits auf die Fassade übergegriffen. Durch offene Fenster breiten sich die Flammen rasend schnell auch in die darüber liegenden Wohnungen aus. Nur ein Großaufgebot der LFB kann den Brand schließlich nach über 24 Stunden löschen. Die Kräfte arbeiten teilweise bis zur völligen physischen und psychischen Erschöpfung.

Am Morgen des 14. Juni 2017 um 4.43 Uhr macht Natalie Oxford diese Aufnahme vom brennenden Grenfell Tower. Sie wohnt in einem weiteren Hochhaus rund 160 m entfernt. Ein Gelenkmast und zwei Wasserwerfer löschen die Fassade, während im Innern heftiges Feuer wütet. Foto: Oxford

Aufgrund der hohen Brandintensität wird die Suche nach Opfern schwierig. So schwankt nicht nur die Zahl der Verletzten und Geretteten. Auch die Toten werden anhand der Funde zunächst auf 80 geschätzt. Erst im November kann Scotland Yard die Zahl nach unten korrigieren: Sie wird abschließend mit 71 angegeben. 233 Menschen konnten dem Feuer entkommen. Die Feuerwehr beendete die Ermittlungen zum Brand am 22. September und übergab das gesamte Material an Scotland Yard. Dort dauern die Ermittlungen immer noch an. Ermittelt wird wegen gemeinschaftlicher fahrlässiger Tötung gegen den Bezirksrat von Kensington als Eigentümer sowie die Hausverwaltung Kensington and Chelsea Tenant Management Organization (KCTMO).

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London gedenkt der Toten und ehrt die Helden

Am Montag nach der Brandkatastrophe in London gedachte Großbritannien um Punkt 11 Uhr der Opfer des Hochhausbrandes. Für eine Minute ruhte im gesamten Königreich das öffentliche Leben.

Die Ursache für den Brand ist noch immer unklar. Vermutet wird, dass das Unglück mit der Fassadenverkleidung zusammenhängen könnte, die im vergangenen Jahr im Zuge von Renovierungsarbeiten an dem 24-stöckigen Gebäude angebracht worden war. Hier war aus Kostengründen bewusst auf nichtbrennbares Material verzichtet worden.

Immer wieder war von Anwohnern auf Sicherheitsmängel im Greenfell Tower hingewiesen worden. Dies räumten die Behörden inzwischen ein. So sollen Notausgänge, Feuerlöscher und eine Brandmeldeanlage gefehlt haben.

Blick auf den Grenfell Tower. Die obere Hälfte des Gebäudes ist komplett ausgebrannt. Inzwischen gehen die Behörden von 79 Toten aus. Foto: Feuerwehr London

Sehr emotionale Momente spielten sich beim Abrücken der Feuerwehrleute von der Einsatzstelle ab. Passanten bildeten ein Spalier und klatschten Beifall. So dankte die Bevölkerung „ihren Helden“ der letzten Tage.

Von solch positiven Reaktionen kann Premierministerin Theresa May hingegen nur träumen. Dass sich die Regierungschefin bei ihrem ersten Besuch am Hochhaus nicht mit Anwohnern getroffen hat, nehmen die Briten ihr richtig übel. Erst am Freitag suchte sie Verletzte im Krankenhaus auf. Viele Londoner forderten deshalb lautstark den Rücktritt der Premierministerin. Die Queen beispielsweise hatte sich sofort mit Betroffenen getroffen.

Superstar Adele dankt den Londoner Feuerwehrleuten

London – Sängerin Adele (“Hello”) hat knapp eine Woche nach der Brandkatastrophe im Grenfell Tower überraschend Feuerwehrleute in London besucht.

“Sie tauchte plötzlich auf der Wache auf, klopfte am Fenster und sagte, dass sie Kuchen für uns hätte. Als wir die Tür öffneten, nahm sie ihre Sonnenbrille ab und sagte: ‚Hi, ich bin Adele.‘”, schilderte der Leiter der Wache, Ben King, den Überraschungsbesuch auf der Facebook-Seite der London Fire Brigade.

Die Londoner Feuerwehrleute haben sich über den Besuch der Sängerin gefreut. Foto: London Fire Brigade

Rund 50 Stars rund um den britischen Musikproduzenten Simon Cowell haben zudem unter dem Namen Artists For Grenfell (Künstler für Grenfell) eine Benefiz-Single des Simon & Garfunkel-Klassikers “Bridge over troubled water” aufgenommen. Dabei waren auch Robie Williams und Rita Ora. Ein Teil des Erlöses kommt der Hilfsorganisation “The London Community Foundation” zugute. Cowell selbst hatte nach eigenen Angaben 100.000 Pfund (etwa 113.400 Euro) an die Opfer der Brandkatastrophe gespendet.

Neun Personen wegen Betrugs verhaftet

Im Zuge der Ermittlungen hat Scotland Yard acht Männer und eine Frau verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, sich fälschlicherweise als Opfer oder Angehörige von Opfern ausgegeben und auf diese Weise ungerechtfertigt finanzielle Hilfe ergaunert zu haben. Laut Polizei geht es um Beträge zwischen 25.000 und 100.000 Pfund (rund 28.400 bis 113.800 Euro).

Polizeisprecher Bonner nannte dieses Verhalten vollkommen inakzeptabel. Bereits drei Menschen seien bereits wegen Betrugs in Zusammenhang mit dem Brand zu Haftstrafen zwischen eineinhalb und viereinhalb Jahren verurteilt worden. Bei zwei weiteren stehe das Urteil noch aus.

Produkt: Feuerwehr-Magazin 9/2019
Feuerwehr-Magazin 9/2019
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